News
Das Magazin für starke Musik
AM:PLIFIED ist dein deutschsprachiges Magazin für starke Musik. News, Reviews, Veröffentlichungen, Konzerte – von der Nische bis in den Mainstream.
Aktuelle Stories
News
Reviews
Konzerte
Galerie
Drei Marken. Ein gemeinsames Fundament. Für digitale Identität, klangliche Erfahrung und kulturelle Kommunikation.
die globale Supergroup Swedish House Mafia haben gerade ihr lang erwartetes Studioalbum „Paradise Again“ ankündigt, das am 15. April veröffentlicht werden soll – kurz bevor sie sich auf den Weg zum diesjährigen Coachella Festival gemacht haben. Gleichzeitig mit der Ankündigung haben sie als kleinen Vorgeschmack auf das Album ihre erste Single „Red Light“ veröffentlicht, das in Zusammenarbeit mit niemand geringerem als Weltstar STING! entstanden ist - heute nun folgt das Video dazu, das den Hype auf das bevorstehende neue Album des Trios “Paradise Again” nochmal auf eine neue Stufe bringen wird.
Neneh Cherry hat uns in den späten 80ern mit ihrem Übersong „Buffalo Stance“ beglückt und die Welt begeistert. Mit ihrer unglaubliche Punkrock-Energie ist es ihr gelungen Platz 3 der Charts in UK und US zu erreichen, wo die Single auch noch Goldstatus erreichte. In ihrer Heimat Schweden und den Niederlanden schoss der Song auf Platz 1 der Charts, in Ländern wie Belgien, Kanada, Finnland, Norwegen und der Schweiz erreichte sie die Top5. „Buffalo Stance“ hat seine Spuren hinterlassen - sowie kulturell als auch in der Modewelt.
Als Künstlerin, die sich seitdem immer weiterentwickelt hat und eine der musikalischen Heldinnen unserer Zeit ist, hat sie sich nun mit ihrer langjährigen Freundin und einer anderen Koryphäe und Frau hinter vielen denkwürdigen Songs der letzten Dekaden, zusammengetan – die Rede ist von Robyn. Es ist die erste Single der schwedischen Ikone seit Veröffentlichung ihres von Kritikern hochgelobten Albums „Honey“. Robyn hat „Buffalo Stance“ ihre ganz eigene Note verliehen und in eine runtergestrippte Schwedenpop-Nummer mit elektronischen Akzenten verwandelt – und das mit Unterstützung des musikalischen Universalgenies Dev Hynes und der schwedisch-amerikanischen Sängerin Mapei, die sich um des Rap-Parts angenommen hat. Neneh selbst über die Version ihres Klassikers: “I love that I could write an essay with all the things I could say about Robyn and I love that she leaves me speechless at the same time. Her talent is soulful because she leads with her heart and spirit, she is absolutely there, ever present with honest intensity in her offerings which leave me blubbering with hairs standing erect on my arms and legs, dancing on my own talking to myself with a feeling that everything is going to be alright. The first time I saw Robyn live in Stockholm with my daughter Mabel (then a young struggling teenager) she only said two things that night: “Hej Stockholm” and in the middle of a song shouted out “MABEL!” Mabel was so happy I had tears streaming down my cheeks. Robyn gave everything and when she needed a pick-me-up she ate a banana….she stole my heart. I’ve known Robyn for 3 decades, she is my sister, my friend, my family, a creative inspiration. So to have Robyn doing her version of a new life interpretation of ‘Buffalo Stance’ is an absolute honour…and with Dev Hynes and Mapei, this is what dreams are made of!
Robyns Version von “Buffalo Stance“ kennzeichnet den Anfang eines neuen, aufregenden Kapitels für Neneh und ist die erste Auskopplung aus dem kommenden Kollaborationsalbum, das dieses Jahr noch veröffentlicht wird. Neneh Cherry wurde gerade mit NME Icon Award 2022 geehrt, der zuvor schon Courtney Love und Shirley Manson verliehen wurde, um ihre seit Dekaden andauernde Mitwirkung und Mitwirkung an der Musikszene der letzten drei Dekaden zu ehren. Übergeben wurde ihr dieser von der erfolgreichen UK-Chartkünstlerin, BRIT Award Gewinnern und Tochter Mabel, die inzwischen selbst zu einer musikalischen Ikone avanciert ist. Neneh Cherry hat kontinuierlich ihren Beitrag geleistet um Kultur, Style und Musik neu zu definieren. Sie hat fünf Studioalben veröffentlicht, einschließlich „Broken Politics“ aus dem Jahr 2018, das von Four Tet produziert wurde und von den Kritikern geliebt wurde. 2020 erfreute sie die Musikliebhaber mit einem Reissue ihres Debütalbums „Raw Like Sushi“, das anlässlich seines 30jährigen Jubiläums veröffentlicht wurde.
Einer wurde von The Guardian als „eine der vitalsten Stimmen des Hip-Hop“ gefeiert; der andere ist einer der gefragtesten Produzenten und Songwriter der Americana-Welt mit zwei GRAMMY Awards. Auf dem Papier scheinen Yelawolf und Shooter Jennings nicht die offensichtlichste Kombination zu sein, aber hört euch das selbstbetitelte Debüt des Duos als „Sometimes Y“ an und ihr werdet schnell verstehen, dass ihre Chemie tatsächlich so berauschend wie unerwartet ist.
Aufgenommen im Herzen eines turbulenten Sommers, der von sozialen und politischen Umwälzungen geprägt war, ganz zu schweigen von der globalen Pandemie, die fast das gesamte Projekt zum Erliegen brachte, verschmilzt das Album vergangene und zukünftige Klänge, um ein alternatives Universum zu beschwören, in dem David Bowie Frontmann von Thin Lizzy oder Axl Rose mit The Cars sang. Die Songs auf „Sometime Y“ machen ebenso süchtig wie sie unvorhersehbar sind, sie mischen 80er-Bombast und Arena-Rock-Energie mit Country-Ernsthaftigkeit und Hip-Hop-Prahlerei, und die Darbietungen sind ebenso aufregend, angetrieben von der unbestreitbaren Chemie und unbändigen Freude des Paares. Jennings‘ Produktionsarbeit ist üppig, aber nie übertrieben, und Yelawolfs Texte sind absolut fesselnd und setzen sich einfühlsam mit Zielstrebigkeit und Ausdauer, Kampf und Triumph, Schmerz und Transzendenz auseinander. So schwer sich das Album manchmal anfühlen kann, es ist letztendlich ein Werk der Befreiung und eine ekstatische Erklärung kreativer Freiheit, angetrieben von Abenteuer, Entdeckung und genau der richtigen Menge Chaos.
Die Songs sprühen vor Energie, Spielfreude und Enthusiasmus, etwas Einzigartiges entstehen lassen zu wollen. Der Mix der verschiedensten Stilrichtungen macht tierisch Laune und wird nie langweilig. So muss moderne, eingängige, radiotaugliche Rockmusik klingen.
Mit über 7 Millionen Followern auf seinen Plattformen ist Scotty Sire ein vollendetes Multi-Bindeglied. Er ist ein Aufnahmekünstler und digitaler Schöpfer und ein echtes Generation Z-Talent. Sein zweites Studioalbum „What’s Going On“ wurde im September 2019 veröffentlicht und landete auf Platz 9 der iTunes Pop Charts. Es folgte eine Headliner-Tour durch 30 Städte in Partnerschaft mit Live Nation. Seine einzigartige Mischung aus alternativem Pop und Hip-Hop hat einen Sinn für Humor und ist gleichzeitig unerwartet ironisch und nachdenklich. Scottys Musik versteht und erforscht die (soziale) Angst, Depression und andere psychische Gesundheitsprobleme, die in der heutigen Kultur junger Erwachsener weit verbreitet sind.
Das Album besticht durch eingängige Sounds, geschmeidiges Songwriting, was die Tracks zu überaus moderner Popmusik formt, die in keinster Weise den absoluten Größen wie Justin Timberlake, Ed Sheeran oder Robin Thicke. Das ganze wird mit einer Prise modernem Emocore gemixt.
Was dies zu einem modernen Popalbum macht, ist aber auch ein Schwachpunkt. Es ist in vielerlei Hinsicht beliebig und bedient den radiotauglichen Mainstream ohne viele Ecken und Kanten.
Pure Reason Revolution freuen sich, ankündigen zu können, dass ihr fünftes Studioalbum „Above Cirrus“ am 6. Mai 2022 über InsideOutMusic veröffentlicht wird. Das ist der Nachfolger von „Eupnea“ aus dem Jahr 2020, dem ersten Album der Band seit ihrer Wiedervereinigung im Jahr 2019 'Cautionary Tales For The Brave' EP) passen sich einer Welt an, die sich vor ihren Augen radikal verändert, und bannen auf dieser neuen Platte die Isolation und Unsicherheit auf der Suche nach etwas Größerem.
Heute erscheint auch die erste Single des Albums, der epische 9-Minuten-Track „New Kind of Evil“.
Die legendäre schwedische Progressive-Folk-Fusion-Rockband KAIPA kehrt im April 2022 mit ihrem 14. Studioalbum „Urskog“ und einem neuen Schlagzeuger zurück.
„Urskog“ nimmt den Hörer mit auf eine atemberaubende Reise durch die schwedische Wildnis und den Wechsel der Jahreszeiten. Hans Lundins sechs neue Kompositionen beziehen Einflüsse aus den Landschaften, die er während seiner einsamen Radtouren auf dem Land erlebt, sowie aus einem weniger bekannten Teil seines eigenen umfangreichen Songkatalogs.
Während der Rest der Bandbesetzung intakt bleibt, stellt Urskog den neuen Schlagzeuger Darby Todd aus London, UK, vor. Gitarrist Per Nilsson erklärt:
"Als es an der Zeit war, Drums zu tracken, war Morgan nicht innerhalb eines vernünftigen Zeitrahmens verfügbar, also beschlossen wir auf Morgans eigenen Vorschlag hin, uns einvernehmlich zu trennen. Morgans fantastisches und einfallsreiches Schlagzeugspiel hat die Musik von Kaipa seit fast zwei Jahrzehnten und acht Alben geschmückt, aber für das, was wir vor hatten, hatten wir das Gefühl, dass dies eine Gelegenheit sein könnte, einige neue Grooves und neue Sounds in Kaipa zu bringen. Während Hans ein paar Ideen für die Position des Schlagzeugers hatte, hatte ich nur eine Person im Sinn, jemanden, dessen Kreativität und Können mit denen von Morgan mithalten, aber mit einer eher knallharten Rockkante. Auch Hans war überzeugt. Daher freut es uns sehr, Ihnen Mr. Darby Todd als neuen Schlagzeuger für Kaipa vorzustellen! Darby hat einen Lebenslauf, der zu einem Musiker seines Kalibers passt, nachdem er mit Devin Townsend, The Darkness, Gary Moore, Martin Barre und vielen anderen gespielt hat, und obwohl der Typ in der Lage ist, alles von Death Metal bis Soft Jazz meisterhaft zu spielen, hat er einen starken eigenen Stil auf seinem Instrument und es war aufregend zu hören, wie er diese sechs neuen Kaipa-Melodien in den Himmel trägt ... und darüber hinaus!"
Die finnische Post-Hardcore-„Violent-Pop“-Formation BLIND CHANNEL bereitet sich auf die Veröffentlichung ihres mit Spannung erwarteten neuen Albums „Lifestyles of the Sick & Dangerous“ vor, das am 8. Juli 2022 über Century Media erscheint. Heute hat die Band die dritte Single der Platte mit dem Titel „Bad Idea“ zusammen mit einem dazugehörigen Musikvideo veröffentlicht.
Die Single 'Referee' ist die erste Auskopplung aus dem Album 'Stairwell', das im Mai 2022 erscheinen wird. Sie schließt mit ihren souligen, psychedlischen Untertönen an die Single “Chewbacca“ aus dem Jahr 2020 an und behandelt textlich ein Männerbild, das schwer zu überwinden zu sein scheint: Die Definition des Mann-Seins durch Aggression, Ellenbogeneinsatz und Kampf, ein ständiges, sinnloses Übertrumpfen des vermeintlichen Gegners.
Small Fires erschaffen Weite und Größe, ohne pompös zu sein, eine leise Melancholie, ohne auf die Tränendrüse zu drücken. Der klare, unaufgeregte Gesang des britischen Sängers Benjamin Galliers transportiert seine bildreichen Texte gefühlvoll und ohne Pathos. Knisternde Elektronik, melodiöse, mit viel Hall und Delays bestückte Gitarren und pulsierende Beats treffen auf klare Songstrukturen und ein Gespür für eingängige Melodien. Das neue Album 'Stairwell' ist vom ursprünglichem Konzept des Minimalismus noch ein gutes Stück weiter abgerückt und kommt vielseitiger und gut gelaunter daher als seine Vorgänger.
AWOLNATION haben heute das Tracklisting für ihr neues Cover Album „My Echo, My Shadow, My Covers and Me“ bekanntgegeben. Es wird unter anderem Kollaborationen mit Beck, Jewel und Portugal. The Man enthalten und kann ab sofort vorbestellt werden. Die neueste Singleauskopplung "Beds are Burning (Featuring Tim McIlrath of Rise Against)” ist ebenfall ab heute überall erhältlich. Das Album, das am 06. Mai 2022 via Better Noise Music erscheinen wird, ist ein kollaboratives Projekt und beinhaltet eine Sammlung meisterhaft gearbeiteter und sorgfältig kuratierter Coverversionen, die aus der persönlichen Verbindung zwischen AWOLNATION Mastermind Aaron Brunound den jeweiligen Künstlern entstanden sind. Nachdem sich die Wege von Tim McIlrath von Rise Against undAwolnation im Laufe der Jahre bei Festivals und anderen Shows gekreuzt hatten, taten sie sich zusammen, um dem Midnight Oil Klassiker von 1987 eine futuristische, raue und düstere Note zu verleihen.
MY ECHO, MY SHADOW, MY COVERS AND ME Tracklisting
Die dänische Black-Heavy-Metal-Formation Slaegt (auch bekannt als Slægt, was auf Dänisch „Abstammung“ / „Erbe“ bedeutet und /slɛɡt/ ausgesprochen wird) bringt heute eine zweite Single von ihrem kommenden, vierten Studioalbum „Goddess“ heraus, das am 18. März weltweit über Century Media Records erscheinen wird.
Schaut Euch hier „Kiss from a Knife“ an!
Kaum eine Band wie WOLF ist ein solcher Diamant für traditionellen und exzellenten Heavy Metal. Mit ihrer neuen Titelsong-Single „Shadowland“ wird eine Hymne an alle Metal-Fans enthüllt.
Swingende Gitarren, stampfender Bass und Schlagzeug, gekrönt von einer unglaublich eingängigen Gesangsmelodie, die an die frühe Karriere von Ozzy Osbourne erinnert.
Ihr 9. Studiowerk mit dem Titel „Shadowland“ wird am 1. April 2022 über Century Media veröffentlicht!
Von Reisen bis zu nächtlichen Wanderungen trägt Tanidual auf dem neuen Album "Alignement" eine schwebende Welt vor, die von einer kontemplativen elektronischen Musik getragen wird, die sich mit Weltmusik-Farben, Hip-Hop- und Jazz-Einflüssen vermischt.
Der Trompeter übernimmt die Kontrolle über den Mix und hypnotisiert uns mit akustischen Beats, die von einer indonesischen Flöte und dem warmen Klang seiner Trompete sublimiert werden.
Wer offene Ohren für eine Mischung aus elektronischem Ambient, Darkjazz und experimenteller Musik hat, der ist hier gut aufgehoben. Tanidual schafft Klangwelten, die sich von allen Koneventionen löst und Neues schafft. Das Label Atypeek macht mit diesem Künstler seinem Namen alle Ehre und zeigt wieder mal auf, wo und wie Musik wirkt.
Seit 27 Jahren tummelt sich Roine Stolt mit seinen Blumenkönigen im Progressive Rock Pool und veröffentlicht nunmehr mit "By Royal Decree" sein 15. Studioalbum.
Nach den letzten beiden eher schwächeren Studioalben "Waiting for Miracles" (2019) und "Islands" (2020) schafft es Roine Stolt mit seinen Bandkollegen endlich wieder zu alter Stärke in ihrer kreativsten, blumigsten und verspielt/skurrilsten Form – sie spiegeln den Schmelztiegel aus Folk, Symphonik, Elektronik, Jazz, Blues, Funk und 70er-Prog wider. Die Texte entstanden natürlich und möglicherweise mit mutiger Ehrlichkeit, sei es am Ausgangspunkt von „Reality“, dem unheimlichen „Moth“, oder den lebensbejahenden „Revolution“ und „A Million Stars“.
Die Türen der Kreativität und die „Alles geht“-Mentalität, die die Beatles zwischen 1966 und 1969 öffneten, dienen als starker Einfluss auf „By Royal Decree“, und das Album ist erfrischend frei von jeglichem Metal-Riffing oder dem Ziel, auf "Hit"-Singles abzuzielen. Die Sounds, nach denen die Band suchte, waren eher organisch als konservativ, um der Compliance willen. Letztendlich entschieden sie sich für eine aufrichtige Liebe zu gut gespielten Instrumenten, die sowohl auf der Platte als auch auf der Bühne zum Leben erweckt werden.
Hierbei haben sich die in den letzten Jahren durchgeführten Bandumstellungen mit Zach Kamins an den Tasten und Mirko DeMaio an den Fellen wunderbar ins Bandspektrum integriert. Eine weitere bedeutende Änderung ist, dass Gründungsmitglied Michael Stolt nach mehr als zwei Jahrzehnten zurückkehrt, um Bass und Gesang beizusteuern, und sich die Aufgaben mit dem derzeitigen Bassisten Jonas Reingold teilt. Als er über die Wiedervereinigung mit seinem Bruder im Aufnahmeraum spricht, fügt Roine hinzu: „Es ist großartig, wieder mit meinem Bruder als Bassist in Kontakt zu kommen – ja, wir sind Brüder im familiären Sinne – aber wir sind auch ‚Brüder‘ in unserer Jugend jahrelange Reise, um Bands wie Yes, Genesis, Zappa, King Crimson, Weather Report usw. zu erkunden, so dass die Bezugspunkte offensichtlich sind. Wir kennen beide den musikalischen Weg des anderen so gut, dass wir auch wissen, wohin die Reise geht.“
In dieser Konstellation und mit dem Ideenreichtum eines Roine Stolt werden uns die Flower Kings noch den ein oder anderen musikalischen Blumenstrauß schenken.
Wahnschaffes neues Mini-Album "Bumm Bumm Bumm Bumm" lässt Momentaufnahmen ihrer emotionalen Reise musikalisch Revue passieren. Sie ging auf die Suche, öffnete sich ihren Gefühlen und schwamm sich vehement frei – auch wenn das bedeutete, Menschen vor den Kopf zu stoßen. Erst der pandemiebedingte Stillstand und die abrupte Pause vom Tourbetrieb hatten der Kölner Musikerin den Raum geboten, in sich hineinzuhorchen. "Wie geht’s mir eigentlich?" lautete die Frage, mit der auch schon der Grundstein der EP gelegt war. Die Antwort liefern fünf neue Songs, die genügend Aufbruchsstimmung in sich tragen, um auch ihren Hörer:innen einen ordentlichen Schub zu verleihen – vom zerrissenen »Vermisse« über das aufgekratzte "Heiße Luft" bis hin zum nachdenklich-balladesken "Schattenspiel". "Es geht darum, zu sich zu stehen", erzählt Wahnschaffe. "Sich und sein Herz in seiner Gänze zu zeigen und nicht nur die Schokoladenseiten. Das kann manchmal ganz schön blutig und brutal sein, weil man sich so verletzlich macht."
"Bumm Bumm Bumm Bumm" ballert aber weder blind um sich, noch suhlt es sich theatralisch im Dilemma. Viel besser: Es serviert mit Gefühl und technischer Finesse arrangierte, soulige Deutschpop-Songs, die den vertrauten Sound der 90er-Jahre atmen und dem Groove von Gruppen wie TLC und Destiny’s Child Tribut zollen. Zugleich zelebriert die EP aber auch auf ganz frische, knackige Art das Jetzt. Denn jetzt ist die Zeit, in der Wahnschaffe ihr Leben neu entdeckt, das Ruder in die Hand nimmt und auch musikalisch neue Kräfte freisetzt, ohne sich dabei Grenzen zu setzen. Eine One-Woman-Show ist die Platte aber nicht: Hinter Wahnschaffes Songwriting steckt ein eingeschworenes Duo aus Sophia und Hanna – zwei Freundinnen, die sich schon seit Teenie-Tagen kennen und mit dem energiegeladenen "Bumm Bumm Bumm Bumm" jetzt ihre bislang mutigste musikalische Reise angetreten haben.
Selten wurde soulige R'n'B-Mucke aus Deutschland so intensiv und gefühlvoll präsentiert ohne in Schmalz zu baden. Das Kopfwippen und Mitswingen stellt sich beim Hörer umgehend schon beim ersten Track an ud zieht sich durch das gesamt Minialbum.
Seit 2007 tummelt sich der Metal-Dreier im Genre und hat sich zwischenzeitlich einen hervorragenden Ruf als melodische Todesmetaller gemacht.
Mit ihrem fünften Studioalbum "Doomsday" beweisen sie, dass sie zum einen ein feines Händchen für Songwriting besitzen und sich auch noch einen eigenen, festen Platz im Genre erspielt haben. Zum einen sind die Tracks eingängig, zum anderen aber auch so abwechslungsreich und komplex, wie es kaum andere Bands in der melodischen Death Metal Schublade schaffen.
Die Band, die in Bezug auf den Studio-Output in einem rasanten Tempo operierte und in den letzten Jahren mit Künstlern wie Obituary, At The Gates, Morbid Angel und Insomnium unterwegs war, hatte Mühe, mit ihren eigenen Ambitionen Schritt zu halten. Als Kräfte, die sich ihrer Kontrolle entziehen (wie eine durch das Coronavirus verursachte globale Pandemie), ihnen keine andere Wahl ließen, als eine Pause einzulegen, war das Ergebnis letztendlich eine dringend benötigte Pause, die es ihnen ermöglichte, sich zurückzusetzen und aufzuladen. „Ehrlich gesagt ging uns die Puste aus, bevor wir mit dem Songwriting (für ‚Doomsday‘) begannen. Mit dem letzten Album waren wir viel unterwegs. Wir waren ständig „on fire“ mit Job, Familie und Hobbys – und brauchten vielleicht die anschließende Zwangspause. Wir wollten uns das nicht eingestehen, aber frustriert von der Zwangspause haben wir die Instrumente für viele Wochen in die Ecke gestellt. Auch wenn das keine bewusste Entscheidung war, so war es doch eine sehr gute, denn irgendwann hatten wir wirklich Lust, ein neues Album zu schreiben und wieder live zu spielen!
Auf „Doomsday“ greifen Deserted Fear nach immersiven Klanglandschaften und unversöhnlichen Thrash-Attacken mit einem Selbstvertrauen und einer Souveränität, die normalerweise erfahrenen Headlinern auf Arena-Niveau vorbehalten sind. Ein erschütterndes Gothic-Intro leitet den Weg in die Eröffnungssalve des Albums, „Part Of The End“, ein. Der Track bereitet den Tisch für die bisher unerschrockenste und durchsetzungsfähigste Studioarbeit der Band und ist ein lebendiges Pulverfass aus unerbittlichem Shredden, den erdbebenartigen Beats von Schlagzeuger Simon Mengs und dem himmeldurchdringenden Heulen von Frontmann/Gitarrist Manuel Glatter. In der Tat wäre es nachlässig, Tracks wie „Idols Of Triumph“ und „Follow The Light That Blinds“ zu hören und sich nicht vom Geist der Eroberung und des ungezähmten Kampfes überwältigt zu fühlen.
mit "Kalte Füße" veröffentlicht klea ihre neue Single samt dazugehörigen Musikvideo. Mit diesem Song stellt sie die Uhren auf Anfang, überschreitet die Grenzen ihrer Komfortzone und öffnet ein neues, ungeschriebenes Kapitel, ohne dabei ihre musikalischen Wurzeln zu verlieren.
Die Australier WINDWAKER, die neu bei Fearless Records unter Vertrag genommen wurden, veröffentlichen ihr Debütalbum „Love Language“ am 6. Mai.
Windwaker haben das Video zum neuen Track „Lucy“ geteilt.
Nach monatelangen Andeutungen und zahlreichen Single-Veröffentlichungen haben Papa Roach offiziell bekannt gegeben, ihr neues Album EGO TRIP am 8. April 2022 über New Noize Records und mit ADA Worldwide (die Independent Label und Künstler Services Division der Warner Music Group) als Partner zu veröffentlichen
Das elfte Studio Album ist Ausdruck einer kontinuierlichen Karriere, die furchtlos und zielstrebig einen Pfad in und durch die vierte Dekade des Band-Bestehens zu graben gedenkt.
Auf EGO TRIP machen Papa Roach damit weiter, Neuland zu erschließen – und das in einer Zeit, in der sich viele verzweifelt nach einst gültigen Grundfesten der Vergangenheit sehnen. Oder wie Sänger Jacoby Shaddix es formuliert: „Jetzt ist nicht die Zeit für Gemütlichkeit und Konformität. Vielmehr sollte man sich inspiriert fühlen, etwas Neues aufzubauen. Etwas Besseres, womit sich noch viel mehr transportieren lässt.”
Mit Kvelertak verbinden die meisten rohen, ungeschliffenen HC-Metal-Sound mit doch feinen Melodien. Doch was Beachhead in Form der beiden Kvelertak-Protagonisten Marvin Nygaard und Vidar Landa mit ihren beiden Bandkollegen Børild Haughom (Gesang/Merch) sowie Espen Kvaløy (Drums) hier abliefern ist feinster Power-Pop oder vielleicht auch Brit-College-Pop/Rock oder wie man diese Collagen nennen soll.
Mit dem neuen, zweiten Album "II", das von Frode Strømstad (I Was A King, The No Ones) produziert wurde, präsentiert der Vierer aus Norwegen Songs, die ein paar feine Power-Pop-Reste verarbeiten, die aber vor allem eine Liebeserklärung an frühe Melodic-Punk-Tracks, Brit-Pop- und US-amerikanisch geprägte College-Rocksongs sind. Die Reminiszenzen an R.E.M., Lemonheads, Oasis sind unüberhörbar. Aber auch Stilelemente von Martha And The Muffins oder The Proclaimers luken hier und da um die Ecke. Allerdings sind es immer nur Andeutungen und Verbeugungen vor den "Vorbildern", nicht bloß Aneinanderreihungen von Kopien, sondern ganz eigenständige Kompositionen, die die "guten, alten" Sounds in die Gegenwart transportieren.
Wie formulierte es die Band: "Wir brachten mehr Punk-Mentalität in dieses Album, aber am Ende klang es mehr nach Indie-Rock. Der Song „Change“ ist ein gutes Beispiel – er begann als Versuch, einen Song von Johnny Thunders zu machen, klang aber am Ende eher wie R.E.M."
Der Großteil des Albums wurde live aufgenommen, wobei die Band ihren Ideen treu geblieben ist und anstatt die Ideen aufzubauschen, blieb man reduziert und linear. Einige der Demo-Aufnahmen schafften es tatsächlich bis in den endgültigen Mix - vielleicht auch, weil es unmöglich war, Marvins Shaker aus Klopapierrollen und "Uncle Bens Original" Reis nachzubauen.
Diesem Album tropft der Spirit der späten 1980er und frühen 1990 Jahre aus jeder Pore und bringt all das in die Gegenwart. Anything goes. Ungezügelter Postpunk, Wave-Rock, Mathrock, Noiserock, Indie, Pop, Dancefloor-Punk… Zehn Songs, die aneinander gereiht das Debut Album von ISOSCOPE ergeben und trotzdem aus einem Guß klingen.
Bei dieser Zusammenstellung bleibt kein Stein auf dem anderen: melancholisch eingängige Indie-Popsongs ("The Beach"), die entfernt nach Siouxsie & The Banshees klingen treffen auf noisiges Gitarrengeschraddel ("In The Abscence") treffen auf hardcoriges Henry-Rollins-Gebrüll ("Starting A Fire"). Dazwischen klingen punkige und postpunkige Töne an, verschmelzen dann wieder zu psychedelischem Rock.
Seit knapp drei Jahren sind ISOSCOPE aktiv und statt auf der Bühne zu wachsen, wurden sie wie viele andere vom Virus in den Proberaum gedrängt, was ihre Vielseitigkeit und die Freude am Experimentieren scheinbar befeuert hat. Jeder Spotify-Algorhythmus muss hier kläglich versagen. Spontan und grenzenlos bewegt sich das internationale Berliner Quartett – zwei Frauen, zwei Männer - zwischen Genres und Stilen. DIY wird großgeschrieben und vom Aufnahmeprozess über das Artwork bis zu den Videos wird gerne alles selbst gemacht und in Netzwerken organisiert.
Die Band zählt übrigens auch zu den Gründern des Berliner Grrrl Noisy Kollektiv, das u.a. durch die befreundeten 24/7 Diva Heaven schon bekannter geworden und kultur-politisch aktiv ist und Lobbyarbeit für Frauen in der Musiklandschaft macht.
Frisch, neu, jung, wild, spannend.“Ten Pieces” ist ein wahnsinnig aufregendes Album, das uns großen Spaß bereitet und am 04.März 2022 als CD und am 08. April als LP erscheinen wird!