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Drei Marken. Ein gemeinsames Fundament. Für digitale Identität, klangliche Erfahrung und kulturelle Kommunikation.
ROYAL HUNT bauen ihren charakteristischen Sound weiter aus und während die Geschichte, die das Projekt inspirierte – Ray Bradburys klassischer Roman „Fahrenheit 451“ – gegen Ende intensiver wird, wendet sich die Musik in eine dynamischere, schwerere Richtung. Wieder einmal fügen die Gastsänger noch dramatischere Kontraste zu einer bereits filmischen, aber solide rockenden Klanglandschaft hinzu.
BOTSCHAFT DER BAND:
„Wenn man an das Erscheinungsdatum von „Teil 1“ im Jahr 2020 zurückdenkt, wird einem klar, was für eine verrückte Zeit wir alle gerade in den letzten zwei Jahren durchgemacht haben: Wer hätte sich vorstellen können, dass unser „Dystopia“-Projekt die harte Realität so detailliert widerspiegeln würde? Und der Wahnsinn geht weiter.
Auf jeden Fall ist „Dystopia – Part 2“ heute aktueller denn je: Wir haben das allgemeine Konzept verfolgt, aber mit Bildern von aktuellen Ereignissen gefüllt, um es bei jedem Menschen, jedem, der die Jahre 2020 bis 2022 durchlebt und zuschaut, zum Klingen zu bringen wie sich der Wahnsinn in Echtzeit entfaltet“.
Das Album ist weniger ein Prog Metal Album, wie im Presse-Kit dargestellt, als ein symphonisches Power Metal Album, das seine Stärken aus den typischen und epischen Kompositinen und den Gesangsstrukturen zieht.
Das multinationale Trio Behind Closed Doors bietet sorgfältig ausgearbeitete Kompositionen, die darauf abzielen, eine Vorstellung vom Kampf darüber zu vermitteln, wie es ist, ein Mensch zu sein.
Auf ihrer kommenden Veröffentlichung Caged In Helices haben die drei versierten Musiker, der niederländische Schlagzeuger Yuma van Eekelen, der Schwede Fred Jacobsson an Bass und Synthesizern und der in Deutschland geborene Christoph Teuschel an den Gitarren, sechs Songs mit Handlungssträngen geschaffen, die den achtsamen Zuhörer fesseln.
Der Komponist Christoph Teuschel ließ sich von der Verwendung von Glissandi der amerikanischen Komponistin Gloria Coates inspirieren und experimentierte mit den vielen Texturen, die ein Streichquartett bei drei ihrer sechs Kompositionen bieten kann.
Das Ergebnis ist eine Mischung aus Antagonismen: Wilde, polyrhythmische Riffs stehen zarten Momenten gegenüber, in denen die Zeit eingefroren zu sein scheint. Das Streichquartett fügt sich auf natürliche Weise in den Sound der Band ein und trägt zur Einzigartigkeit der Musik von Behind Closed Doors bei.
Für ein Debüt legt das Trio die Latte für die Folgewerke gleich mächtig hoch. Es mag vielleicht auch daran liegen, dass Caged In Helices im Laufe der Jahre 2018 und 2019 komponiert und im März 2021 im Hertz Studio, Polen, aufgenommen und von Wojtek und Slavek Wiezlawski gemischt und gemastert wurde. Zusätzliche Aufnahmen wurden im Juni 2021 in den Warning Studios in Amsterdam gemacht. Aus Gründen der Authentizität hat die Band während der Aufnahme mit so wenig Hilfe moderner Technologie wie nötig aufgenommen.
Blue – also Antony Costa, Duncan James, Lee Ryan und Simon Webbe –, das ist so ein Name, der einen automatisch in die Boygroup-Ära transportiert: Sie waren nicht nur einer der größten und erfolgreichsten Acts jener Hochphase, sondern vor allem auch einer der besten. Auf den drei Alben, die ihnen in den Nullerjahren Spitzenplätze in den Charts (u.a. 3x #1 UK, 1x Top-10 DE) und reichlich Platin bescheren sollten, verschränkten sie lässigen R&B mit hochauflösender Pop-Perfektion und emotionalen Balladen, was der im Jahr 2000 gegründeten Boygroup nicht nur 16 Millionen verkaufte Albumeinheiten bescherte. Auch zwei BRITs räumten sie ab im Königreich, wo sie gleich 11 Mal die Topregion der UK-Singlecharts aufmischen konnten und davon gleich noch drei Mal die #1 belegten.
Nachdem sie pandemiebedingt keine Gelegenheit hatten, es 2020 zum zwanzigjährigen Jubiläum richtig schön krachen zu lassen, holen die vier Freunde das in diesem Jahr nicht bloß nach, sondern setzen auch noch einen drauf: Parallel zur karriereübergreifenden Stadiontournee werden sie im Herbst ihr sechstes Album „Heart & Soul“ veröffentlichen – ihr erstes fürs neue Label Tag8 Music/BMG. Der neue Longplayer unterstreicht und zelebriert all das, was die Band während ihrer ersten Blütezeit ausmachte, denn er spielt immer wieder auf die Vergangenheit an, bringt aber auch kontinuierlich Neues ins Spiel. Ihr Trademark-Sound schwingt im sorglosausgelassenen Titelsong, der von MNEK (Beyoncé, Little Mix) mitkomponiert wurde, genauso mit wie in der gefühlvollen Ballade „Magnetic“, bei der die Jungs mal wieder ihr ganzes umwerfendes Stimmvolumen auspacken dürfen. Mit der überdimensionalen Leadsingle „Haven’t Found You Yet“ legen Blue einen Instant- Classic vor, der klanglich eher in Richtung Justin Bieber oder auch jüngere Coldplay-Hits geht. Man hört, dass sie unbedingt alles geben wollten für „Heart & Soul“. „Ich denke, wir haben uns bewusst so viel Zeit gelassen dieses Mal… wir haben die Songs geschrieben, und wir sind alles mit einem ganz, ganz feinen Kamm durchgegangen“, berichtet Antony. „Und wir sind so stolz drauf.“
Alles in allem ist es ein Comeback mit allem, was man von Blue kennt, nur dass es keine Boyband, sondern jetzt eine Menband ist. Musikalisch bewegt sich alles im gleichen Segment wie es schon da war - in der Hoffnung die altersmäßig mitgereiften weiblichen Anhänger springen wieder darauf an. Es ist glatt produzierter Pop ohne Ecken und Kanten, aber das hat man auch niicht anders erwartet. Also werden wir wieder den ein oder anderen Track im Radio hören - als Hintergrundberieselung.
Etwa 2 Jahre nach der offiziellen Veröffentlichung der EP 'M87*', veröffentlicht die französische Space-Noise Ambient/Synth/Fuzz-Post-Everything Ein-Mann-Band L'Orchidée Cosmique alias Flo P. (Bass/Fuzz/Synth/Looper) eine brandneue Single namens „La Corde Sensible“ und eine Live-Video-Session, die sowohl auf Bandcamp als auch auf YouTube-Plattformen verfügbar ist.
Zusätzlich zu dieser neuen Single wird L'OC Ende dieses Monats auf Frankreich-Tournee gehen und auch eine Live-Recording-Compilation namens "Tape Live" veröffentlichen, die ab sofort als limitierte Tape-Edition über das Label/Kreativplattform Stellar Frequencies erhältlich ist.
Von ihrer Gründung im Jahr 1986 bis hin zu einem der besten und rätselhaftesten Musikexporte Norwegens (mit einer Reihe hoch angesehener Black-Metal-Meisterwerke, die in den frühen 90er Jahren veröffentlicht wurden und dabei halfen, ihr Erbe zu festigen), hat Darkthrone sich während seiner illustren Aufnahmekarriere, die sich über drei Jahrzehnte erstreckt, weiterentwickelt und gleichermaßen herausgefordert. Und jetzt setzt das stets produktive Duo aus Nocturno und Fenriz seine eigene metallische Saga mit einer neuen Auswahl feiner, Vintage-klingender Headbanging-Klassiker in der Entstehung fort ... Astral Fortress
Auch wenn der Darkthrone-Sound auf Astral Fortress mit atmosphärischen Elementen wie Synthesizern und Mellotron mit großer Wirkung gespickt ist, bleibt er auf den Kern reduziert; immer primitiv und organisch. Darkthrone ist wirklich zu einem eigenen Biest in der Metal-Welt geworden.
„Astral Fortress“ wurde mit Ole Øvstedal und Silje Høgevold in den Chaka Khan Studios in Oslo aufgenommen, dem gleichen Ort, der für das Eternal-Hails-Album genutzt wurde.
Und wenn bei zwanzig Alben der ein oder andere meint, so viel habe sich nicht geändert und es wäre more of the same, so wandelt sich jedes Album von Darkthrone immer wieder und hat so seine Eigenheiten. Und weil wir hier auf hohem Niveau Roots-Black-Metal hören, kann der Output auch nur für das Genre gut sein.
Das Schweizer Alternative-Rock/Post-Punk/Industrial-Duo besteht aus Perrine Berger (Adieu Gary Cooper, Perrine 3000...) & Matthieu Hardouin (Zatokrev, Impure Wilhelmina, Fallan, Hateful Monday, Orchester tout puissant Marcel Duchamps...), Gray Lips spielen von Anfang an eine Art intensiven Cold-Punk-Wave und haben gerade endlich ihr Full-Length-Debüt veröffentlicht.
Grey Lips wurde in Genf, Schweiz, geboren. Die Stadt der Friedensverträge, der Kommunikation zwischen den Völkern, der großen internationalen Instanzen. Genf ist auch eine Stadt der Bankiers, Rohstoffhändler und Steuerflüchtlinge.
In Genf gibt es ein alternatives Leben, das seinen Weg zwischen schmutzigem Geld, korrumpierten Idealen und den Gewohnheiten des Komforts der westlichen Welt findet. Grey Lips erschafft seine Songs wie Puzzleteile, um Chaos, Schmerz und Missverständnisse zu verstehen, die zum Alltag von immer mehr Privilegierten dieser Welt gehören.
Die Musik von Grey Lips orientiert sich an Nachhall, beschwörenden Anklagen und phrygischen Tonleitern.
Für Fans von Killing Joke, Fugazi, The Cure, Cave In, Hot Snakes, Motorama
MANTAH ist eine belgische Metal-Band, die Ende 2019 das Licht der Welt erblickte und ihren Sitz in Torhout hat. Ihr Musikstil wird als moderner Metal mit einer Anspielung auf die 90er beschrieben. Inspirierende Bands sind die bekannten Nu-Metal-Giganten wie Korn und Static-X, aber auch die moderneren Abkömmlinge wie While She Sleeps, BMTH und I Prevail schleichen sich in die Musik ein.
Mittlerweile gibt es einige Bands, die ursprünglich aus der Metalcore-Szene kommen und den guten alten Nu Metal wieder für sich entdecken (siehe From Fall To Spring) und dem Genre neuen Atem einhauchen und ihn aus den 1990er in die 2020er bringen. MANTAH gelingt dieses Unterfangen exzellent. Für ein Debüt hört sich das Album und die Band sehr gereift an und steht den Genre-Größen nur in wenigem nach.
Da freut man sich nach diesem Album schon auf die Nachfolger.
Twisted Mist ist eine französische Pagan-Folk-Metal-Band, die 2014 in Reims gegründet wurde. Mit Inspirationen wie traditioneller mittelalterlicher Musik wie Stücken von Guillaume de Machaud, modernen Bands aus der Folk-Szene wie Warduna und Metal-Musik von Eluveitie, Corvus Corax und Sepultura ist es das Ziel der Band, Genres zu verschmelzen, indem sie ihnen ihre eigene Signatur verleihen.
Eine Sammlung traditioneller Instrumente, darunter die Drehleier, die Bombarde, die Bouzouki, die Leier, eine diatonische Knochenflöte und mittelalterliche Percussions, ermöglicht es den leidenschaftlichen Musikern, ihre Tracks zu spielen und den Aufnahmen einen authentischen, handwerklichen Klang zu verleihen.
Im Jahr 2020 veröffentlichten Twisted Mist nach zweijähriger Vorbereitungszeit in Zusammenarbeit mit dem Label Music-Records das Album namens „Orbios“, ihr bisher erfolgreichstes Musikprojekt und erfolgreichstes Album.
Zwei Jahre später kehren Twisted Mist mit dem neuen Album „Lacerare“ zurück, dunkler, kraftvoller und aggressiver und nehmen uns mit auf eine Reise in die Vergangenheit und zeugen von der schwarzen Pest, die über Europa hereinbricht.
Brant Bjork ist mit seinem musikalischen Werdegang der Inbegriff des Desert und Stoner Rocks.
Auf diesem vierzehnten Soloalbum trägt die produktive Wüstenrock-Ikone seine 60er-Jahre-Rock- und Soul-Einflüsse mit Stolz und bietet einen unerschütterlich glatten, herzlichen und berauschenden 8-Tracker. Stell Dir vor, wie Cream, Sly & The Family Stone, Steppenwolf und Ray Manzarek in der Mojave-Wüste mit gutem Wein und Marihuana jammen, und Du bekommst einen ersten Eindruck, was Dich erwartet! Auf „Bougainvillea Suite“ sind unter anderem auch seine Kollegen von Stöner, Ryan Güt, an Percussions und Keyboards, und Nick Oliveri an Backing-Vocals und Lead-Gitarre auf „Bread For Butter“ zu hören.
Brant Björk knallt keine richtigen heavy Riffs raus, sondern bringt ein ganz gechilltes Wüstenrock Album an den Start, das so herrlich psychedelisch ist, dass man nur vom Hören schon drauf kommt. Broke That Spell kommt zum Beispiel in einer modernen, repititiven In-A-Gadda-Da-Vida Laune daher, bei So They Say meint man, er hätte Ray Manzarek an seinen Tasten wiederbelebt.
Dieses Album macht herrlich Laune.
Die französische Progressive-Metal-Band SPHERES wurde Ende des Jahres 2017 von Jonathan Lino (Komponist/Sänger/Gitarrist) gegründet und veröffentlichte 2019 ihr Debütalbum in voller Länge mit „IONO“, das sowohl von Kritikern als auch vom Publikum sehr gut aufgenommen wurde.
Nach Tourneen in Frankreich, Belgien und den Niederlanden begann die Band – zusammen mit Clémence Santé am Bass, Olivier Moreau an den Gitarren und Jess an den Durms – mit der Arbeit an neuen Tracks, bevor sie ins Studio ging.
Im September 2022 bringt die Band ihr zweites Album „Helios“ auf die Welt.
Auch wenn das Album als Progressive Metal Album angekündigt wurde, ist davon nicht wirklich viel Progressives zu hören. Es ist ein durchschnittlich gutes Metal Album, aber von Progressive Metal ebenso weit entfernt wie von klassischem Hard Rock.
4 Jahre nach der Geburt ihres gut aufgenommenen Debütalbums „Extinction Chronicles“ veröffentlichten die Schweizer Sludgecore-Monger Reaptile endlich ihr zweites Album mit dem Titel „Humanidead“.
Ein brandneues Album, das auf die Veröffentlichung einer Split mit dem belgischen DETRVIRE folgt und jetzt auf CD, LP & Digital via Hexerei Records (Swi), Helldog Records (PL), Throne Of Lies Records (USA) & Vinyltroll Records (DK) erhältlich ist.
Reaptile spielen seit 2016 einen dunklen, kraftvollen und rachsüchtigen Sludgecore/Metal. Die Combo wurde in Freiburg/Schweiz von 4 Typen aus der lokalen Hardcore-Punk- und Stoner-Szene gegründet und hat im Oktober 2018 ihr erstes 11-Track-Album „Extinction Chronicles“ veröffentlicht, das die ersten 2 Jahre des Komponierens illustriert.
Im Jahr 2020 taten sich Reaptile mit der belgischen Melodic-Hardcore-Crust-Band DETRVIRE zusammen, um zu Beginn einer Pandemie eine intensive Split zu veröffentlichen. Alle Konzerte sind abgesagt, darunter ein Gig mit Cro-Mags und die Vernissage des Splits.
Im September 2022 erscheint „Humanidead“ mit einem neuen Gitarristen und einem neuen Schlagzeuger. Schneller, brutaler und noch wütender als seine Vorgänger bestätigt diese neue 40-minütige LP mit 13 Tracks Reaptile in ihrer kompromisslosen Sludge-Hardcore-Identität.
Die Zusammenarbeit mit Lead and Sulphur Studio, das Artwork von Flore Lacoste und der Beitrag von Gastkünstlern (Arnaud von Charlene Beretah und Julia von Gøldi) haben diesem Album den letzten Schliff gegeben.
WIZRD ist eine norwegische Rockband, die sich in allen möglichen Genres austobt. Von Rock und Indie bis hin zu Jazz und Prog kennt WIZRD alle Regeln, bricht sie aber bewusst.
Die vierköpfige Besetzung von WIZRD, die am Jazzkonservatorium in Trondheim gegründet wurde, besteht aus Hallvard Gaardløs (Spidergawd, Draken und mehr) an Bass und Leadgesang, Karl Bjorå (Megalodon Collective und mehr) an Gitarre und Gesang, Vegard Lien Bjerkan (Soft Ffog und mehr) an Keyboards und Gesang, Axel Skalstad (Krokofant, Soft Ffog und mehr) an den Drums.
Seit 2020 arbeitet die Band an ihrem Debütalbum, das vom norwegischen Filmmusikkomponisten und Jaga-Jazzist-Schlagzeuger Martin Horntveth produziert wird. Das Album wurde im Studio Paradiso in Oslo von Marcus Forsgren (Bror Forsgren, Jaga Jazzist) und Horntveth aufgenommen. Der in Bergen lebende Musiker und Produzent Matias Tellez (Young Dreams, Girl in Red) hat das Album abgemischt.
„Seasons“ ist eine groovige, eingängige und progressive Meisterklasse mit wunderschönen Gesangsharmonien, fantastischen Melodien, schrulligen Jazz-Grooves und einem Rock’n’Roll-Drive zum Sterben.
Und wieder muss man feststellen: Die Norweger haben's drauf, wenn es darum geht, mutig an das Mischen von Genres zu gehen und dann auch noch ein abgefahrenes, gelungenes Album abzuliefern, dass diese Mischung so unverschämt selbstverständlich präsentiert.
„Die Seeleninventur hat sich gelohnt“ für mich.“
Mit diesen Worten endet HILLAs Debütalbum, das nach dem letzten Track „Seeleninventur“ benannt ist, und am 21.10 erscheint. Die 12 Songs sind - so wie sowohl der Titel, als auch das Cover schon erahnen lassen - persönlich, ehrlich, authentisch und direkt.
Musikalisch eingebettet in einen internationalen Pop-Sound mit elektronischen und trappy Elementen besingt HILLA die Themen, die ihr am Herzen liegen. Von Selbstliebe über Body Positivity hin zu Feminismus und Gleichstellung. Ihr Anliegen ist es dabei auf Probleme in der Gesellschaft aufmerksam zu machen, und Menschen zu ermutigen und zu empowern.
Mit ihren eingängigen Melodien und ihren teilweise unterhaltsamen, teilweise berührenden Texten nimmt HILLA uns mit auf ihre „Seeleninventur“ und zeigt offen ihre Ecken und Kanten.
Musikalisch ist alles ausgelegt auf die neue, deutsche Musikwelle, die sich an den großen, internationalen Popproduktionen orientiert und auf Airplay ausgerichtet ist. Und genau hier liegt die Krux am Album. Mögen die Texte Ecken und Kanten haben, so ist musikalisch und produktionstechnisch alles glatt geschliffen.
Nachdem das Quartett im Laufe von drei früheren Studioalben eine starke kreative Bindung aufgebaut und unzählige Meilen auf Tour zurückgelegt hat, ist der mit Spannung erwartete Nachfolger des gefeierten Ramagehead aus dem Jahr 2019 endlich da. Die aufgestauten, entgleisten Energien von O.R.k. haben mit ihrem mutigen, kathartischen und markanten neuen Album Screamnasium eine Veröffentlichung gefunden.
Der Lead-Single/Album-Opener „As I Leave“ gibt das Tempo vor und liefert eine destillierte Form des O.R.k. Geists direkt zum Zuhörer. Lefs kraftvoller Gesang, Carmelo Pipitones energisches Riffing, Pat Mastelottos einfallsreiche rhythmische Begleitung und Colin Edwins unverwechselbare Basstöne verleihen Screamnasium eine erfrischende Intensität und eine neue Leuchtkraft. Das Energieniveau wird während der 42-minütigen Laufzeit aufrechterhalten, während O.R.k. für Optimismus, Toleranz und Empathie plädieren - das sind hoffnungsvolle Hymnen für eine zunehmend unsicher werdende Welt.
Ein besonderes Highlight ist „Consequence“, in dem Lef mit der Grammy-Gewinnerin Elisa antritt, die außerhalb ihrer Heimat Italien vor allem für ihre Zusammenarbeit mit dem legendären Ennio Morricone bei Quentin Tarantinos Django Unchained-Soundtrack bekannt ist.
Der Albumabschluss „Someone Waits“ zeigt den virtuosen Cellisten Jo Quail, der verführerische, ineinander verschlungene Melodien liefert, um Screamnasium zu einem dramatischen und unerwarteten Finale zu bringen.
Das Kreativduo aus Grammy-Gewinner Adam Jones (von Tool) und Marvel/DC Comics-Illustrator Denis Rodier hat sich um das Artwork und Layout gekümmert, um ein ikonisches Albumcover mit bemerkenswerten visuellen Bildern zu schaffen, während Mixing und Mastering von Machine übernommen wurden (Lamb Of God, King Crimson, Clutch).
Im Album steckt viel 90's Alternative/Grunge von Soundgarden und die Arrangements heben das Ganze durch den starken progressiven Einfluss auf eine Art Rock Ebene, die nur solch ein Gespann vollziehen kann. Das Album ist dicht gesponnen und vertrackt genug um es vom mainstreamingen Alternative Rock abzuheben und ist doch so eingängig, dass auch Anhänger des vorgenannten Mainstream Alternative Zugang finden.
Solitude Within sind eine Female Fronted Symphonic Rock/Metalband aus Ninove (Belgien). Der Name ist vom Song „Solitude Within“ von Evergrey inspiriert. Die Band wurde 2017 gegründet und das Debütalbum „Disappear“ erhielt viele positive Kritiken, nicht nur in Belgien, sondern auch in den Niederlanden, Deutschland, England und Amerika. Das nächste Album war für Ende 2021 geplant, wurde aber durch das Corona-Virus verzögert. Der neue Veröffentlichungstermin für „When Kingdoms Fall“ wurde auf Oktober 2022 verschoben.
Der Musikstil erinnert an Within Temptation, Delain, Nightwish, Evanescence. Viel Neues gibt es hier nicht zu entdecken. Das Meiste spielt sich in den bekannten Rahmen des Genres ab. Die Produktion und die Arrangements sind auf einem recht guten Niveau, so dass sich das Album immer mal wieder in den Player verirren kann.
Zuhörer werden die melodische Stimme, bombastische Intros, epische Refrains und wunderschöne Melodien bemerken, weshalb diese Musik- und Stilrichtung von vielen geliebt wird.
Michael Rudolph Cummings (mRc) ist als Sänger und Gitarrist der Stoner-Grunge-Band Backwoods Payback von der Ostküste bekannt. Sein Solomaterial ist gleichermaßen düster, aber gedämpft und erinnert an die Ditch-Trilogie-Ära von Neil Young und die langsameren Momente von Townes Van Zandt, während es sich auch an zeitgenössische Solo-Acts wie The White Buffalo anlehnt.
Sein neues Album „You Know How I Get“ wird am 21. Oktober als Teil der Akustikserie „Blood and Strings“ von Ripple Music veröffentlicht (die zuvor Soloalben von Scott „Wino“ Weinrich und Tony Reed vorstellte). Um die Veröffentlichung zu unterstützen, wird mRc mit seiner Soloband auf eine US-Tournee gehen, deren Liste sich wie das Who-is-Who der Underground-Hauptstützen der Ostküste liest, buchstäblich einige der besten Spieler da draußen, darunter Mel Parsonz von Royal Thunder, Patrick Shannon von All Else Failed und Mike Bardzik von The Boils.
Das Akustikalbum klingt wunderbar entspannt und sonnig und doch düster genug, um die musikalische Herkunft von Cummings nicht zu verschweigen. In vielen Teilen erinnert es tatsächlich an Neil Young und an Johnny Cash. Dank Ripples Blood And Strings Serie werden hier akustische Perlen gezüchtet, die es wert sind, dass sie das Licht der Welt erblicken und den Hörern ganz andere Herangehensweisen an die Werke der Künstler eröffnen.