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Mit "This Is It... The End Of Everything" liefern Saul einen metallischen Rundumschlag. Das Iowa-Quartett zelebriert eine Hymne für das Leben abseits der virtuellen Blase. Die Platte entfesselt einen Sog aus präzisen Grooves und mitreißenden Melodien, während sie eine Verbindung zu den Hörern herstellt.
Die Produktion, in Zusammenarbeit mit Kile Odell, ermöglicht es der Band, neue Klangfarben zu erkunden und die Vocals erstrahlen zu lassen. Das Album präsentiert sich facettenreich und experimentell, wobei es dennoch den charakteristischen Sound von Saul bewahrt.
Die Songs auf "This Is It... The End Of Everything" erzählen persönliche Geschichten und fordern dazu auf, das Smartphone aus der Hand zu legen und das echte Leben zu spüren. "A Million Miles" illustriert treffend die Entfremdung in einer Welt, in der physische Nähe bedeutungslos wird.
Saul beweisen ihre musikalische Reife und emotionale Tiefe mit Tracks wie "The Last Parade" und "Behind These Eyes". Auch die kraftvollen Nummern wie "No Mercy" und "Reign Fire" zeigen die energetische Seite der Band.
"All das ist Saul. Es ist nicht nur das, was wir tun; es ist wer wir sind. Echte Menschen stecken hinter dieser Geschichte", betont Frontmann Blake. Und genau das spürt man in jedem Song.
Obwohl das Album mitreißend ist, fehlt es manchmal an einigen Überraschungen. Dennoch ist "This Is It... The End Of Everything" eine solide Veröffentlichung, die die Bandbreite von Sauls Talenten zeigt und den Hörer dazu inspiriert, die Welt jenseits der Bildschirme zu entdecken.
Mit ihrer dringlichen Botschaft und ihrem energiegeladenen Sound verdienen Sauls "This Is It... The End Of Everything" eine Bewertung von 7/10. Ein Album, das zwar nicht alles, aber vieles richtig macht und Lust auf mehr von der Band macht. Also, leg dein Handy zur Seite und lass dich von Saul mitreißen!
Mit ihrer neuesten EP "There or Thereabouts" beweisen die britischen Punkrocker Spoilers erneut ihre musikalische Klasse und ihre Fähigkeit, mitreißen. Die Entstehungsgeschichte der EP, die während des Lockdowns zur Hälfte entstand, verleiht ihr eine besondere Dynamik und Authentizität.
Die Songs auf "There or Thereabouts" zeichnen sich durch eine energiegeladene und mitreißende Atmosphäre aus. Peaches and Cream eröffnet die EP kraftvoll und setzt mit melodischen Hooks ein klares Statement. None Taken überzeugt mit tiefgründigen Texten und Straight Lines präsentiert sich als kurzer, aber kraftvoller Punkrock-Song.
Skip To The End begeistert mit seinem Tempo und erinnert an die dynamische Live-Performance der Band. The Good Life zeigt eine emotionale Seite der Spoilers, während IWHOI mitreißende Refrains liefert. Der Titeltrack There Or Thereabouts ist ein Highlight mit eingängigen Rhythmen und eingängigen Melodien. Die EP schließt mit One More Song, einem mitreißenden Abschlusssong.
Das Album ist geprägt von der typischen Spoilers-Energie, die auch in schwierigen Zeiten nicht nachlässt. Es ist spürbar, wie die Band ihre Songs mit Leidenschaft und Herzblut geschrieben hat. Die Mischung aus alten, vertrauten Elementen und neuen Ideen verleiht der EP eine gewisse Reife.
Obwohl die Lockdown-Erfahrung die Entstehung der EP beeinflusst hat, gelingt es den Spoilers, eine erfrischende Leichtigkeit zu bewahren. Die Produktion ist gelungen, sodass die Songs sowohl live als auch auf Aufnahmen überzeugen können.
Einziges Manko ist die vergleichsweise kurze Spieldauer der EP, die den Hörerinnen und Hörern einen Hauch von "Mehr" wünschen lässt. Dennoch ist "There or Thereabouts" eine gelungene Veröffentlichung und ein weiterer Schritt in der Entwicklung der Band.
Mit einer Bewertung von 7/10 präsentieren die Spoilers eine EP, die alte Fans begeistern und neue für sich gewinnen wird. Ihr unverwechselbarer Sound und ihre mitreißenden Live-Auftritte machen sie zu einer Band, die in der Punkszene nicht mehr wegzudenken ist. Also schnallen Sie sich an und lassen Sie sich von "There or Thereabouts" mitreißen!
Hooker Spit präsentiert mit "Krötch Splitter" ihr heiß ersehntes Debütalbum, das am 28. Juli offiziell erscheint. Die bereits veröffentlichten Singles "Call of the Void" und "White Lighter" gaben einen Vorgeschmack auf das, was uns erwartet. Nun, mit ihrem neuesten Track "The Huntsmen", zeigen sie erneut ihr Können.
Der Song beginnt mit einer unerwarteten, sauberen Intro-Melodie, bevor er sich zu einem kraftvollen und melodischen Death-Metal-Stück entwickelt. Textlich behandelt "The Huntsmen" das Leben und die Stärke, sich durchzukämpfen, um das wahre Selbst zu erreichen. Es geht um das Überwinden von Widrigkeiten und den Verlust geliebter Menschen auf dem Weg zum Erfolg.
Hooker Spit zeigt eine beeindruckende Fähigkeit, eingängige Harmonien, Soli und brutale Breakdowns zu einem epischen Song zu verweben. Die schweren, rhythmischen Riffs, die gutturale Stimme und die zerstörerischen Schlagzeug-Grooves verleihen dem Track eine einzigartige Note.
Insgesamt ist "Krötch Splitter" ein appetitanregender Vorgeschmack auf das, was die Band zu bieten hat. Mit sieben Tracks zeigen sie ihre Vielseitigkeit und ziehen Fans verschiedener Death-Metal-Stile an. Hooker Spit experimentiert weiterhin mit ihrem Sound, indem sie Groove und Thrash in den Death Metal einfließen lassen.
Die Zusammenarbeit innerhalb der Band ist offensichtlich, da Gitarrist Vlad Gligor die Kernriffs der Songs entwickelt und sie gemeinsam zu einem schlüssigen Ganzen formen. Die kraftvollen Basslinien und Schlagzeugrhythmen ergänzen die Musik perfekt, bevor Sänger Dan White mit seiner Stimme und den ausdrucksstarken Texten den Songs das gewisse Etwas verleiht.
"Krötch Splitter" ist ein empfehlenswertes Album für Fans von Bands wie Lamb of God, The Black Dahlia Murder und Blood Bath. Die Mischung aus Groove, Melodie und brachialer Energie macht Hooker Spit zu einem frischen und interessanten Vertreter des Death Metal.
Obwohl "Krötch Splitter" mit einigen beeindruckenden Momenten aufwartet und die Band zweifellos Potenzial hat, fehlt es dem Album insgesamt an der nötigen Konsistenz und Originalität, um vollständig zu überzeugen. Dennoch ist es ein vielversprechender Einstand für Hooker Spit, und man darf gespannt sein, wie sich ihr Sound weiterentwickeln wird.
Mit "Destroyer of all Dreams" zelebriert Sadistic Vision ihre traditionsreiche Death Metal-Vergangenheit. Das Album ist eine Hommage an die Ursprünge des Genres, jedoch ohne bahnbrechende Innovationen. Die fünf brutalen Tracks führen uns zurück in eine Zeit, in der der Metal noch roh und ungezügelt war. Die gewaltigen Gitarrenriffs und Beau C's unerbittliches Growling erzeugen eine düstere Atmosphäre, die puristische Fans nostalgisch stimmen wird. Doch während die Band ihrer klassischen Herkunft treu bleibt, verpasst sie es, neue Impulse einzubringen, um das Genre voranzutreiben. Die musikalische Reise auf diesem EP-Release ist solide, aber nicht überwältigend.
Sadistic Vision präsentiert sich als Trio und liefert eine solide Darbietung, die dennoch nicht über die gewohnten Grenzen hinausgeht. Die Produktion ist roh und energiegeladen, was den Retro-Charme verstärkt, aber gleichzeitig auch den Sound etwas undifferenziert wirken lässt.
Die Highlights des Albums sind definitiv "Unremorsed Killing" und "Repressed Mind", die mit ihren eingängigen Riffs und aggressiven Rhythmen die Essenz des traditionellen Death Metal einfangen. Leider versinkt der Rest des Albums etwas in der Monotonie und kann nicht das gleiche Level an Energie und Faszination bieten.
"Destroyer of all Dreams" ist ein ehrliches Bekenntnis zur alten Schule des Death Metal, jedoch fehlt es dem Album an kreativer Durchschlagskraft. Trotzdem wird es die eingefleischten Fans der Band sicherlich ansprechen und ihre musikalische Reise in vergangene Zeiten wiederbeleben.
Sadistic Vision mag die traditionelle Death Metal-Flagge hochhalten, aber es gelingt ihnen nicht, ihr eigenes Markenzeichen zu setzen und sich von der Masse abzuheben. Für Nostalgie-Liebhaber mag "Destroyer of all Dreams" eine angenehme Zeitreise sein, aber für jene, die nach innovativen Klängen und frischen Ideen suchen, wird das Album eher enttäuschend sein.
Mit "Demos & Oddities: 1995-1999" nehmen uns Contrarian mit auf eine reizvolle Zeitreise in die Ursprünge des Progressiven Death Metal. Die Sammlung aus frühen Demos bietet einen faszinierenden Einblick in die Experimentierfreude der Band während ihrer Anfangsjahre. Die rohe, lebendige Atmosphäre vermittelt das Flair einer längst vergangenen Ära.
Die Gitarrenarbeit von Jim Tasikas ist beeindruckend und treibt die Songs mit technischer Brillanz voran. Zusammen mit dem kraftvollen Bassspiel von Ed Paulsen und den rhythmischen Drums von Brian Platino entsteht ein dynamisches Zusammenspiel. Tracks wie "Loss of Phase" und "Infinite Derivatives" zeigen die Entwicklung des Bandsounds und die Wurzeln ihres späteren Schaffens.
Die Produktion, von Doug White im legendären Watchmen Studios in Lockport, NY, verleiht den Demos einen authentischen Live-Charakter. Die Klangqualität mag nicht perfekt sein, aber gerade das verleiht der Sammlung ihren Charme.
Obwohl "Demos & Oddities" für Fans ein wahres Juwel sein dürfte, ist es möglicherweise nicht für jeden Zuhörer geeignet. Die rohe, ungeschliffene Natur der Songs kann für manche etwas gewöhnungsbedürftig sein, insbesondere wenn man das verfeinerte Können der späteren Alben gewohnt ist.
Insgesamt liefert Contrarian mit dieser Veröffentlichung eine ehrliche und nostalgische Rückbesinnung auf ihre Anfänge im Progressive Death Metal. Die Sammlung mag nicht perfekt sein, aber sie zeigt deutlich das Potenzial und die Vision, die die Band seit jeher auszeichnet. "Demos & Oddities: 1995-1999" verdient daher eine solide 7/10 Bewertung. Eine Empfehlung für alle, die gerne in die Geschichte des Genres eintauchen möchten.
Mit dem Debütalbum "Kill The Witch" der Heavy-Metaller Arch Blade, das am 28. Juli über Rockshots Records veröffentlicht wird, erwartet uns ein vielseitiges und energiegeladenes Metallfeuerwerk. Die Band präsentiert eine Mischung aus NWOTHM, Thrash und Power Metal, die von den Träumen und Alpträumen des Sängers Denys Podmazko sowie seiner Begeisterung für Comics, Sci-Fi und Horrorfilme inspiriert ist. Für Fans von Judas Priest, Iron Maiden, King Diamond und Testament verspricht dieses Album eine wilde Achterbahnfahrt.
Arch Blade's "Kill The Witch" liefert eine energiegeladene Metal-Zusammenstellung, die unterschiedliche Stile zu einem einzigartigen Sound vereint. Der Opener "Abduction" reißt uns mit, während "Nightbreed" und "Factory of Sin" starke Hooks bieten. Der Titeltrack "Kill The Witch" fängt die Essenz des Albums ein und überrascht mit einem Wechsel von Heavy zu Thrash Metal. "Under The Mask" beendet das Album als ein eindringlicher Höhepunkt. Dennoch fehlt es dem Werk insgesamt an echter Innovation und manche Songs passen nicht nahtlos ins Gesamtbild. Die lyrischen Inhalte könnten tiefer gehen, aber das Album punktet mit seiner Energie. Das Gitarrenduo Rob V und Big Rob liefert solide Arbeit, ebenso wie der druckvolle Gesang von Denys Podmazko. Die rhythmische Basis von Nigel Caicedo und Al "Mayhem” Mendez treibt die Songs mächtig an.
"Kill The Witch" ist ein solides Debüt, das vor allem eingefleischte Fans traditionellen Heavy Metals ansprechen dürfte. Die Band zeigt großes Potenzial, aber es bleibt Raum für künftige Entwicklungen. Man darf gespannt sein, wie sich Arch Blade auf ihrem nächsten Album weiterentwickeln werden. Für jetzt erhalten sie 6 von 10 Punkten. Rock on!
Street Soldier hat es wieder getan! Mit ihrem neuesten Werk 'Original Murda Material' beweisen die Jungs aus York City erneut, dass sie zu Recht zu den aufstrebenden Größen des UK Hardcore gehören. Die EP besteht aus sieben gnadenlosen Tracks, die Stärke, Loyalität, Disziplin und Respekt in ihrem wütenden Klang vereinen.
Von Anfang an katapultieren uns die donnernden Beats und die prägnante Stimme von Frontmann Scotty Hall in eine Welt des aufbrausenden Widerstands. Dabei setzt die Band geschickt Nu Metal Elemente ein, die sich perfekt mit dem Beatdown Hardcore verbinden und dem Sound eine kraftvolle Energie verleihen. Jeder Song ist ein Schlachtfeld aus brutalen Riffs, brachialen Drums und einem aggressiven Gesang, der einem die Nackenhaare zu Berge stehen lässt.
Textlich bleiben Street Soldier ihren Werten treu und nehmen kein Blatt vor den Mund. Sie prangern Missstände an, rufen zur Solidarität auf und kämpfen für das, woran sie glauben. Scotty Hall führt uns mit seiner charismatischen und mitreißenden Stimme durch die dunklen Seiten des Lebens und lässt uns gestärkt zurück.
Besonders beeindruckend ist die Vielseitigkeit der Band. Von dem wütenden Opener "Rewind" bis hin zum Old-School-HC-Crossover-Track "Die Widda Brain" ist jeder Song ein Unikat und zeigt, dass Street Soldier mehr sind als nur eine Hardcore-Band. Sie verweben Einflüsse aus verschiedenen Genres und erschaffen so ihre ganz eigene Soundlandschaft.
Hervorzuheben ist auch das Können von Laurie "Drill SGT" Caudwell am Schlagzeug und seinen Vocals, die dem Sound eine zusätzliche Dynamik verleihen. Die Gitarrenarbeit von Ollie Altham ist präzise und schneidend, während Cameron Bland am Bass für den nötigen Druck sorgt.
'Original Murda Material' ist eine EP, die in ihrer Intensität kaum zu übertreffen ist. Street Soldier reißen die Mauern ein und sorgen für einen heftigen Wirbelsturm der Emotionen. Die Band lebt ihre Botschaft und vermittelt uns das Gefühl, dass wir gemeinsam stark sind und uns für das Gute einsetzen sollten.
Allerdings bleibt noch etwas Luft nach oben, um die volle Punktzahl zu erreichen. Obwohl die EP mitreißend ist, fehlt manchmal der letzte Schliff, um den Songs noch mehr Tiefe zu verleihen. Auch könnte die Produktion an manchen Stellen etwas klarer sein, um die Vielschichtigkeit der Musik besser zur Geltung zu bringen.
Insgesamt verdient 'Original Murda Material' von Street Soldier aber eine starke 7/10. Eine EP, die uns die Faust recken und für das kämpfen lässt, woran wir glauben. Die Jungs haben eine klare Botschaft und liefern ein kompromissloses Manifest der Stärke, das Lust auf mehr macht. Wenn Street Soldier so weitermachen, wird ihnen die Hardcore-Welt zu Füßen liegen!
Lautstärke's neuste Veröffentlichung "Fenster" öffnet ein Fenster zu einem ernsten gesellschaftlichen Thema, das oft im Dunkeln verborgen bleibt: Depressionen. Mit einfühlsamer Kreativität verbindet die Band Alternative-Rock und Hamburger Schule zu einem beeindruckenden Klangbild, das Zuhörerinnen und Zuhörer in seinen Bann zieht. Die treibenden Gitarrenriffs und eingängigen Melodien erzeugen eine melancholische Stimmung, die zum Nachdenken anregt.
Die musikalische Entwicklung von Lautstärke ist spürbar, und "Fenster" zeigt, dass die Band gewillt ist, neue Wege zu beschreiten. Dabei bewahren sie ihre kraftvolle Identität und scheuen dennoch das Experimentieren nicht. Das visuell ansprechende Musikvideo ergänzt den Song perfekt und fängt die bedrückende Atmosphäre gekonnt ein.
Der ernste Ton von "Fenster" unterscheidet sich deutlich von ihrer fröhlichen Punkrock-Single "Schöner Tag", was zeigt, dass Lautstärke facettenreich und authentisch sind. Die Band setzt sich gekonnt mit der Thematik auseinander und vermittelt ihre Botschaft mit lyrischer Tiefgründigkeit.
Die Vergangenheit der Band zeichnet ein Bild von kontinuierlichem Wachstum und Erfolg. Mit ihrem Debütalbum "Vom Morgen Danach" ernteten sie wohlwollende Kritiken und beeindruckten auf Bühnen und Festivals. Die Band hat sich ihren Platz in der deutschen Punkrock-Szene erspielt und zeigt mit "Fenster", dass sie weiterhin auf dem Weg nach oben sind.
Insgesamt liefert "Fenster" eine gelungene Darstellung von Lautstärkes kreativem Potenzial und ihrer Fähigkeit, ernste Themen in mitreißender Musik zu verpacken. Dennoch fehlt es dem Song an einigen Stellen an der nötigen Tiefe, um eine höhere Bewertung zu erzielen. Fans von Alternative Rock mit Hang zur Reflektion werden "Fenster" sicherlich zu schätzen wissen, während andere vielleicht auf einen Hauch mehr Innovationskraft gehofft hätten. Dennoch verdient die Band Anerkennung für ihre Empathie und ihre unermüdliche Weiterentwicklung. "Fenster" ist ein wichtiger Beitrag zu einem Thema, das mehr Aufmerksamkeit verdient.
ELECTUS enttäuscht ihre Fans nicht mit "All the Way". Die Single bringt geballte Rock & Roll-Power, die sich perfekt für Liebhaber harter Klänge eignet. Von Anfang an knallt der Song mit intensiver Energie und treibenden Rhythmen. Die kraftvolle Stimme des Sängers katapultiert uns in eine Welt des ungebremsten Headbangens.
"All the Way" bleibt jedoch in gewohnten Bahnen und bietet wenig Überraschendes. Hier und da fehlt es an Originalität, während manche Passagen an bekannte Rockhymnen erinnern. Die Instrumentalisierung ist solide, aber ein Hauch mehr Experimentierfreude hätte dem Song gutgetan.
Dennoch, wenn du auf der Suche nach einem Song bist, der dich in eine Zeit des klassischen Hard Rocks zurückversetzt und dich zum Mitgrölen animiert, dann ist "All the Way" definitiv die richtige Wahl. Nicht bahnbrechend, aber solide und mitreißend. ELECTUS liefern eine rockige Party, die dich zufrieden und leicht erschöpft zurücklässt.
Mit "In Servitude of Darkness" erschafft Artanor eine düstere Erzählung, die in den Tiefen des Geistes von Artanor entstanden ist. Die Geschichte erzählt von der bedrohten Welt Meklarah, in der der hinterlistige Nekromant Rakinar seine finsteren Pläne schmiedet. Doch Rakinar sieht sich einer tapferen Gruppe entgegen, bestehend aus seinen eigenen Kindern und deren Verbündeten, die bereit sind, alles zu riskieren, um das Reich zu retten.
Das Album führt uns durch eine Reise von majestätischen, teuflischen Riffs zu kalten, düsteren und doch melodischen Atmosphären, begleitet von gequältem Gesang. In der Tradition von Künstlern wie Xasthur, Carpathian Forest und Judas Iscariot webt Artanor seine Musik zu einem fesselnden Erlebnis, das die Fantasie fesselt und die Seele entflammt.
Von eindringlichen Tracks wie "Consumed by Time" bis hin zu ausladenden Stücken wie "Despondent Echoes of Misery" liefert das Album eine facettenreiche Reise durch das Reich der Dunkelheit.
Obwohl die musikalische Reise beeindruckend ist, offenbart sich auch Raum für Verbesserung. Obwohl die düsteren Atmosphären fesseln, wirkt die Umsetzung manchmal etwas ungeschliffen und die Übergänge könnten geschmeidiger sein. Zudem scheint die repetitive Natur einiger Songs das Potenzial der Kompositionen zu bremsen.
Alles in allem präsentiert uns Artanor mit "In Servitude of Darkness" ein beeindruckendes Werk, das die Fans des Genres begeistern wird. Es ist jedoch auch erkennbar, dass noch Raum für Wachstum und Feinschliff vorhanden ist. Ein düsteres Abenteuer, das den Hörer mitnimmt, aber die volle Brillanz noch nicht entfaltet. Daher verdient dieses Werk eine solide 6/10 Bewertung.
Die in Phoenix ansässige Doom-Metal-Band MOSARA zeigt mit ihrer neuesten Single "Amena" erneut ihr Können. Nach ihrem gefeierten Album "Only The Dead Know Our Secrets" setzen sie ihren Weg durch das Dickicht der düsteren Klänge fort. "Amena" ist ein Vorgeschmack auf ihr bevorstehendes drittes Studioalbum und offenbart MOSARA's unverkennbaren Stil des "atavistischen Doom".
Die hypnotische Schwere der Gitarrenriffs zieht den Hörer in einen Strudel aus finsteren Klanglandschaften. Tony Gallegos' raue Stimme trägt eine urtümliche Intensität, die die Seele der Band verkörpert. Die Mischung aus primitiver Ursprünglichkeit und raffinierter Feinheit ist es, was MOSARA von ihren Zeitgenossen abhebt.
"Amena" durchschreitet langsam, aber bestimmt, die Tiefen des Unterbewusstseins. Die Klangwand, die MOSARA erschafft, lässt eine rohe Kraft erahnen, die stets unter der Oberfläche lauert. Die Band jongliert geschickt mit den Facetten des Doom-Genres und schafft es, den Hörer auf eine fesselnde Reise mitzunehmen.
Die Verschmelzung von Doom, Stoner Metal, Prog Metal und atmosphärischem Sludge verleiht MOSARA ihre unverwechselbare Identität. Mit "Amena" schaffen sie es, die Essenz ihres Sounds einzufangen und ihn zu einem kompakten Stück Schwermetall zu formen.
Allerdings verlangt die epische Qualität ihrer Musik auch eine gewisse Geduld von den Zuhörern. Die Monotonie, die für das Doom-Genre charakteristisch ist, kann einige möglicherweise abschrecken. Doch wer sich auf MOSARA's hypnotische Reise einlässt, wird mit einem einzigartigen und intensiven Klangerlebnis belohnt.
Insgesamt beweist "Amena", dass MOSARA ihre kreativen Grenzen weiter ausloten und ihre eigene Nische im Doom-Metal-Universum festigen. Ihre rätselhafte Mischung aus roher Urgewalt und fein ziseliertem Sound macht sie zu einer Band, die man definitiv im Auge behalten sollte. Ihr neues Werk mag nicht jedem die volle Punktzahl entlocken, aber es ist zweifellos ein eindrucksvolles Zeugnis ihres Könnens. Mit Spannung erwarten wir ihr kommendes Album, das uns hoffentlich noch tiefer in ihre faszinierende Dunkelheit eintauchen lässt.
Augurium ist zurück und präsentiert uns mit "Unearthly Will" ein finsteres Death-Metal-Monster, das sich gewaschen hat. Von den tiefen, düsteren Riffs bis hin zu den höllischen gutturalen Schreien, die einem das Blut gefrieren lassen, bietet das Album eine drückende Atmosphäre, die sich über die gesamte Spielzeit von 27 Minuten erstreckt.
Schon der Opener "Inquisition of the Possessed" lässt keine Zweifel aufkommen: Hier wird man von einem Wirbelwind aus roher Energie und technischer Raffinesse mitgerissen. Die Band präsentiert sich tight und präzise, und die Vielseitigkeit in den Songstrukturen ist beeindruckend. "Phantom Parallax" und "Sanguine" folgen demselben Pfad und fesseln den Hörer mit unerbittlichem Druck.
Herausragend ist zweifellos die Single "Ancient Grimoire". Mit der Einführung von sauberem Gesang betreten Augurium neues Territorium, das aber nahtlos in ihr düsteres Gesamtkonzept eingewoben wird. Die Kombination aus den düsteren Growls und den orchestralen Hintergrundelementen verleiht dem Song eine gespenstische Aura, die einen nicht mehr loslässt.
Insgesamt überzeugt "Unearthly Will" mit abwechslungsreichen, genreübergreifenden Elementen. Die Band zeigt sich experimentierfreudig und lässt sich nicht in eine Schublade stecken. Fans von Lorna Shore, Septicflesh und Belphegor werden hier definitiv auf ihre Kosten kommen.
Allerdings hat die Platte auch ihre Schwächen. Manchmal wirkt die Songdichte etwas überladen, und nicht jeder Track kann das hohe Niveau der Highlights halten. Dennoch gelingt es Augurium, mit ihrer düsteren Atmosphäre zu fesseln und den Hörer in ihre morbide Welt zu entführen.
In Bezug auf die remote Aufnahmen muss man der Band Respekt zollen, denn das Ergebnis klingt dennoch beeindruckend homogen. Die Instrumente sind klar und prägnant, und der Mix sorgt dafür, dass keine Nuance verloren geht.
Insgesamt verdient "Unearthly Will" eine solide 7/10. Augurium präsentieren sich als eine Band, die sich weiterentwickelt und ihren eigenen Weg geht. Das Album bietet eine intensive, finstere Reise durch die Tiefen des Death Metal und wird Genre-Fans sicherlich begeistern.
Es ist wieder soweit - das Krawall'o'Rock OpenAir kehrt zurück und verspricht ein unvergessliches Wochenende voller mitreißender Musik, ungebremster Energie und einer Atmosphäre, die eure Rock-Herzen höher schlagen lässt! Am 11. & 12. August 2023 wird Büdesheim erneut zum Eifel-Mekka der Rock- und Metal-Fans!
Das Line-Up für diese zwei Tage ist eine wahre Offenbarung für jeden Musikliebhaber, der die Leidenschaft und Intensität des Genres liebt. Der Freitag verspricht ein Spektakel mit Bands wie Death Ribbon, Sacred Steel, Delirium, Godsnake, Still Counting und She's Got Balls. Mit diesem beeindruckenden Aufgebot an talentierten Künstlern ist für jede Nuance des Rockgenres gesorgt.
Und das war erst der Anfang! Der Samstag hält eine explosive Mischung bereit, angeführt von Bands wie Divine Zero, Protz, Torment Of Souls, Krankenkasse, Contradiction, The Very End, Nervosa, 9mm und Phil Campbell And The Bastard Sons. Von melodischen Klängen bis hin zu brachialen Riffs - dieser Tag wird euch mit Sicherheit in seinen Bann ziehen!
Doch nicht nur die Musik verspricht ein unvergessliches Erlebnis. Das malerische Büdesheim wird mit seiner idyllischen Umgebung und dem geladenen Publikum dafür sorgen, dass das Krawall'o'Rock OpenAir 2023 zu einem einzigartigen Festival wird.
Tickets sind heiß begehrt, also sichert euch eure Plätze rechtzeitig, um dieses legendäre Wochenende nicht zu verpassen. Packt eure Festivalausrüstung ein, lasst den Alltag hinter euch und taucht ein in die Welt des Krawall'o'Rock!
Seid bereit, gemeinsam zu headbangen, zu moshen und die Rockmusik in ihrer reinsten Form zu feiern! - \m/
Howlin' Sun ist zurück und liefert mit "Maxime" ein hochkarätiges Album für Rockliebhaber. Die lang ersehnte Platte enttäuscht nicht und präsentiert einen vertrauten, aber dennoch erfrischend neuen Sound. Im Vergleich zum ersten Album wirkt alles schärfer, düsterer und noch größer.
Der Titeltrack "Maxime" eröffnet das Album auf dunkle und schwere Weise und zollt einem legendären, ehemaligen Veranstaltungsort in Bergen Tribut. Von dort aus führt die Reise durch eine breite Palette von Rock-Genres: von südlichem Country-Rock bis zu rauem Garage-Rock. Zwischendurch gibt es mit "Jayne" eine kurze, aber gelungene Indie-Pause und zum Abschluss das Americana-Stück "Bittersweet Morning Sun".
Besonders bemerkenswert ist, dass das Album live auf Band in einer alten Sardinenverpackungsfabrik am Meer in Bergen aufgenommen wurde. Robert Jønnnum von Underschön Studio hat hier ganze Arbeit geleistet. Das Ergebnis ist eine organische und warme Präsenz, die durch den Klang des Raums, das Zusammenspiel der Band in Echtzeit und den Einsatz von Vintage-Kompressoren, einer Audiokonsole und einem Tonbandgerät erreicht wurde.
"Maxime" ist eine musikalische Reise, die die Herzen von Classic-Rock-Fans, Anhängern von modernem Fuzz, Blues, Southern Rock und Garage Rock höherschlagen lässt. Die Vielseitigkeit des Albums, die gelungene Produktion und die mitreißenden Songs machen "Maxime" zu einem beeindruckenden Werk.
DEATH INGLORIA zeigt mit ihrer Coverversion von BO BURNHAM's "All Eyes On Me" ein hohes Energielevel und kraftvolle Riffs. Die Mischung aus schweren Klängen und fesselnden Melodien erzeugt eine einzigartige und faszinierende Atmosphäre. Die Hommage an BO BURNHAM's Netflix Special, Inside, spiegelt den Zeitgeist von 2019 - 2021 wider. Trotzdem bleibt das Cover eher durchschnittlich, ohne die Kreativität und Originalität des Originals zu erreichen. Die Stimme von Galina Rin ist kraftvoll und intensiv, aber der Gesamteindruck bleibt hinter den Erwartungen zurück. DEATH INGLORIA's Animationskonzept ist interessant, doch live wirkt es nicht immer nahtlos integriert und lenkt manchmal von der Musik ab.
Die bevorstehenden Auftritte auf dem Maid of Stone Festival und der Edinburgh Fringe Festival versprechen ein spektakuläres Erlebnis mit DEATH INGLORIA's einzigartiger Fusion aus Musik und animierten Comics. Ihre Tour mit L1NK1N P4RK könnte ihnen die Möglichkeit geben, ihr Talent vor einem breiteren Publikum zu präsentieren. Insgesamt ist die Coverversion solide, aber es fehlt das gewisse Etwas, um sie wirklich herausragend zu machen. Eine solide Leistung, aber kein Meisterwerk.
HEADs neue Single "Burning Bridges" entfesselt eine beeindruckende Mischung aus Psychedelic, Blues und rockigen Klängen. Die Komposition ist zweigeteilt und zeigt die vielschichtige Charakteristik der Band. Die erste Hälfte entführt den Hörer in emotionale und träumerische Sphären, während die zweite Hälfte mit kräftigen E-Gitarrenriffs und verzerrten Chugs einen klassischen Sound liefert, der voller Kraft steckt.
Die Band beweist erneut ihre Fähigkeit, das Publikum zu elektrisieren und nach mehr zu verlangen. Die Stimme von Elyse Besler und das virtuose Gitarrenspiel von Michael Starnino harmonieren perfekt, während Hunter Raymond am Schlagzeug den treibenden Rhythmus liefert.
"Burning Bridges" ist eine gelungene Single, die das Potenzial der Band zeigt. Die Kombination aus rockiger Energie und psychedelischer Experimentierfreude verleiht dem Song einen einzigartigen Charakter. Obwohl die beiden Hälften des Songs unterschiedliche Stimmungen erzeugen, fügt sich alles zu einem stimmigen Ganzen zusammen.
Die vorherigen Singles der Band haben bereits gezeigt, dass HEAD den Geist des echten Rock'n'Roll verkörpert, und "Burning Bridges" ist keine Ausnahme. Die Musik ist intensiv und kraftvoll, gleichzeitig aber auch tiefgründig und melodisch. Die Band hat einen eigenen Sound geschaffen, der sich von anderen abhebt und sie zu einer vielversprechenden Größe in der Rockszene macht.
Obwohl "Burning Bridges" ein gelungener Song ist, der die Stärken von HEAD präsentiert, hätte ich mir vielleicht noch etwas mehr Innovation und Risikobereitschaft gewünscht.
Fazit: Mit "Burning Bridges" beweist HEAD erneut ihr Talent für mitreißenden Rock'n'Roll, der sich vor allem durch seine psychedelischen und bluesigen Elemente auszeichnet. Die Single ist ein vielversprechender Vorgeschmack auf das, was die Band noch zu bieten hat, und lässt auf weitere spannende Veröffentlichungen hoffen.
VIRAL TYRANTs Debütalbum "Vultures Like You" ist eine imposante Mischung aus Doom, Sludge, Black und Thrash Metal. Mit Einflüssen aus Psychedelic und Prog Rock präsentieren sie eine neue Bewegung des Blackened Hardcore. Die Band zeigt sich reich an Vielfalt und Zusammenhalt, mit einem einzigartigen Sound, der von den Größen der Schwere aus dem pazifischen Nordwesten inspiriert ist. Das Album, von Rob Wrong gemischt und von Tad Doyle gemastert, überrascht als überdurchschnittlicher Erstling.
Die kraftvollen Stimmen von Eric Wallace und Casey Martin, unterstützt von Dylans und Mitchs präziser Instrumentalarbeit, bilden eine starke Basis. Die sieben Tracks bieten eine eindringliche Atmosphäre und entfalten eine fesselnde Sogwirkung. "Vultures Like You" zeigt, dass VIRAL TYRANT bereit ist, sich in der schweren Musikszene zu etablieren und sich als vielseitige, erbarmungslose Kraft zu erheben. Die nordwestliche Brutalität kombiniert mit psychischer Tiefe hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Einzig das Fehlen einer Track-by-Track-Bewertung lässt Raum für Interpretation und steigert die Neugierde des Hörers, jedes Stück individuell zu entdecken. Mit ihrer Westküsten-Tour haben sie bereits bewiesen, dass sie ihr Publikum erobern können. "Vultures Like You" ist ein beeindruckender Start für eine vielversprechende Band, die zweifellos neue Horizonte erkunden wird.
Norwegens Karavan entführt uns auf ihrem 2019 geborenen Debütalbum "Unholy Mountain" in die Tiefen des dunklen Doom-Metal-Universums. Inspiriert von Yob, Sleep und Dopethrone, schafft die Band eine unwiderstehliche Atmosphäre, die mit der rohen und unnachgiebigen Natur Norwegens verschmilzt. Die monochromen und hypnotischen Riffs von Sleep verschmelzen nahtlos mit den kosmischen Mantras von Yob, während die rauen und gequälten Vocals Spuren morbider Black-Metal-Ästhetik zeigen. Die sieben Songs des Albums fangen alle essentiellen Emotionen und Texturen eines herausragenden Doom-Werks ein. "Throne", "Chase The Dragon", "Bonfire Ritual", "Rot", "Demon Slime", "Mars" und "Unholy Mountain" beeindrucken mit ihrer kraftvollen, donnernden und mitreißenden Natur. Karavan hat sich erfolgreich in die Herzen der Genre-Liebhaber gespielt. Eine eindrucksvolle Leistung für die jungen Norweger.
Die sieben Songs des Albums fangen alle essentiellen Emotionen und Texturen eines herausragenden Doom-Werks ein. "Throne", "Chase The Dragon", "Bonfire Ritual", "Rot", "Demon Slime", "Mars" und "Unholy Mountain" beeindrucken mit ihrer kraftvollen, donnernden und mitreißenden Natur. Karavan hat sich erfolgreich in die Herzen der Genre-Liebhaber gespielt. Eine eindrucksvolle Leistung für die jungen Norweger.
Gleb Kolyadin, der Virtuose am Klavier, enthüllt mit "The Outland" eine fesselnde Melodiereise, die am 21. Juli über Kscope veröffentlicht wurde. In den vergangenen Jahren geschrieben, spricht das Album von der introspektiven Natur des Pianisten von Iamthemorning und erkundet gleichzeitig Facetten seines Klangs, die bisher noch nicht entdeckt wurden.
Die Stille, die die Pandemie mit sich brachte, bot Gleb die perfekte Gelegenheit, seine melancholische Kreativität in neue Bahnen zu lenken. Das gesamte Album ist rein instrumentell und betont melodische Themen in verschiedenen Stücken, die zu einer sechsteiligen symphonischen Suite verschmelzen - so, wie es nur Gleb Kolyadin vermögen konnte.
Die Musik auf "The Outland" ist gleichermaßen aufbauend und introspektiv und hat lange auf ihre Enthüllung gewartet. Gleb beschreibt es als eine Welt in einer Welt, zusammengesetzt aus verschiedenen Fragmenten, ähnlich wie wir alle.
Das Klavier steht im Zentrum des Albums und Gleb wird von einem beeindruckenden Ensemble begleitet: Gavin Harrison (Porcupine Tree / King Crimson) am Schlagzeug, Tony Levin (King Crimson / Peter Gabriel) am Kontrabass und Vlad Avy an der Gitarre.
Kolyadin begrenzt sich nicht auf ein bestimmtes Genre, sondern gleitet mühelos zwischen klassischem Klavier, Jazz-Rock und Fusion hin und her. Das Album wird von den beiden längsten Stücken eingerahmt: "Voyager" und "Hermitage" - jedes von ihnen gleichermaßen wichtig, aber doch unterschiedlich. Während "Voyager" eine zehnminütige Symbiose aus Jazz-Rock und Fusion ist, bietet "Hermitage" einen tieferen Einblick in die Welt des Jazz.
"The Outland" ist durchzogen von Momenten der Selbstreflexion. Das introvertierte "Ascension" befasst sich mit dunkleren Momenten, die dann durch das nachdenkliche Schimmern von "Cascades" ausgeglichen werden. Und "Apparatus" zeigt sich experimentell.
Die musikalischen Inspirationen von "The Outland" spiegeln Gleb Kolyadins vielfältiges musikalisches Spektrum wider, darunter Pat Metheny und Hiromi, Steve Reich und 1970er Progressive Rock im Stil von Legenden wie Gong und Mike Oldfield, sowie britischer Folk mit einem Hauch von Kino-Atmosphäre.
Das Album-Cover, von Andhika Ramadhian entworfen, zeigt eine abstrakte Darstellung eines Eremiten, gefangen in einem geometrisch paradoxen Raum, der die turbulenten Zeiten symbolisiert, in denen "The Outland" entstand.
"The Outland" ist ab dem 21. Juli auf CD, schwarzer LP und digital über Kscope erhältlich.
Die deutsche Band DIE DORKS veröffentlichte am 21.07.2023 ihre neueste Single "Nein Sagen", ein Vorgeschmack auf ihr kommendes Album "Geschäftsmodell Hass", das noch in diesem Jahr erscheinen soll. Die Band präsentiert einen außergewöhnlichen und schwer einzuordnenden Musikstil, der sie einzigartig macht. Ihre Musik ist zu räudig für Metal, zu melodisch für Hardcore, zu metallastig für Deutschpunk und zu wenig 90er für Crossover. Doch gerade diese Eigenheit zieht die Fans magisch an.
Frontfrau Lisa beeindruckt mit ihrer markanten und melodischen Stimme, während die gesamte Band mit ihrem ausgefeilten Riffing und beeindruckender Bühnenpräsenz überzeugt. Egal aus welcher Rockecke man kommt, DIE DORKS fesseln das Publikum im deutschsprachigen Raum gleichermaßen.
"Nein Sagen" zeigt erneut die unermüdliche Kreativität der Metalpunks. Trotz gesellschaftlicher Resignation in den letzten Jahren konnten sie mit ihrem Album "Die Maschine von Morgen" beachtliche Aufmerksamkeit in verschiedenen Musikmagazinen erlangen. Das Album erhielt großartige Rezensionen und wurde als Meilenstein gefeiert.
Die Band beweist mit ihrer Akustik-EP "Sind das noch wir?" ihre Vielseitigkeit und introvertierte, sanfte Seite. Dieser facettenreiche Ansatz ist ein Beweis für ihre kontinuierliche Entwicklung und ihre unstillbare Schaffenskraft.
Die Zusammenarbeit mit DEMONS RUN AMOK ENTERTAINMENT für ihr achtes Album "Geschäftsmodell Hass" verspricht vielversprechende Ergebnisse. DIE DORKS beweisen erneut, dass Stillstand nicht ihre Devise ist und sie immer wieder neue Wege gehen.