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Deitus sind zurück mit ihrem dritten Studioalbum "Irreversible". Das Album zeigt ihre rohe, düstere und melodische Klanglandschaft. Ihre blutrünstigen und rabiaten Live-Auftritte haben ihnen Lob eingebracht und sie haben sich als Meister ihres Handwerks etabliert. Mit "Irreversible" präsentieren sie eine vielseitigere und einzigartige Klangästhetik. Das Album wurde von Greg Chandler in den Priory Recording Studios aufgenommen und von Tore Stjerna im Necromorbus Studio gemischt und gemastert.
Das Cover-Artwork stammt von Santiago Caruso. Die sechs Tracks bieten eine Vielzahl von Überraschungen, darunter Gastkünstler-Auftritte und spannende Projekte. Mit Candlelight Records als neuem Label erreichen sie ein noch breiteres Publikum. "Irreversible" ist ein starkes Werk, das die Fans der Band begeistern wird, auch wenn es keine track-by-track Bewertung erlaubt. Die Vielfalt und Originalität des Albums, gepaart mit der unverwechselbaren rohen Energie von Deitus, machen es zu einem Höhepunkt ihres Schaffens. Die Band beweist, dass sie keine Grenzen kennt und weiterhin die Essenz des Black Metal verkörpert. "Irreversible" ist ein beeindruckendes Album, das jeden Black Metal-Fan ansprechen wird und verdient eine Bewertung von 7/10.
Das Line-Up für das Festival 2023 auf der Loreley ist komplett! Details zu den einzelnen Bands sind jeweils unten verlinkt.
FREITAG | SAMSTAG | SONNTAG |
14.15 h Einlass
15.00 h – 16.00 h Time Shift Accident
15 min change over
16.15 h – 17.15 h Abel Ganz
15 min change over
17.30 h – 18.45 h Agusa
15 min change over
19.00 h – 20.30 h Anneke van Giersbergen
30 min change over
21.00 h – 22.15 h Cyan
45 min change over
23.00 h – 01.00 h Nick Mason A Saucerful of Secrets
14.15 h Einlass
15.00 h – 16.00 h Aedon
15 min change over
16.15 h – 17.30 h Fuchs
15 min change over
17.45 h – 19.00 h Venus Principle
30 min change over
19.15 h – 20.30 h Franck Carducci
30 min change over
21.00 h – 22.30 h Wishbone Ash
30 min change over
23.00 h – 01.00h The Musical Box – The Lamb Lies Down on Broadway
11:45 h Einlass
12:15 h – 13:15 h Karfagen
15 min change over
13.30 h – 14.30 h Mad Fellaz
15 min change over
14.45 h – 15.45 h OAK
15 min change over
16.00 h – 17.15 h Panzerballett
15 min change over
17.45 h – 19.00 h Esthesis
30 min change over
19.30 h – 21.00 h Soen
30 min change over
21.30 h – 23.00 h Leprous
Twisted Rose's neuer Song "Wanted" beeindruckt mit einer kraftvollen Botschaft: Frauen befreien sich von ihren Peinigern, symbolisch stark vertreten. Die Frontfrau verleiht dem Lied eine mitreißende Intensität. Die Thematik wird gekonnt umgesetzt, und die emotionale Tiefe des Tracks ist spürbar. Obwohl das Lied sich auf ein schwerwiegendes Thema konzentriert, vermittelt es auch eine gewisse Hoffnung und Stärke. Die Band schafft es, den Zuhörer in den Bann zu ziehen und das Bewusstsein für dieses wichtige Thema zu schärfen. Der Song kombiniert geschickt kraftvolle Instrumente mit der eindringlichen Stimme der Sängerin, was zu einer gelungenen Gesamtkomposition führt. Allerdings hätte die Produktion an manchen Stellen etwas klarer sein können. Dennoch verdient "Wanted" mit seinem kühnen Konzept eine anerkennende Bewertung. Der Song ist definitiv hörenswert und eine starke Botschaft für alle Frauen da draußen.
Taylor Joshua Rankins Album "Sun, Will Grow" ist eine ausdrucksstarke Reise durch Erinnerungen und Kunst. Die Musik erkundet das Leben, die Wahlmöglichkeiten und das persönliche Innenleben, um künstlerische Kreationen zu erfüllen. Mit vielfältigen Instrumenten und fesselnden Melodien stellt das Album eine reife Darbietung von Rankins Kompositionsstil dar. Die minimalistische Instrumentalmusik regt zum Nachdenken an und lädt ein, in die tiefen Erinnerungen der Vergangenheit einzutauchen, während der Blick in die Zukunft gerichtet ist.
Besonders beeindruckend ist die Verwendung von Field Recordings aus der Bay Area, die dem Album einen authentischen Charakter verleihen. Die Fotografien von Najeebah Al-Ghadban, die alte Schwarz-Weiß-Bilder mit lebenden Blumen kombinieren, symbolisieren Erinnerungen und die Möglichkeit eines Neuanfangs.
Die Kompositionen, die aus einer persönlichen Schaffenskrise entstanden, bringen neue Formen linearer kontrapunktischer Schreibweise und mikro-polyphoner Harmonie hervor. Die dichten Streicherstücke wie "The Snow Leopard" und "A Cloud Stands Geometric" zeigen die musikalische Entwicklung und Leidenschaft von Taylor.
Jeder Titel des Albums bezieht sich auf Filme von Taylor's Lieblingsregisseuren wie Tsai Ming-liang, Hiroshi Teshigahara, Andrei Tarkovsky und Federico Fellini. Dadurch wird das Album zu einer Hommage an seine filmischen Einflüsse und eine einzigartige künstlerische Reise.
Die Musik auf "Sun, Will Grow" dient als strukturelles Gerüst für experimentelle Klangmanipulationen im Aufnahmestudio. Die Mischung aus akustischen und elektronischen Instrumenten erzeugt eine faszinierende Hybridisierung von Klang und Geräuschen.
Obwohl das Album eine reife Leistung von Taylor ist, markiert es auch einen Abschied, da es sein letztes großes Musikprojekt in der Bay Area ist, bevor er weiterzieht. "Sun, Will Grow" ist ein bewegendes Werk, das sowohl Vergangenheit als auch Zukunft feiert und den Hörer auf eine intime, persönliche Reise mitnimmt.
Das neue Album "Aborted From Reality" von Static Abyss bietet eine druckvolle Mischung aus Death Metal, Doom und Crust. Das Duo Greg Wilkinson und Chris Reifert, bekannt für ihre Arbeit mit Autopsy, präsentiert einen düsteren und beunruhigenden Klang, der die Hörer in eine albtraumhafte Welt entführt.
Die erste Single "Wormskinned" gibt einen Vorgeschmack auf das, was das Album zu bieten hat. Das Lied bewegt sich zwischen aggressiven Riffs und langsamen, hypnotischen Passagen, während Chris Reiferts unverkennbare Stimme aus den Tiefen des Wahnsinns zu sprechen scheint. Die Musik wechselt zwischen barbarischem Tremolo-Picking und eingängigen Grooves, die von düsteren Gitarrenharmonien begleitet werden. Der Text des Songs erzeugt eine unheimliche Atmosphäre und lässt den Hörer in eine Welt voller Angst eintauchen.
Das Album "Aborted From Reality" setzt den düsteren Klang fort, der bereits auf dem Debütalbum "Labyrinth of Veins" präsentiert wurde. Es bietet eine Mischung aus brutalen Riffs und kriechenden, hypnotischen Gitarrenleads, die eine unheimliche Stimmung erzeugen. Greg Wilkinson hat das Album im Earhammer Studio aufgenommen und auch für das Engineering, Mixing und Mastering verantwortlich. Das Coverartwork von All Things Rotten unterstreicht die düstere Ästhetik des Albums.
Insgesamt ist "Aborted From Reality" ein beeindruckendes Album, das die Grenzen des Death Metal auslotet und mit Doom- und Crust-Elementen experimentiert. Die musikalische Kreativität von Greg Wilkinson und Chris Reifert ist deutlich zu spüren, während sie eine düstere und beklemmende Atmosphäre schaffen. Fans von intensivem und unkonventionellem Metal werden mit diesem Album definitiv auf ihre Kosten kommen.
Esprit D'Air kündigen ihre lang erwartete Europa-Tournee für 2023-2024 an. Nach dem erfolgreichen Release ihres neuesten Albums "Oceans", das in den Charts an der Spitze landete, wird Esprit D'Air auf einer 22-tägigen Tournee durch Polen, Ungarn, Spanien, das Vereinigte Königreich, Irland, die Niederlande, Deutschland und Belgien durch den Kontinent touren.
Die Europatour von Esprit D'Air beginnt mit einer kurzen Tour im Oktober 2023 und erstreckt sich dann von Februar bis April 2024. Die Band, angeführt vom Sänger, Multiinstrumentalisten und Produzenten Kai, wird von Jan-Vincent Velazco (Pendragon, Gus G) am Schlagzeug, Takeshi am Bass und Yusuke an der Gitarre begleitet.
Ihr neuestes Album "Oceans", an dem Mitglieder von The Sisters of Mercy und der ehemalige Sänger von Crystal Lake beteiligt sind, erreichte mehrere Wochen lang hohe Platzierungen in den offiziellen UK-Charts, darunter Platz 5 in den Album-Downloads, Platz 8 in den Rock- und Metal-Alben und Platz 19 in den schottischen Alben.
Die Tour, die als "Leviathan Tour" bezeichnet wird, wird vollständig von Kai selbst promotet und verspricht Auftritte aus dem neuesten Album "Oceans" sowie neue Materialien, die in Kürze veröffentlicht werden. Da das Konzert in Budapest bereits vier Monate im Voraus ausverkauft ist, werden Fans ermutigt, sich schnell ihre Tickets zu sichern, um die begrenzten Restkarten für Shows in Krakau, Barcelona, Dublin und Belfast nicht zu verpassen.
Der unverwechselbare elektronische Metal-Sound der Band hat bei Kritikern großen Anklang gefunden und internationale Anerkennung erlangt. Esprit D'Air wurde in Billboard, HuffPost, Loudwire, Kerrang! Radio und BBC Radio 1 vorgestellt und erhielt Lob von Mitgliedern von Cradle of Filth und Trivium. Ihr Debütalbum "Constellations" erhielt viel Lob und gewann 2018 den renommierten Independent Music Award in der Kategorie Best Metal Album. Angesehene Musiker wie Slayer, Sepultura und Amy Lee (Evanescence) waren Teil der Jury für den Preis.
Nach einer erfolgreichen ausverkauften 7-tägigen UK-Tour zu Beginn dieses Jahres begibt sich Esprit D'Air nun auf eine umfangreiche Europatournee, die Polen, Ungarn, Spanien, das Vereinigte Königreich (einschließlich England, Wales, Schottland und Nordirland), Irland, die Niederlande, Deutschland und Belgien abdeckt.
Tickets für die Tour in Polen, Ungarn, Spanien, dem Vereinigten Königreich und Irland sind bereits im Verkauf, während die neu erweiterten Tourdaten in den Niederlanden, Deutschland und Belgien ab Freitag, dem 7. Juli 2023, um 10:00 Uhr Ortszeit erhältlich sein werden. Fans werden ermutigt, ihre Tickets frühzeitig zu sichern, da die Nachfrage voraussichtlich hoch sein wird.
Bevorstehende Tourdaten:
2023:
08.10: Klub Zaścianek, Krakau, PL
10.10: Dürer Kert, Budapest, HU
12.10: La Nau, Barcelona, ES
2024:
12.02: The Old Fire Station, Bournemouth, ENG
13.02: Exeter Phoenix, Exeter, ENG
14.02: Thekla, Bristol, ENG
16.02: Hangar 18, Swansea, WLS
18.02: KK's Steel Mill, Wolverhampton, ENG
19.02: Corporation, Sheffield, ENG
20.02: Manchester Academy 3, Manchester, ENG
21.02: O2 Academy2, Liverpool, ENG
23.02: The Grand Social, Dublin, IE
24.02: Oh Yeah Music Centre, Belfast, NI
26.02: The Warehouse, Leeds, ENG
27.02: The Garage, Glasgow, ENG
28.02: Northumbria University Student Union, Newcastle upon Tyne, ENG
29.02: Rescue Rooms, Nottingham, ENG
02.03: The Garage, London, ENG
29.03: Poppodium Nieuwe Nor, Heerlen, NL
30.03: Headcrash, Hamburg, DE
31.03: MTC, Köln, DE
01.04: Kavka Oudaan, Antwerpen, BE
SUSPIRIORUM, eine neue Band aus der Rock- und Metal-Szene von Austin, präsentiert ihre EP "Suspiriorum". Angeführt von dem ehemaligen Hinayana-Bassisten Joseph Maniscalco ist die Band bestrebt, die ungewöhnliche Verbindung von Horrorfilm-Soundtracks und klassischem Rock zu erkunden. Die EP besteht aus vier Tracks und bietet eine interessante Mischung aus Einflüssen, die von italienischem Progressive und cineastischem Rock bis hin zu Okkult-Rock und Prog-Rock reichen.
Das Eröffnungsstück "Regina Di Sangue" fesselt den Hörer sofort mit seinen düsteren und atmosphärischen Klängen. Die Verbindung von Bass und Synthesizer schafft eine geheimnisvolle Stimmung, während die Gitarrenriffs das Gefühl von Spannung verstärken. Suzy Bravos kraftvoller Gesang verleiht dem Song eine zusätzliche Intensität und bildet einen gelungenen Kontrast zu den instrumentalen Elementen.
"Mother Suspiriorum" führt den Hörer weiter in die mysteriöse Welt von SUSPIRIORUM. Der Song zeigt eine starke Verbindung zu den Einflüssen von Goblin und Blue Öyster Cult. Die Gitarrenarbeit von Tim Driscoll ist bemerkenswert und fügt dem Song eine zusätzliche Schicht melodischer Tiefe hinzu.
"The Dark Knows" ist ein weiterer Höhepunkt der EP. Hier vereint die Band geschickt ihre Einflüsse zu einem kraftvollen und mitreißenden Song. Die Melodien sind packend und die instrumentale Vielfalt ist beeindruckend. Joseph Maniscalco liefert mit seinem Bass- und Synthesizerspiel eine solide Grundlage für die gesamte Band.
Als Bonustrack auf der CD gibt es "I Love The Night". Dieser Track zeigt eine etwas andere Seite von SUSPIRIORUM, da er mehr in Richtung klassischen Rock tendiert. Dennoch bleibt die düstere Atmosphäre erhalten und der Song ist ein gelungener Abschluss der EP.
Die Produktion von "Suspiriorum" ist ausgezeichnet. Jeff Henson und Alberto De Icaza haben einen klaren und kraftvollen Sound geschaffen, der die Stärken der Band betont. Das Artwork von David Paul Seymour fängt die düstere Ästhetik der Musik perfekt ein.
Insgesamt ist "Suspiriorum" von SUSPIRIORUM eine faszinierende EP, die eine gelungene Fusion von Horrorfilm-Soundtracks und klassischem Rock bietet. Die Band hat es geschafft, ihre vielfältigen Einflüsse zu einem eigenständigen und packenden Sound zu verschmelzen. Fans von Goblin, Blue Öyster Cult und Opeth werden ihre Freude an dieser Veröffentlichung haben. Es wird interessant sein zu sehen, wohin SUSPIRIORUM in Zukunft gehen und wie sie ihren Sound weiterentwickeln werden.
Die Münchner Band Leaving Caroline präsentiert ihre EP "Hope" als einen beeindruckenden musikalischen Ausdruck von Emotionen und Gedanken in einer Zeit, in der Hoffnung oft schwer zu finden ist. Das Album bietet eine Mischung aus energetischen und kraftvollen Rock- und Metal-Sounds sowie eingängigen Melodien, die den Hörer mitreißen.
Die EP beginnt mit dem Intro "Hope", das eine atmosphärische Stimmung schafft und den Hörer auf das kommende musikalische Erlebnis vorbereitet. Der Song "Insanity" präsentiert sich mit treibenden Gitarrenriffs und einer kraftvollen Gesangsleistung. Er vermittelt ein Gefühl von Wut und Frustration, während gleichzeitig eine gewisse Hoffnung mitschwingt.
"Hunter And Prey" überzeugt mit seiner energiegeladenen Instrumentierung und den packenden Texten. Die Band versteht es, starke Emotionen in ihre Musik zu legen und dabei eine gewisse Tiefe zu bewahren. Der Song "Misery" zeigt die Vielseitigkeit der Band, indem er ruhigere Passagen mit kraftvollen Momenten kombiniert. Die melancholische Stimmung und die eindringliche Stimme des Sängers schaffen eine emotionale Verbindung zum Hörer.
"Nothing Left" ist ein weiterer Höhepunkt des Albums, der mit seinem mitreißenden Refrain und den eindringlichen Texten beeindruckt. Hier zeigt die Band ihr Talent, eingängige Melodien mit kraftvollen Rockelementen zu verbinden. Der letzte Track "Worst Case" ist bereits als Single veröffentlicht und rundet die EP mit seiner energetischen und mitreißenden Performance ab.
Insgesamt präsentiert Leaving Caroline mit "Hope" eine gelungene EP, die durch ihre emotionale Tiefe, eingängige Melodien und kraftvolle Rock- und Metal-Elemente besticht. Die Band schafft es, ihre Gedanken und Gefühle zur heutigen Zeit auf eindrucksvolle Weise in Musik zu verwandeln und somit zum Nachdenken anzuregen. Mit ihrem Engagement, Hoffnung in einer zunehmend problematischen Welt zu verbreiten, setzen Leaving Caroline ein starkes Statement und zeigen ihr Potenzial als vielversprechende Band.
Rannochs neues Album "Conflagrations" ist ein beeindruckendes Werk der progressiven Death-Metal-Szene. Mit einer Spielzeit von 52 Minuten präsentiert die Band sieben Tracks, die eine ungezügelte Evolution in der Musik darstellen. Begleitet von Schlagzeuger Dan Presland (bekannt für seine Arbeit mit Ne Obliviscaris und Black Lava) erreichen die Songs neue Höhen der musikalischen Kreativität.
Das Album beeindruckt durch eine Mischung aus musikalischer Finesse und aggressiver Brutalität. Die Band aus dem Vereinigten Königreich kombiniert gekonnt technische Präzision mit eingängigem Songwriting. Dabei wechseln sich ethereale Clean-Vocals, dunkle Atmosphäre und dynamische Verschiebungen mit brutalen Gitarrenriffs und intensiven Screams ab. Die Musik von Rannoch ist komplex und tiefgründig, und jeder Song öffnet neue Klangwege, die den Hörer in ihren Bann ziehen.
Die Produktion von "Conflagrations" ist exzellent, dank des erfahrenen Produzenten Ian Gillings und des Tontechnikers James Stephenson. Das Album ist kraftvoll und druckvoll abgemischt, was den Klang der Band optimal zur Geltung bringt. Auch das Artwork von Kishor Haulenbeek passt perfekt zur düsteren Atmosphäre des Albums und rundet das Gesamterlebnis ab.
Die Tracklist von "Conflagrations" bietet eine Vielzahl von Höhepunkten. Von dem intensiven Opener "Degenerate Era" bis hin zu dem epischen Abschlussstück "Threnody to a Dying Star" präsentiert Rannoch eine beeindruckende Bandbreite an Emotionen und musikalischer Vielfalt. Jeder Song hat seine eigene Identität und fesselt den Hörer mit seinem individuellen Charme.
Insgesamt ist "Conflagrations" ein herausragendes Album, das die Grenzen des progressiven Death Metal erweitert. Rannoch haben es geschafft, eine einzigartige Mischung aus Technik, Brutalität und melodischer Raffinesse zu kreieren. Mit diesem Album etablieren sie sich endgültig als eine der führenden Bands des Genres. Fans von anspruchsvoller und gleichzeitig energiegeladener Musik werden von "Conflagrations" begeistert sein.
Die Band Alhena wurde im Januar 2010 gegründet und begann mit intensiver Arbeit an ihrem eigenen Material. Nach dem Erfolg ihrer EP "Alhena" im Jahr 2011 begannen sie mit der Arbeit an ihrem Debütalbum. In den folgenden Jahren trug die Band zu verschiedenen Kompilationen bei und arbeitete an ihrem Album, das 2019 veröffentlicht wurde. Die Band hat im Laufe der Jahre mehrere Besetzungswechsel durchlaufen und ihre Musik entwickelt sich ständig weiter. Ihr neuestes Werk zeigt einen gereiften und modernen Sound, während sie dennoch ihren Wurzeln treu bleiben.
Wie die Musiker sagen: „Ursprünglich war „Nemesis“ ein Instrumentalstück, aber erst nach dem Hinzufügen von Gesang wurde es vollständig. Es hat sich über die Jahre zusammen mit der Band weiterentwickelt und ist mit eigenen Texten auf ALHENAs erstem Album in voller Länge zu hören.“ „Breaking the Silence... ...by Scream“. Das neu veröffentlichte „Nemesis“ (2.0) wurde komplett neu arrangiert und ein neues Video dazu gemacht. Im Prinzip handelt es sich um eine Komposition, die auf einem musikalischen Loop basiert wächst und explodiert durch die Tastenbrücken. Das Ganze wird durch die Violinstimmen bereichert und das ganze Stück endet ziemlich dramatisch.“
„Nemesis“ ist ein Beispiel für den Sound, der auf dem nächsten Album in voller Länge erscheinen wird, an dem ALHENA derzeit arbeitet.
Das dritte Album von THE RAVEN AGE, "Blood Omen", setzt neue Maßstäbe für die Band. Mit kraftvollen Refrains, tighten Riffs und einer großartigen musikalischen Bühne begeistert das Album von Anfang bis Ende. Die Songs sind regelrecht geschaffen für große Arenen und versetzen den Hörer in eine energiegeladene Atmosphäre.
Das zentrale Motiv des Raben, das bereits in den vorherigen Alben der Band präsent war, wird auch in "Blood Omen" wieder aufgegriffen. Das Album behandelt den Sturz der alten Herren und stellt den "Raven King" der Band in den Vordergrund. Diese Thematik wird gekonnt in den Texten und der Musik umgesetzt, was dem Album eine zusätzliche Tiefe verleiht.
Die Produktion von "Blood Omen" wurde in die erfahrenen Hände von Matt Hyde gelegt, der bereits mit Größen wie Slipknot, Machine Head und Bullet For My Valentine zusammengearbeitet hat. Das Album hat dadurch einen soliden Grundstein erhalten, bevor die Band den Rest des Materials selbst aufgenommen hat. Das finale Mastering wurde von Mika Jussila in den renommierten Finnvox Studios durchgeführt, bekannt für ihre Arbeit mit Bands wie NIGHTWISH, CHILDREN OF BODOM und HIM.
Die Tracklist von "Blood Omen" bietet eine abwechslungsreiche Mischung aus kraftvollen Songs. "Changing of the Guard" eröffnet das Album mit einer starken Präsenz, gefolgt von "Parasite" und "Serpents Tongue", die mit ihren eingängigen Refrains überzeugen. "Nostradamus" und "War in Heaven" bieten eine intensive Klanglandschaft, während "Essence of Time" und "Tears of Stone" mit melodischen Elementen punkten. Das Album enthält insgesamt neun Tracks, von denen keiner enttäuscht.
"Blood Omen" ist ein starkes, fokussiertes und anspruchsvolles Werk einer der am schnellsten aufstrebenden Metal-Bands Großbritanniens. THE RAVEN AGE haben bereits eine beeindruckende Live-Präsenz gezeigt, mit über 400 Shows in 38 Ländern, darunter große Festivalauftritte und Tourneen mit namhaften Bands wie KILLSWITCH ENGAGE, VOLBEAT, SHINEDOWN und ALTER BRIDGE. Mit diesem Album festigen sie ihren Status und zeigen, dass sie bereit sind, die Metal-Szene weiter zu erobern.
"Blood Omen" ist ein Album, das Metal-Fans definitiv nicht verpassen sollten. Es bietet kraftvolle Songs, eine gelungene musikalische Inszenierung und eine fesselnde Atmosphäre. THE RAVEN AGE haben mit diesem Album bewiesen, dass sie zu den vielversprechendsten Bands des britischen Metal-Genres gehören.
Solstein ist ein neues Projekt, das einige herausragende Musiker der Fusion-Szene zusammenbringt. Das Debütalbum "Solstein" ist eine beeindruckende Fusion aus groovigen Rhythmen, progressiven Elementen und funkigen Klängen. Die Band besteht aus dem virtuosen Schlagzeuger Keith Carlock, der bereits mit Größen wie Steely Dan, Toto, John Legend und Sting zusammengearbeitet hat, sowie dem Multi-Instrumentalisten Jacob Holm-Lupo, der bekannt ist für seine Arbeit mit White Willow, The Opium Cartel und Donner. Hinzu kommen der aufstrebende Gitarrist Stian Larsen sowie die Keyboarder Brynjar Dambo und Bill Bressler.
Das Album wurde geboren, nachdem Holm-Lupo und Carlock mit dem legendären Gitarristen Georg Wadenius an einem Song für Holm-Lupos Projekt Donner zusammengearbeitet hatten. Die Zusammenarbeit verlief so gut, dass die beiden beschlossen, gemeinsam an einem kompletten Album zu arbeiten. Diese Zusammenarbeit war ein Glücksfall für die Fusion-Musik, da die verschiedenen Einflüsse und Stile der Musiker zu einer faszinierenden Mischung führten.
"Solstein" ist kein typisches Fusion-Album der 2020er Jahre. Die Band hat sich von der funkigen, melodischen Seite der Fusion inspirieren lassen und nennt Einflüsse wie The Crusaders, Idris Muhammed, früher Bob James und den Herbie Hancock der 70er Jahre. Aufgrund der Prog-Hintergründe einiger Bandmitglieder sind auch Einflüsse des jazzigen Prog zu hören, wie etwa Camel, Happy the Man und einige Bands der Canterbury-Szene. Die gemeinsame Liebe von Holm-Lupo und Carlock für Steely Dan schimmert ebenfalls in einigen Tracks durch.
Das Album "Solstein" ist vor allem ein Spielplatz für die Musiker, auf dem jeder freie Hand hatte, um das zu tun, was die Musik brauchte. Wenn es allen ein Lächeln ins Gesicht zauberte, war es richtig. Das Ergebnis ist ein zugängliches, aber abenteuerliches Album, das mit seiner Farbenpracht, seinen groovigen Rhythmen und seiner mitreißenden Musik begeistert.
Die Songs auf dem Album bieten eine abwechslungsreiche Mischung aus energetischen, funkigen Stücken wie "Intersection" sowie melodischen und atmosphärischen Tracks wie "Oriental Folk Song" und "Siriusly". Jeder Song hat seine eigene Persönlichkeit und zeigt die technische Finesse und das musikalische Können der einzelnen Bandmitglieder.
Besonders hervorzuheben ist die exzellente Produktion des Albums. Es wurde im Dude Ranch Studio von Holm-Lupo sorgfältig gemischt und erhielt ein makelloses analoges Mastering. Dadurch klingt das Album warm und organisch, und die Details kommen voll zur Geltung.
"Solstein" ist ein beeindruckendes Debütalbum von Solstein, das sowohl Fans von Fusion als auch von Prog und Funk begeistern wird. Die musikalische Vielfalt, das hohe technische Niveau und die mitreißenden Grooves machen dieses Album zu einem absoluten Hörgenuss.
Mit ihrem selbstbetitelten Album "Plainride" präsentiert die deutsche Band Plainride ein anarchisches und kraftvolles Werk, das sich sowohl musikalisch als auch textlich von den üblichen Konventionen des Rockgenres abhebt. Die Gruppe, die 2013 in Köln gegründet wurde, hat sich in der Heavy-Rock-Untergrundszene einen Namen gemacht und sich dabei bewusst von den gängigen Retro-Stoner- und modernen Hardrock-Klängen abgegrenzt.
Schon mit ihrem Debütalbum "Return Of The Jackalope" aus dem Jahr 2015 erregten Plainride Aufmerksamkeit und wurden von der Kritik gefeiert. Ihr Zweitwerk "Life On Ares" (2018) brachte ihnen Auftritte beim renommierten Wacken Open Air Festival sowie Supportshows für Bands wie Fu Manchu ein. Nun, nachdem die Band während der COVID-19-Pandemie mit Rückschlägen zu kämpfen hatte, kehren sie mit "Plainride" zurück und präsentieren sich größer und abenteuerlustiger als je zuvor.
Das Album beginnt mit "Fire In The Sky", einem energetischen Opener, der direkt die rockige Energie der Band einfängt. Von da an entwickelt sich die Reise durch zehn Songs, die mit eingängigen Riffs und mitreißenden Refrains gespickt sind. Die Songs von Plainride sind dabei keine oberflächlichen Rockhymnen, sondern tragen eine tiefere Bedeutung. Sänger Max Rebel zeigt sich als kritischer Beobachter der Gesellschaft und der Machtstrukturen. Die Texte behandeln Themen wie soziale Ungerechtigkeit, Mythologie und die Auswirkungen des Neoliberalismus. Durch geschickte Verwendung von Anspielungen, Zitaten und Referenzen aus verschiedenen Bereichen der Kulturgeschichte schaffen Plainride eine lyrische Tiefe, die es lohnt, genauer zu erkunden.
Die musikalische Vielfalt auf "Plainride" ist beeindruckend. Die Band experimentiertmit verschiedenen Instrumenten wie Violine, Orgel, Mundharmonika, Klavier und Percussion, die den Songs eine zusätzliche Ebene der Vielschichtigkeit verleihen. Dabei gelingt es Plainride, die Elemente geschickt in ihre rockige Klanglandschaft einzubetten, ohne dabei den rohen und kraftvollen Sound zu vernachlässigen. Die Gitarrenarbeit von Max Rebel und Bob Vogston ist dynamisch und facettenreich, während Florian Schlenker am Schlagzeug für den treibenden Rhythmus sorgt. Die Band zeigt sich spielerisch und experimentierfreudig, was dem Album einen frischen und lebendigen Charakter verleiht.
Die Produktion von "Plainride" ist ebenfalls hervorzuheben. Das Album wurde von Gitarrist Bob Vogston in den Lipaka Studios aufgenommen, gemischt und gemastert. Die Klangqualität ist exzellent und verleiht den Songs die nötige Durchschlagskraft. Darüber hinaus sind auf dem Album verschiedene Gastmusiker zu hören, die den Songs zusätzliche Farben und Nuancen verleihen.
Insgesamt ist "Plainride" ein beeindruckendes und kraftvolles Album, das die Vielseitigkeit und Originalität von Plainride unterstreicht. Die Band hat es geschafft, einen eigenen Sound zu entwickeln und dabei mit kritischen Texten und einer breiten musikalischen Palette punktet. "Plainride" ist ein Album, das man sich nicht entgehen lassen sollte, vor allem für Fans von energiegeladenem Heavy Rock mit lyrischer Tiefe.
Mass Punishment beeindruckt mit ihrem neuesten Song "God Less America", der am 6. Juli 2023 veröffentlicht wurde. Der Song ist eine eindrucksvolle Auseinandersetzung mit den aktuellen Ereignissen und gesellschaftlichen Spaltungen, die die USA erschüttern. Die Lyrics und die musikalische Komposition drücken den Albtraum von Chaos und Spaltung aus, der das Land erschüttert hat. Mit treibenden Rhythmen, knallenden Drums und kraftvollen Vocals zieht die Metalcore-Band den Hörer in ihren Bann.
"God Less America" bietet eine gelungene Mischung aus wütender Aggressivität und technischer Raffinesse. Die Band beeindruckt mit ihren komplexen technischen Leads, die dem Song eine zusätzliche Dimension verleihen. Die musikalische Ausrichtung von Mass Punishment erinnert an die Schwergewichte des Metal wie Pantera, Fear Factory, Korn und Soulfly, wodurch sie einen unverwechselbaren und kraftvollen Sound kreieren.
Die Gründung von Mass Punishment ist von besonderer Bedeutung, da Gitarrist Christopher Milos nach seinem Einsatz in der Armee und dem Kampf an vorderster Front bei Operation Iraqi Freedom die Band ins Leben rief. Die persönlichen Erfahrungen und Eindrücke dieses Kriegsveteranen fließen in die Lyrics und den Ausdruck der Band ein, was eine zusätzliche emotionale Tiefe verleiht.
Erick Laurinos kraftvolle Stimme verleiht dem Song eine dringliche Note und zieht den Hörer direkt in das musikalische Geschehen hinein. Die Bandmitglieder zeigen ihr außergewöhnliches Talent und ihre Fähigkeit, ihre Instrumente virtuos zu beherrschen, was sich in der komplexen Struktur des Songs widerspiegelt.
Obwohl "God Less America" ein beeindruckender Song ist, der mit seiner Botschaft und musikalischen Umsetzung überzeugt, fehlt ihm vielleicht ein wenig die kreative Überraschung oder Innovation, die ihn zu einem wahrhaft herausragenden Stück machen würde. Dennoch ist die Qualität des Songs unbestreitbar, und Mass Punishment liefert eine eindrucksvolle Performance.
Die Band beweist erneut ihr außergewöhnliches musikalisches Können und ihre Fähigkeit, aktuelle Themen in ihre Musik einfließen zu lassen. Fans von kraftvollem und emotionalem Metalcore werden von diesem Song sicherlich begeistert sein und sollten die Band im Auge behalten, da sie zweifellos noch viel mehr Großartiges zu bieten haben.
Mit "The Far Outs" präsentiert das australische Garage-Rock-Duo THE FAR OUTS ein beeindruckendes Debütalbum, das die Energie und den Geist des 60er-Jahre-Garage-Rocks einfängt. Die beiden Musiker Phil Usher und Jonny Pickvance, bekannt aus Bands wie Grand Atlantic, Blonde On Blonde und Fingerless, liefern hier eine Sammlung von zehn Tracks, die voller Energie, Leidenschaft und roher Rock'n'Roll-Power stecken.
Das Album startet mit "Last Night", einem kraftvollen Opener, der mit treibenden Gitarrenriffs und einer mitreißenden Melodie sofort ins Ohr geht. Von Anfang an ist klar, dass THE FAR OUTS keine Kompromisse eingehen und den Hörer mit ihrer energiegeladenen Musik mitreißen wollen.
"Bad News For You" setzt den energetischen Ton fort und präsentiert sich mit einem unwiderstehlichen Rhythmus und einem mitreißenden Refrain. Die beiden Musiker verstehen es, die klassischen Elemente des Garage-Rocks mit ihrer eigenen Note zu versehen und so einen frischen und zeitgemäßen Sound zu schaffen.
Mit Songs wie "Hey Little Girl" und "Get Off My Shroud" beweisen THE FAR OUTS ihre Fähigkeit, eingängige Melodien mit krachenden Gitarrenriffs zu vereinen. Jeder Track auf dem Album ist ein kompromissloser Garant für gute Laune und lässt keinen Raum für Langeweile.
Besonders hervorzuheben ist die beeindruckende musikalische Chemie zwischen Phil Usher und Jonny Pickvance. Usher übernimmt die Gitarre und den Gesang mit großer Hingabe und liefert leidenschaftliche Vocals, während Pickvance am Schlagzeug mit unglaublicher Präzision und Energie spielt. Die beiden ergänzen sich perfekt und schaffen eine kraftvolle und mitreißende Atmosphäre.
Das Album zeigt auch die Vielseitigkeit von THE FAR OUTS. Songs wie "Miss Me" und "El Diablo Del Mar" zeigen eine etwas düstere und psychedelische Seite des Duos, während Tracks wie "Freight Train" und "Some Kind Of Treason" das Tempo anziehen und einen energiegeladenen Rocksound bieten.
"The Far Outs" ist ein Album, das wie gemacht ist für laute Partys und rebellische Nächte. Die Produktion ist bewusst roh und ungeschliffen gehalten, um die Energie und Intensität der Live-Auftritte von THE FAR OUTS einzufangen. Es ist offensichtlich, dass die Band ihre Musik liebt und sie mit einer ungezügelten Leidenschaft spielt.
Insgesamt ist "The Far Outs" ein beeindruckendes Debütalbum, das die Wurzeln des Garage-Rocks ehrt und gleichzeitig einen frischen und zeitgemäßen Sound bietet. Mit ihren eingängigen Melodien, treibenden Riffs und energetischen Drumbeats schaffen es THE FAR OUTS, den Geist des Rock'n'Rolls einzufangen und ihn mit einer modernen Note zu versehen. Dieses Album ist der perfekte Soundtrack für den Sommer, für laute Partys und für alle, die guten, unverfälschten Rock lieben. THE FAR OUTS sind definitiv eine Band, die man im Auge behalten sollte.
Das neuseeländische Trio MAMMUTHUS veröffentlicht mit "Imperator" ein Album, das die Genres Doom und Stoner Rock mit einer fesselnden Originalität und Energie vereint. Das Album, das am 7. Juli veröffentlicht wird, stellt eine beeindruckende Weiterentwicklung der Band dar und erweitert ihre künstlerische Vision auf eine neue Ebene.
Von Anfang an ist klar, dass MAMMUTHUS einen eigenen Sound kreiert haben, der von Bands wie Black Sabbath, Sasquatch, Beastwars und Kyuss beeinflusst ist, aber gleichzeitig eine ganz eigene Identität besitzt. Die Musik auf "Imperator" ist eine Mischung aus dröhnenden Gitarrenriffs, schweren Basslinien und treibenden Schlagzeugbeats, die eine bedrohliche und hypnotische Atmosphäre schaffen. Die Songs sind gekonnt strukturiert und bieten eine Vielzahl von dynamischen Momenten, die den Hörer in ihren Bann ziehen.
Ein herausragendes Merkmal von "Imperator" ist die Vielseitigkeit der Songs. MAMMUTHUS gelingt es, verschiedene Stimmungen und Stile zu vereinen und ein Album zu schaffen, das von Anfang bis Ende fesselnd ist. Von den energiegeladenen Tracks wie "Holy Goat" und "Long Drive" bis hin zu den epischen und atmosphärischen Momenten in "Formless" ist jeder Song ein Höhepunkt für sich.
Die Produktion von "Imperator" ist erstklassig und fängt die Intensität und Kraft der Band perfekt ein. Der Mix von James Goldsmith und das Mastering von Will Borza sorgen dafür, dass jede Nuance der Musik zur Geltung kommt. Besonders bemerkenswert ist auch der Gastgesang von Mark Mundell von Planet of the Dead im Song "King Of The Dead", der dem Album eine zusätzliche Dimension verleiht.
Insgesamt ist "Imperator" ein beeindruckendes Album, das die Grenzen des Doom und Stoner Rock sprengt. MAMMUTHUS haben eine einzigartige Klanglandschaft geschaffen, die sowohl kraftvoll und aggressiv als auch einfallsreich und einfühlsam ist. Mit diesem Album etablieren sie sich als eine aufstrebende Kraft in der Heavy-Rock-Szene und setzen neue Maßstäbe für das Genre. Fans von doomund stoner Rock sollten "Imperator" auf jeden Fall im Auge behalten, denn es ist ein Album, das mit seiner musikalischen Vielfalt und kraftvollen Ausdruckskraft beeindruckt. MAMMUTHUS haben hier eine musikalische Meisterleistung vollbracht und zeigen, dass sie bereit sind, die Szene zu erobern und neue Wege zu gehen.
Das Debütalbum "Volume One" von YAWNING BALCH ist eine außergewöhnliche musikalische Zusammenarbeit zwischen dem Gitarristen Bob Balch von Fu Manchu und den Desert-Rock-Pionieren Yawning Man. Die Aufnahmenentstanden während einer fünfstündigen Jamsession in der Wüste von Joshua Tree und wurden auf diesem Album festgehalten.
"Volume One" entführt den Hörer auf eine faszinierende, verträumte und psychedelische Reise. Die Instrumentalsongs sind geprägt von langen, ausladenden Gitarrenpassagen und einer hypnotischen Atmosphäre. Die Gitarrenarbeit von Bob Balch und Gary Arce ist beeindruckend und zeigt ihr herausragendes Können. Die beiden Gitarristen spielen perfekt zusammen und ergänzen sich auf wunderbare Weise.
Die ersten beiden Tracks, "Dreaming With Eyes Open" und "Cemetery Glitter", sind episch und nehmen den Zuhörer mit auf eine intensive Klangreise. Mit einer Gesamtspielzeit von über 35 Minuten entfalten sich die Songs langsam und nehmen immer wieder unerwartete Wendungen. Die Musik ist geprägt von einem hypnotischen Rhythmus, der den Hörer in eine Trance versetzt.
"Low Pressure Valley" bildet den Abschluss des Albums und ist mit seiner kürzeren Spielzeit von 7 Minuten ein etwas kompakterer Track. Dennoch behält er den charakteristischen Sound von Yawning Balch bei und bietet eine weitere eindringliche Klanglandschaft.
Die Produktion von "Volume One" ist exzellent. Die Aufnahmen fangen die Energie und das Zusammenspiel der Musiker perfekt ein. Der Mix und das Mastering sorgen für einen ausgewogenen Sound, bei dem jede einzelne Note deutlich zu hören ist.
Das Artwork und Layout des Albums, erstellt von John McGill, spiegelt die atmosphärische und träumerische Stimmung der Musik wider.
"Volume One" von YAWNING BALCH ist ein beeindruckendes Debütalbum, das Liebhaber von instrumentalem Rock und psychedelischer Musik begeistern wird. Die Fusion aus den einzigartigen Stilen von Bob Balch und Yawning Man erzeugt eine fesselnde und unvergessliche Klanglandschaft. Dieses Album ist eine Reise, die man immer wieder erleben möchte.
Die italienische Brutal Death Metal Band PUTRIDITY ist mit ihrer neuen EP "Greedy Gory Gluttony" zurück und liefert erneut ein brutales und intensives Hörerlebnis. Veröffentlicht über Willowtip Records, bietet die EP eine Mischung aus überarbeitetem Material aus vergangenen Jahren sowie zwei neuen Songs, die einen Einblick in das kommende Album "Morbid Ataraxia" geben.
Die EP beginnt mit "Adipocere Retribution", einem wütenden und chaotischen Stück, das den Hörer sofort in eine düstere und brutale Atmosphäre eintaucht. Die Gitarrenarbeit von Andrea PutridCiccio und Manuel Lucchini ist technisch beeindruckend und liefert rasende Riffs und mörderische Soli. Die Basslinien von Giancarlo Mendo sind tief und wuchtig, während Cedric Malebolgia an den Drums eine beeindruckende Geschwindigkeit und Präzision zeigt.
"Sodomize Epileptic Chunks" ist ein weiterer Höhepunkt der EP mit seinen schnellen und aggressiven Rhythmen. Der Gesang von Andrea Piro ist extrem und brutal, ergänzt durch gelegentliche gutturale Backing Vocals. Die Produktion der EP ist roh und ungeschliffen, was perfekt zur musikalischen Stimmung passt und den Sound der Band verstärkt.
Als Bonus enthält die EP eine Coverversion von Cannibal Corpse's "Ecstasy in Decay". PUTRIDITY machen den Song zu ihrem eigenen und verleihen ihm ihre charakteristische Brutalität und Aggressivität. Es ist eine gelungene Interpretation, die den Respekt der Band für ihre musikalischen Wurzeln zeigt.
Insgesamt ist "Greedy Gory Gluttony" eine beeindruckende EP, die Fans von brutalem Death Metal begeistern wird. PUTRIDITY beweisen erneut ihr Talent für technisch anspruchsvolle und brutale Musik, die keinen Fan unberührt lässt. Mit dieser EP und den beiden neuen Songs zeigt die Band eine vielversprechende Entwicklung und lässt die Vorfreude ihrer Anhänger auf das kommende Album "Morbid Ataraxia" steigen.
Mit ihrem neuen Album "Nest of Veins" hat die Band JAODAE etwas geschaffen, das sowohl originell als auch unerwartet ist. Progressive, Heavy und instrumental sind Begriffe, die ein Bild, einen Klang und eine Band heraufbeschwören. Doch bereits beim ersten Hören des Albums lösen sich diese Worte auf und machen Platz für etwas völlig Eigenständiges.
JAODAE hat sich von unzähligen Einflüssen inspirieren lassen und den Klang ihres vielfältigen Debütalbums "Cast in Ash" auseinandergenommen, sortiert und zu einem zusammenhängenden Geflecht aus Polyrhythmen, Melodien und vor allem Riffs neu zusammengesetzt. Das Ergebnis ist das expansive neue Opus der Band, das am 7. Juli über Black Throne Productions veröffentlicht wird.
Drummer Spencer Robson erklärt: "Es geht mehr um Gefühl oder Fluss als um ein bestimmtes Subgenre. Dies entsteht nur durch eine herausragende kreative Partnerschaft. Obwohl wir nicht viele musikalische Vorlieben teilen, haben wir großen Respekt voreinander. Dadurch stellen wir uns in einer offenen, kreativen Umgebung gegenseitig Herausforderungen. Es ist quasi das beste Szenario, um Musik zu schreiben, denn wenn wir im Einklang sind, ahmen wir keine anderen Bands nach. Was herauskommt, kommt einfach heraus."
Als instrumentale Band ist es für JAODAE besonders wichtig, Musik zu schaffen, die sowohl beim Spielen als auch beim Zuhören aufregend ist. Gitarrist und Produzent Roberto Ercoli erklärt: "Ich bin der Überzeugung, dass dieses Album alle Kriterien erfüllt. Ohne einen Sänger ist die große Herausforderung, Melodien und Strukturen zu schreiben, die den Hörer genauso ansprechen wie ein Sänger es tun würde. Wir haben akribisch daran gearbeitet, eine Klanglandschaft zu erschaffen, die den Hörer sofort fesselt und dazu bringt, immer wieder zurückzukommen."
"Nest of Veins" ist weniger ein einfaches Album, sondern vielmehr eine musikalische Odyssee. Vom verworrenen Opener "Lobotomite" über den überraschenden Titeltrack bis hin zum packenden Abschluss "Tree of Ténéré" entfaltet sich das Album in einer Vielzahl von Wendungen und Emotionen.
Gegründet im Jahr 2016, zeichnet sich JAODAE durch einen vielfältigen musikalischen Geschmack aus und schöpft Inspiration aus verschiedenen Genres, um ihrem Sound eine einzigartige Note zu verleihen. Ihre komplexen Songstrukturen sind mit mitreißenden Melodien und kraftvollen Breakdowns gespickt. Mit "Nest of Veins" markieren sie einen neuen Kapitel nach ihrem Debütalbum "Cast In Ash" aus dem Jahr 2019 und der EP "Chimera" aus dem Jahr 2023.
Die Trackliste des Albums umfasst insgesamt acht Stücke, darunter "Lobotomite", "Prognostications", "The Arsonist Has a Name", "Nest of Veins", "Bog Body", "Agafia", "Cantiga 166", "The Sirens of Titan" und "Tree of Ténéré". Jeder Song trägt zur Gesamtstimmung des Albums bei und zeigt die Vielseitigkeit und das musikalische Können von JAODAE.
"Nest of Veins" ist ein beeindruckendes Werk, das mit seinen komplexen Strukturen, mitreißenden Melodien und kraftvollen Riffs sowohl instrumentale Virtuosität als auch emotionale Tiefe vereint. Die Band schafft es, den Hörer mit ihrer Musik zu fesseln und zu begeistern, ohne dass ein Sänger die Texte vorgibt. Jeder Song erzählt seine eigene Geschichte und lädt den Hörer ein, in die musikalische Welt von JAODAE einzutauchen.
Besonders hervorzuheben sind Tracks wie "Prognostications" mit seinem energetischen Rhythmus und den hypnotischen Gitarrenriffs sowie "The Arsonist Has a Name" mit seinem intensiven und treibenden Sound. Aber auch die ruhigeren Momente auf dem Album, wie zum Beispiel "Cantiga 166", zeigen die kreative Vielfalt der Band und bieten eine gelungene Abwechslung zu den schwereren und komplexeren Stücken.
Die Produktion des Albums ist exzellent und ermöglicht es den einzelnen Instrumenten, sich klar und prägnant zu entfalten. Jeder Ton ist deutlich zu hören und trägt zur Gesamtwirkung der Songs bei. Es ist offensichtlich, dass JAODAE viel Liebe zum Detail in die Aufnahme und Produktion von "Nest of Veins" gesteckt hat.
Insgesamt ist "Nest of Veins" ein eindrucksvolles und mitreißendes Album, das die musikalische Reife und Kreativität von JAODAE unterstreicht. Die Band hat es geschafft, ein Werk zu schaffen, das sowohl eingängig als auch anspruchsvoll ist und den Hörer auf eine musikalische Reise mitnimmt. Für Fans von Progressive und Heavy Metal, die sich auf eine instrumentale Reise einlassen möchten, ist dieses Album definitiv empfehlenswert.
Die Band Coastwise hat mit "Hard Rock Is Back" ihr erstes Studioalbum veröffentlicht. Dieses unabhängig produzierte Album, das am 5. Juli 2023 erschienen ist, bietet eine energiegeladene Mischung aus Hard Rock, Rock, Hard n' Heavy und traditionellem Heavy Metal.
Das Album startet mit dem Intro "Make Yourself Ready", das die Hörer auf das kommende musikalische Abenteuer einstimmt. Von Anfang an wird klar, dass Coastwise den Geist des klassischen Hard Rocks verkörpert. Der Titeltrack "Hard Rock Is Back" zeigt die Band in Bestform, mit druckvollen Gitarrenriffs, mitreißenden Melodien und kraftvollen Gesangspassagen. Es ist eine Hymne für alle Liebhaber des harten Rocks und ein beeindruckender Opener für das Album.
"Vampire Love" ist ein weiterer Höhepunkt des Albums, der mit seiner düsteren Atmosphäre und eingängigen Hooklines überzeugt. Der Song zeigt die Vielseitigkeit der Band und ihren Fähigkeiten, eingängige Melodien mit harten Gitarrenriffs zu kombinieren.
"Gimme Me What You’ve Got" ist ein energiegeladener Rocksong, der zum Mitwippen einlädt. Hier zeigt die Band ihre Spielfreude und liefert einen mitreißenden Song, der den Zuhörer nicht stillstehen lässt.
Weitere Highlights des Albums sind "Call Me Again" mit seinem eingängigen Refrain, "I'm On Fire" mit seinem treibenden Rhythmus und "To The Top" mit seinem mitreißenden Gitarrensolo. Coastwise präsentieren in jedem Song ihre Fähigkeiten und Leidenschaft für den Hard Rock.
Insgesamt ist "Hard Rock Is Back" ein beeindruckendes Debütalbum von Coastwise. Die Band zeigt ihr Talent für eingängige Melodien, kraftvolle Gitarrenriffs und energiegeladene Performance. Obwohl das Album Elemente des klassischen Hard Rocks aufgreift, schafft es die Band, ihre Musik zeitgemäß und frisch klingen zu lassen.
Coastwise hat mit "Hard Rock Is Back" ein Album geschaffen, das die Herzen der Hard-Rock-Fans höher schlagen lässt. Es ist ein beeindruckendes Werk, das die Band als vielversprechende neue Stimme im Bereich des Hard Rocks etabliert.