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AM:PLIFIED ist dein deutschsprachiges Magazin für starke Musik. News, Reviews, Veröffentlichungen, Konzerte – von der Nische bis in den Mainstream.
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Drei Marken. Ein gemeinsames Fundament. Für digitale Identität, klangliche Erfahrung und kulturelle Kommunikation.
Willkommen zu einer klanglichen Odyssee in die dunklen Abgründe der Psyche. Le Capre A Sonagli präsentieren mit "Funeral Rave Party" ihre erste englischsprachige EP. Die italienische Psychedelic/Experimental Rock-Formation entführt uns in eine düstere Zukunft, in der musikalische Ritual und dystopische Vision verschmelzen. Doch rechne nicht mit dem Gewöhnlichen – hier wird das Ego aufgelöst und der Soundtrack zu einem Cronenberg-Film geschaffen. Tauche ein in eine Welt voller Zweifel und Flugmaschinen, begleitet von den Klapperschlangenziegen.
Weiterlesen: Le Capre A Sonagli - Funeral Rave Party
Mit ihrem Debütalbum "Aletheia" feiern Dreamyth die Veröffentlichung eines epischen Werkes, das die Welt des Power Melodic Metal neu definiert. Ihre neueste Veröffentlichung, "Dreamland", vereint die kraftvolle Stimme von Ralf Scheepers (Primal Fear) und ein Keyboard-Solo von Bob Katsionis (ex-Firewind) zu einem musikalischen Traum, den man nicht verpassen sollte.
Weiterlesen: Dreamyth - Aletheia
MMXX entfesselt in 'The Next Wave' epischen Doom Metal, der aus globaler Isolation geboren wurde. Doch wie stark bricht diese Welle auf uns herein?
Weiterlesen: MMXX - The Next Wave
Mit "The Hope Of A Spark" läuten ATREYU eine neue Phase ein. Die EP spiegelt persönliche Erfahrungen und moderne Herausforderungen wider, während die Band ihre Vielseitigkeit in der Musikszene unter Beweis stellt.
Weiterlesen: Atreyu - The Hope Of A Spark
Mit düsteren Klängen und einer kühnen Entwicklung melden sich die norwegischen Avantgarde-Pioniere Dødheimsgard mit ihrem sechsten Studioalbum 'Black Medium Current' zurück. Von ihren Anfängen im rohen Black Metal der 90er Jahre bis hin zu einer eklektischen Klangwelt, durchdrungen von dunkler Eleganz, entführt uns die Band in ein Reich der Stimmungen und Texturen. Tauche ein in eine Welt, in der Authentizität und philosophische Fragen zu einem anspruchsvollen Hörerlebnis verschmelzen.
Weiterlesen: Dødheimsgard - Black Medium Current
Mit ihrem Debütalbum "Hamburg" setzen North West aus Leer ein klangvolles Zeichen. Doch was hat es mit diesem Titel auf sich? Ist es ein Huldigung an die Hansestadt oder eine verspielte Hommage an ihre eigene Entwicklung? Lass uns in diese Welt des Indie-Pop eintauchen und herausfinden, wie North West uns mit ihrem Sound verzaubern.
Weiterlesen: North West - Hamburg
Infecting the Swarm kehrt mit ihrem dritten Werk zurück, das brachiale Schläge, Dissonanz und Brutalität vereint. "Pulsing Coalescence" bietet neun rasende, tiefe Tracks, die darauf aus sind, Fleisch von den Knochen zu reißen.
Weiterlesen: Infecting the Swarm - Pulsing Coalescence
SHY, LOW (USA, Richmond, Virginia, Post-Rock/-Metal)
WE STOOD LIKE KINGS (Belgien, Brüssel, Post-Rock)
Die Prog-Metal Veteranen Threshold gehen im Frühjahr 2023 mit ihrem neuesten Album „Dividing Lines“ auf Europa-Tour!
In den späten 80ern in Surrey, England gegründet, blühten Threshold im darauffolgenden Jahrzehnt so richtig auf und etablierte sich zu den wichtigsten Vertretern des progressiven Metal in Großbritannien. Seit ihrem Debüt „Wounded Land“ (1993) erschuf die Band, v. a. durch ihre kreativen Masterminds Karl Groom (Gitarre) und Richard West (Keyboard), einen einzigartigen Sound bei dem sie harte, progressive Musik, prägnante Melodien, zum Nachdenken anregende Texte und komplizierte, aber zeitgleich rockende Arrangements kombinierten. Threshold haben sich über drei Jahrzehnte kreativen Eifers unaufhaltsam weiterentwickelt und haben mit dem konzeptionellen und musikalischen ausufernden Werk „Legends Of The Shires“ aus dem Jahr 2017 wohl einen neuen Höhepunkt in der Bandhistorie erreicht.
Neben Groom und West wird die aktuelle Besetzung von Threshold komplettiert durch Glynn Morgan, der nach ein paar Jahren Abstinenz bereits seit 2017 als Sänger zurück in der Band ist, Drummer Johanne James und Bassist Steve Anderson.
Mit ihrem neuesten Output, dem zwölften Studioalbum „Dividing Lines“ (VÖ: 18.11.2022, u. a. Platz 36 der Deutschen Albumcharts, Album des Monats im Rock Hard) haben sie es erneut geschafft, so etwas wie einen modernen Klassiker zu schreiben. Dunkler, härter und noch abenteuerlicher als der Vorgänger präsentiert sich „Dividing Lines“ und offenbart gleichzeitig einige der wildesten und erfindungsreichsten und melodisch kraftvollsten Materialien, die die Band bislang aufgenommen hat.
Als Support sind Virtual Symmetry und After Lapse dabei:
Virtual Symmetry ist ein Quintett aus Lugano, Schweiz. Die Band ist bereits seit 2009 aktiv und haben jüngst ihr drittes Album "Virtual Symmetry" via Sensory Records veröffentlicht. Nach einer ausgprägten Support-Tour für Evergrey durch ganz Europa hat sich die Band mittlerweile einen hervorragend Namen in der Szene erspielt.
After Lapse kann man wahrscheinlich als (Prog-)Newcomer des Jahres 2022 bezeichnen. Die spanischen Progressive Metaller haben ihr Debütalbum „Face The Storm“ im vergangenen Jahr über Frontiers Records veröffentlicht und wurden mit positiven Reaktionen aus der Metal- und Rockwelt geradezu überschüttet. Alle Prog-, Power-, Melodic- oder Hardrock-Fans da draußen, die noch nicht von After Lapse gehört haben, sollten dies schnell nachholen.
Einlass: 19 Uhr
»Fuck The System«, ihr achtes Studioalbum zeigt die Band explosive, als je zuvor, randalierend, reuelos und ohne jegliche Kompromisse. Songs wie ‚Never Sell Out‘ und ‚Chaos Is My Life‘ (beide selbsterklärend) sind genauso brutal und heavy, wie alles, was die nächstbeste Nachwuchspunkcombo zu bieten hat. Ein eindeutiger Beweis dafür, dass in den alten grimmigen Knochen nicht einfach nur Leben steckt, diese Typen haben Tollwut! »Fuck The System« ist nicht nur ein Albumtitel, es ist ein Statement, ein Statement mit einer Absicht. Aber dann wiederrum ist es ein Punk Rock Album, damit wir uns nicht falsch verstehen.
THE EXPLOITED sind Punk Rock!
Zur Jahreswende 1979/80 debütierte Abwärts im Rahmen einer Festivalreihe in Hamburg. Der Journalist Und Autor Diedrich Diedrichsen schrieb damals in der Zeitschrift ‚SOUNDS‘: „Zum dritten und bislang größten Festival (Geräusche für die 80er) neuer Musik in Deutschland hatten sich Musiker und Publikum aus allen Teilen der BRD sowie aus England, der Schweiz und Österreich eingefunden – die Markthalle war eine Stunde nach Eröffnung ausverkauft, hunderte warteten im Vorraum, andere fälschten Stempel oder schlichen sich durch Seiteneingänge – der Erfindungskraft waren keine Grenzen gesetzt.
Das Interesse des Publikums war so vital, wie bei keinem der ihren Set aufführenden Gruppen, die sonst in der Markthalle spielen. Vom äußeren Erscheinungsbild her teilte sich das Publikum in drei Gruppen: Hardcore-Punks mit Pistols- und Clash-Badges, London 77; Avantgardisten in Fantasie oder Roboterkleidung, grell oder dezent, Tabea Blumenschein, Kraftwerk oder Bowie; schließlich alle möglichen, die einfach interessiert waren, die wissen wollten, was passiert.“
ABWÄRTS existiert nun also seit fast 42 Jahren. Wenn es auch nie zum „großen kommerziellen Durchbruch“ kam, so kennt fast jeder, der sich mit der Geschichte der neueren progressiven deutschen Musik beschäftigt, dieses Bandprojekt. Musikalisch wurde viel experimentiert: Von der trashigen Anfangsphase des ersten Albums „Amok Koma“ sowie der ersten Single „Computerstaat“ über Produktionen von Nick Launay (u.a. Nick Cave), Jon Caffery (u.a. DieToten Hosen) oder dem ehemaligen Metallica- Produzenten Flemming Rasmussen bis hin zu den eher straighten neueren Werken. Als roter Faden durch die ganzen Jahre führen die von Frank Z. geschriebenen zynisch- sarkastischen Texte. „Schade, dass Humor in Deutschland immer noch ein Fremdwort ist, so gibt es immer noch Leute die wissen wollen ob ein Titel wie ‚Grab dich selber ein‘ ernstgemeint ist,“ sagt Z.
Nachdem 2014 mit ‚Krautrock‘ das letzte Album erschienenist, wird es vier Jahre später im Herbst 2018 den nächsten Longplayer geben. Zum Record Store Day am 21. April dieses Jahres erscheint eine Neuauflage von ‚Computerstaat‘ als Vinyl-7′ mit dem Original von 1980 sowie der Computerstaat 3.0- Version. Für 2023 passend zur Tour soll es ein neues Album geben.
ABWÄRTS
Line Up:
– Frank Z. (Gesang, Gitarre)
– Rodrigo Gonzalez (Gitarre, Gesang)
– Dog Kessler (Drums, Gesang)
– Björn Werra (Bass, Gesang)
Einlass: 19.00 Uhr
Endlich ist es soweit! Seit Monaten angekündigt, von den Fans sehnlichst erwartet und mit den Vorabsingles/Videos ‚Sünder‘, ‚Gottmaschine‘ und ‚Krähen der Nacht‘ bereits jetzt in aller Munde: Am 10.12.2021 veröffentlicht die Göttinger NDH-/Deutschrock-Formation Stahlmann ihr neuestes Studioalbum QUARZ. Es ist, wie angekündigt, das bis dato abwechslungsreichste und ausgereifteste Werk der Band. Gemeinsam mit seinen Bandkollegen Mario Sobotka (Gitarre) und Dimitrios ‚Tacki‘ Gatsios (Schlagzeug) hat Frontmann Martin ‚Mart‘ Soer (Gesang, Programmings) zehn druckvolle und vielschichtige Songs eingespielt, die gekonnt den typischen Stahlmann-Style in den Fokus rücken. Mart: „Wir haben diesmal bewusst ‚back to the roots‘ gearbeitet, um die old-school-NDH-Direktiven unserer ersten drei Alben wieder neu aufleben zu lassen. Aber natürlich wurden diese Einflüsse dann mit aktuellen, zeitgemäßen Ideen verknüpft. Das Resultat ist ein wirklich rundes Ding, eingängig aber trotzdem mit all den Ecken und Kanten, für die Stahlmann bekannt sind.“
Martin Soer spricht von Songs wie ‚Gegen den Strom‘, ‚Tobsucht‘ oder der aktuellen Club-Fokus-Single ‚Wollust‘ (VÖ: 15.10.), aber auch vom Dance-mäßigen ‚Herz und Tränen‘, vom oben bereits erwähnten Vorab-Track ‚Gottmaschine‘ oder dem stampfend-brachialen ‚Willst Du‘. Hinzu kommt das groovende ‚Sonnenreich‘ mit einer gekonnten Mischung aus NDH-Einflüssen und Deutschrock, sowie die mit symphonischen Streichern ausstaffierte Ballade ‚Der Sturm‘ und ihre ausgesprochen sinnliche Liebesgeschichte.
Apropos: Auch auf QUARZ gibt es wie immer viele neue wortgewaltige Texte, deren hintergründigen Sinn Martin Soer bewusst doppeldeutig formuliert hat. Er sagt: „So vielfältig unsere Themen sind – von der allseits beliebten Sex- und Erotik-Thematik in ‚Der Sturm‘ oder ‚Willst Du‘, über die kritische Auseinandersetzung mit der Verherrlichung vermeintlicher Gottheiten in ‚Sonnenreich‘, bis zur Aufforderung in ‚Krähen der Nacht‘, sich immer wieder an neue Herausforderungen heranzuwagen, ohne dabei seine eigenen Roots zu vergessen –, im Vordergrund steht grundsätzlich ein ironisches Augenzwinkern, verbunden mit dem Wunsch an unsere Fans, sich von vermeintlich schweren Inhalten nicht den Kopf platzen zu lassen.“
Neben zahlreichen frischen Einflüssen haben Stahlmann auf QUARZ erneut einige Songs mit den für die Band so charakteristischen – wie Soer sie nennt – „Ein-Wort-NDH-Refrains“ eingespielt. Passend dazu auch der Albumtitel und das Cover-Artwork. „Wir wollten mit QUARZ thematisch stärker an unsere früheren Veröffentlichungen QUECKSILBER, ADAMANT oder CO² anknüpfen“, erklärt Martin Soer, auf dessen Idee das mineralisch glänzende und scheinbar Metall-legierte Artwork basiert.
Darüber hinaus gibt es ein weiteres neues Bühnen-/Presse-Outfit der vier Musiker, entworfen und hergestellt von Martin Soer und Anika Schönewolf in der Thüringer Fashion/Kostüm-Firma ‚Tourniquet Costume Art‘. Passend dazu auch die Ankündigung der Band, das sehenswerte Outfit bei der geplanten großen Deutschlandtournee im März 2022 öffentlich einzuweihen.
Talia Hoit ist eine amerikanische Singer-Songwriterin aus Colorado. Sie wurde in jungen Jahren klassisch ausgebildet und schreibt jetzt Songs und verschiedene symphonische Metal-Kompositionen. Sie hat in den letzten zwei Jahrzehnten zu Bands beigetragen und hat auch eine Sammlung von Solowerken. Zusammen mit einer talentierten Gruppe von Produzenten und Musikern erweckt sie mehr ihrer persönlichsten und intimsten Solo-Songs zum Leben. Ihr neuestes Stück ist „Abandon“, in dem der Zuhörer in die eindringliche Emotion eintauchen kann. Sie teilt ihre Begeisterung für die Videoveröffentlichung:
„Als ich dieses Lied letztes Jahr schrieb, war es nicht unbedingt als etwas gedacht, das ich veröffentlichen würde, es war nur ein Moment der Verwundbarkeit, den ich eines Tages an meinem Klavier hatte, als sich dieses Lied entfaltete, als ich etwas durchmachte und eine hatte Moment der emotionalen Überwältigung und fing einfach an, die Tasten zu spielen und die Worte zu sagen. Es wurde ein wunderschönes Gedicht über das Loslassen von etwas, das mir wirklich wichtig war, aber in meinem Leben starb. Ich bin wirklich dankbar für all die großartigen Menschen, die mir geholfen haben, diese Musik zum Leben zu erwecken, meine Kunst sowohl musikalisch als auch visuell auszudrücken und sie mit der Welt zu teilen.“
Hoit erwartet gute Rezeptionen, da es eher der symphonische Metal-Stil ist, den die Leute aufgrund ihrer anderen Projekte von mir erwarten, sowie der Zusammenarbeit mit dem Produzenten Mane Cabrales, der Hintergrundinstrumente und Gesang beigesteuert hat.
Fans können in Zukunft viel mehr Musik von Talia erwarten, sie hat viele Songs, auf deren Veröffentlichung sie sich freut. Dunkel, introspektiv und metaphorisch – Talias symphonischer Metal verleiht dem Genre neues Leben. Es wird denjenigen empfohlen, die Nightwish, Within Temptation und Evanescence mögen.
Die italienischen Brutal-Death-Metal-Lieferanten Devangelic kehren am 7. April mit ihrem neuen, mit Spannung erwarteten vierten Album „Xul“ auf CD, Vinyl und in digitalen Formaten über Willowtip Records zurück.
Das neue Album bietet das bisher beste Material der Band und zeigt Devangelic, wie er Death Metal in seiner reinsten Form spielt, wenn auch mit einem anderen musikalischen Ansatz. Das Songwriting ist ausgereift und eingängig, ohne das primäre Ziel der Band aus den Augen zu verlieren: den Hörer zu vernichten!
„Xul“ ist ursprünglich ein sumerisches Wort, das verwendet wird, um das „Böse“ zu bezeichnen, und dies ist das Hauptthema des Konzepts des neuen Albums. Im Grunde eine introspektive Reise, bei der der Mensch seit seinem Erscheinen auf der Erde gezwungen ist, sich seinen eigenen inneren Dämonen zu stellen; das Böse wird als Darstellung der "Dunkelheit" und der Dualität des Menschen gesehen, der versucht, seine eigenen negativen Emotionen auszutreiben. Aber wie uns die Geschichte lehrt, siegt im Kampf gegen die menschliche Schwäche fast immer das Negative.
Medevil ist eine hochenergetische, rasante Metal-Band, die für ihr straffes Songwriting, ihre intensive Bühnenpräsenz und ihren brüllenden Gesang bekannt ist. Bereits 2016 veröffentlichten sie ihr Debütalbum „Conductor of Storms“ und dieses Jahr folgen sie mit „Mirror In The Darkness“, das ihrem verstorbenen Schlagzeuger Chris Malcolmson gewidmet ist, dessen Schlagzeug auf dem Album aufgenommen wurde. Die neueste Single dieses progressiven und abenteuerlichen neuen Albums ist „Dead Before Birth“, präsentiert mit einem Visualizer-Video. Die Band teilt ihre Gedanken zum Opener
„Den Auftakt macht Dead Before Birth, ein knallharter Eröffnungstrack, der mit einem reinen Schlagzeug-Intro beginnt. Mit komplexen Arrangements, präzisem Timing und bösartigen Gitarrenriffs. Zwischen den vielen verschiedenen Taktarten, dichten Gitarrenschichten und dem bedrohlichen Refrain ist es das Ziel von „Dead Before Birth“, eingängig zu sein und gleichzeitig den Hörer herauszufordern. Die Texte sind abstrakt gehalten und handeln im metaphorischen Sinne von depressiven Gefühlen.“
Die Single war tatsächlich der erste Track, den sie vollständig für das Album geschrieben haben, und das bereits 2017 mit der „Conductor of Storms“-Besetzung. Der Song hat sich seitdem nicht allzu sehr verändert, aber er hat auch dazu beigetragen, den Vibe des Albums in eine viel progressivere und interessantere Richtung als zuvor zu ebnen. Es gibt noch mehr Wendungen, die Sie hier unvorbereitet erwischen, und es ist der perfekte Weg, um „Mirror in the Darkness“ zu beginnen. Es ist wahrscheinlich ihr rhythmisch kompliziertester Song, und obwohl sie diesen Song ursprünglich nicht geschrieben haben, weil sie dachten, er sollte komplex sein, schien es mit den Riffs, die sie sich damals einfallen ließen, ganz natürlich zu passieren. Irgendwie ist es trotz dieser Komplexität auch extrem eingängig.
Technisch, proggy und voller Stimmung und Atmosphäre hat Medevil seit seinem Debütalbum einen langen Weg zurückgelegt. „Mirror In The Darkness“ wird Fans von Accept, UDO, Judas Priest und Saxon empfohlen.
Maudiir ist ein Ein-Mann-Projekt, das mit dem Bedürfnis begann, unabhängig zu sein und Musik in einem Tempo zu produzieren, das F. allein bestimmt. Im Laufe der Jahre wurde diese Freiheit für ihn ziemlich erfüllend, er bewegt sich in die Richtung, die er will, und folgt seinen kreativen Wünschen, um seine charakteristische Mischung aus geschwärztem Thrash Metal zu produzieren. Bisher hat Maudiir zwei EPs veröffentlicht und ein drittes „Soliloque“ ist jetzt draußen. Die Riff-getriebene EP wurde bereits mit der Single „L'Éloge du Cuivre“ vorgestellt und der Schwung wird mit der Single „Toxic Cloud“ fortgesetzt.
„Toxic Cloud“ beginnt mit einem klassischen Metal/fast Hard Rock-Feeling und geht dann in einen Black-Metal-Rausch mit einem sehr epischen Ende über. Im Allgemeinen lässt sich Maudiir von dem inspirieren, was in der Welt vor sich geht; Politik, Religion, Konsumgesellschaft und Umwelt, getreu diesen Themen handelt die Single von der Bhopal-Katastrophe in Indien. Maudiir teilt seine Gedanken zur kommenden EP:
„Es ist eine Riff-getriebene EP mit großen Bass-Grooves und ätzenden Vocals, die über Umweltthemen toben, Thrash Metal, Black Metal und progressive Elemente mischen, was ihr einen einzigartigen Sound und ein einzigartiges Gefühl verleiht. Ehrlich gesagt, wenn ich an einer EP arbeite, lasse ich die Songs so kommen, wie sie sind, ohne zu versuchen, einen Stil oder ein Rezept zu erzwingen. Nichts ist wirklich geplant. Ich denke, der Gesang ist der Klebstoff für das, was ich tue; es ist der Klang meiner Stimme, der MAUDIIR ausmacht, ob es ihm gefällt oder nicht.“
Alles bei Maudiir wird von F gemacht. Jeder Song auf „Soliloque“ begann mit der Gitarre, dann wurden Schlagzeug hinzugefügt, gefolgt von Bass und Gesang. Es wird jeweils an einem Song gearbeitet, von Anfang bis Ende, bevor ein zweiter begonnen wird. Um flüssiger und näher an einem One-Take-Feeling zu sein, wurde diese EP vor dem Tracking viel mehr geprobt als frühere EPs, und das Gleiche gilt für die Vocals. Diese kleinen Änderungen halten die Dinge für Maudiir interessant.
Mit Inspirationen wie dem ersten Emperor-Album, vielen Mayhem-Platten und so ziemlich allem, was Satyricon gemacht hat, wird Maudiir Fans von Ihsahn, Carcass und Darkthrone empfohlen.
NACHTMUSE bereitet sich darauf vor, ein neues kraftvolles symphonisches Angebot zu enthüllen. Die kommende EP „Darker Skies“ erscheint am 7. April 2023. Verführerisch und fesselnd liefert NACHTMUSEs unverwechselbare Interpretation von Symphonic Metal einen dynamischen und eindringlichen Sound.
Das Symphonic-Metal-Outfit aus Toronto, Ontario, strebt danach, eine rohe, gitarrengetriebene Qualität zu haben und die dunklere Seite dieses Metal-Subgenres zu präsentieren. Mit einer starken Betonung auf harten Riffs stellen NACHTMUSE Härte und ätherischere Elemente gegenüber. Die erste Single „The Warning“ umfasst eindringliche Gefilde mit donnernden Instrumenten und aufsteigenden, opernhaften Gesangsleads. „The Ashen“ handelt von Generationentraumata und dem Streben, die irreversiblen Fehler unserer Eltern nicht zu begehen. „The Sublime“ ist ein Lied über Eigenständigkeit und einen Blick auf das Göttliche durch kunstvolle Schöpfung. Während „The Sunken“ jemanden porträtiert, der erkennt, dass sein Drogenmissbrauch seine Beziehungen ruiniert. Das Album umschließt „Candy Tree“, einen Coversong, der ursprünglich von der Band ALL ABOUT EVE komponiert wurde. Dieses Lied scheint den Zauber zu beobachten, den Drogen auf unruhige Jugendliche ausüben können.
The Darker Skies EP wurde in der relativ kurzen Zeitspanne von 6 Monaten in der zweiten Hälfte des Jahres 2022 komponiert und aufgenommen. Sie enthält die gleichen Vocals von Maude Theberge und Jeff Mott und soll als Fortsetzung des Albums Solemn Songs Of Nightsky & Sea in voller Länge dienen, das Anfang 2022 veröffentlicht wurde. Es enthält dementsprechend dieselben elementaren Themen wie Nachthimmel, Mond und Wasser, die diese vorherige Version dominierten. Für diese EP hat Nathan Gross (AGE OF ATHENA, BLOOD OF INDIGO, HAVEN DREAM) bei der Orchesterkomponente assistiert und den Songs ein neues Gefühl von Erhabenheit verliehen.
Harter und schwerer, swingender, progressiver Boogie-Rock: Das ist THE GOLDEN GRASS! Dieses New Yorker Power-Trio verkörpert den Glanz des harmonischen, eingängigen und harten Rock 'n' Roll der 60er und 70er Jahre. Aber diese Jungs sind keine Revisionisten: Sie sind postmoderne Collagisten, die die Punkte zwischen schwerem Glam-Rock-Boogie, jazziger Psychedelia, stampfendem Proto-Metal, bluesigem Prog-Rock und Southern Hardrock verbinden. Sie weben einen neuen Klangteppich, eine lineare und logische akustische Erzählung, die darüber hinausgeht und einen atemberaubenden, goldenen Wohlfühl-Sound liefert, der in diesen dunklen Zeiten benötigt wird. Die 2013 gegründete Band hat eine beeindruckende Diskografie auf angesehenen Underground-Labels wie Svart Records, Electric Assault Records, Listenable Records und Who Can You Trust? Records.
Im Herbst 2022 arbeitete die Gruppe mit einem Team von Ingenieuren in drei Studios in NYC, und als sie mit einem fertigen Produkt herauskamen, verschmolzen die bizarren und seltsamen Ereignisse der letzten drei Jahre zu einem perfekten Bild, einer vollständigen Gesamtheit. Glasklar, absolut avantgardistisch und fesselnd: „Life Is Much Stranger“. Es war schon immer ihr Ziel, die Punkte zwischen ihren Einflüssen zu verbinden und ungleiche Vintage-Ideen in Einklang zu bringen, die vielleicht nie an ihrem ursprünglichen Ort und zu ihrer ursprünglichen Zeit nebeneinander existierten. Einer neuen künstlerischen Vision Leben einzuhauchen, die sie wie eine warme Decke einhüllt, sowohl vertraut alt als auch kosmisch im Jetzt. THE GOLDEN GRASS brauen ihren magisches Trank und sind in der Lage, Musik so zu konzipieren und zu materialisieren, dass sie zeitlos aus längst vergangenen Zeiten schreit, und nur in diesem Moment geschehen konnte. Das Leben ist doch viel seltsamer.