News
Das Magazin für starke Musik
AM:PLIFIED ist dein deutschsprachiges Magazin für starke Musik. News, Reviews, Veröffentlichungen, Konzerte – von der Nische bis in den Mainstream.
Aktuelle Stories
News
Reviews
Konzerte
Galerie
Drei Marken. Ein gemeinsames Fundament. Für digitale Identität, klangliche Erfahrung und kulturelle Kommunikation.
GONE COSMICs zweites Album „Send for a Warning, the Future’s Calling“ mit neun Heavy-Psych-Hymnen, die entwickelt wurden, um die akustischen Synapsen der Hörer herauszufordern, wurde im November 2020 in den OCL Studios aufgenommen. Produziert, gemischt und aufgenommen wurde es von Josh Rob Gwilliam (Ghosts of Modern Man, JJ Shiplet, Michael Bernard Fitzgerald) und gemastert vom Grammy-prämierten Mastering Engineer Brian „Big Bass“ Gardner (Dr. Dre, David Bowie, Outkast, Die Melvins, Rush).
Im mittlerweile breitgefächerten Blues-Rock-Universum ist dieses zweite Album der Band mit einem doch stark nach Blues Pills riechenden Charakter etwas beliebig und eintönig geraten. Hier gibt es mittlerweile viele andere und spannendere Acts.
Über das Album sagt die Band: „Während unsere Welt im Kontext einer globalen Pandemie, sozialer Isolation und sozialer und wirtschaftlicher Ungerechtigkeiten weiterhin Neuland betritt, wurde ‚Send for a Warning, the Future’s Calling‘ geschrieben, um diese Erfahrungen gleichzeitig zu erforschen Diese Themen sind in dieser Sammlung von Songs konsistent und bilden die Grundlage der musikalischen Botschaft der Band, mit der Absicht, einen positiven und tiefgreifenden Einfluss auf Zuhörer und Community-Mitglieder auszuüben."
Bis vor einigen Tagen war mir die Band Sermon aus der türkischen Touristenhochburg Izmir noch kein Begriff. Nach einer kurzen Anfrage der Band nach einer Hörprobe, war das Ergebnis: bisher wurden lediglich drei Songs veröffentlicht, ein Album ist in der Pipeline und ein Labelvertrag hat der Dreier bei dem renommierten Earache Records mittlerweile auch in der Tasche.
Die drei vorliegenden Songs bewegen sich im Doom und Death Metal Bereich, gefallen durch die genretypischen Arrangements und die atmosphärische Dichte.
Überzeugt Euch einfach selbst und freut Euch mit uns auf das kommende Album.
Austins Post-Metal- und Post-Hardcore-Maestros GLASSING veröffentlichen heute ihre 7''-EP "Dire and Sulk". „Dire and Sulk“ ist ihre erste Aufnahme seit dem von der Kritik gefeierten Album „Twin Dream“ aus dem Jahr 2021; sie zeigt die Band in ihrem gewalttätigsten, chaotischsten Zustand und bietet dennoch Momente von raffinierter Klarheit und deprimierender Schönheit, die das texanische Trio als Architekten einer neuen Welle in der harten Musik weiter festigen.
Die beiden Stücke liegen eher im Bereich von Black Metal als im Genre Post Metal/Hardcore. Vielleicht ist das dem frischen Blut in Form von Drummer Scott Osment (Deaf Club, Weak Flesh) zu verdanken. Osments erste Aufnahme mit Glassing zeigt, wie er die Songs in eine erschreckend schwere Form bringt. Gitarrist Cory Brim und Sänger/Bassist Dustin Coffman sind ihm in Sachen Intensität ebenbürtig und machen „Dire and Sulk“ zur bisher direktesten und härtesten Glassing-Veröffentlichung.
„Dire and Sulk“ wurde von Glassing und Andrew Hernandez produziert, aufgenommen und gemischt von Andrew Hernandez in den 12th Street Studios und gemastert von Will Killingsworth bei Dead Air. Grafik wurde von Piper Ferrari entworfen.
Anfang des Jahres veröffentlichten Bastille ihren von Kritikern und Fans gleichermaßen bejubelten Longplayer „Give Me The Future“ – ein Album, das die Zuhörer in ein futuristisches Wonderland ohne Barrieren entführt hat. Nun hat die Band das Album durch zwei weitere Parts erweitert und diesen den Titel „Give Me The Future + Dreams Of The Past“ gegeben, enthalten sind neue Songs, Kollaborationen, Coverversionen und Neuauflagen in eigener Albumlänge. „Dadurch, dass wir diese Version veröffentlichen, wollen wir das Bild vervollständigen und das machen, was wir mit diesem Album ursprünglich vorhatten – man kann sich seine eigene Welt aussuchen“, so Frontmann Dan. „Man kann sich in die Idee der Zukunft und einer elektronischen Welt vertiefen oder sich mit der Vergangenheit beschäftigen – weg von moderner Technologie, hin zu Erinnerungen und hin zu nostalgischen Gefühlen – sowohl thematisch als auch musikalisch. Oder man kann sich auch für die Flucht auf den Dancefloor entscheiden.“
Das Originalalbum ist Teil Eins der Veröffentlichung, Teil Zwei greift teilweise die Themen des Originals auf, vertieft sich in einige der Songs angesichts unserer Abhängigkeit von modernen Technologien und den unbegrenzten Möglichkeiten, die das Web bietet. Der dritte Teil „Other People’s Heartache“ ist eine Art Rückkehr zur Mixtape-Serie der Band und somit offen für Kollaborationen, Coverversionen und konzeptfreier Kreativität aller Art. Die neuen Songs machen den Link zwischen Zukunft und Vergangenheit deutlich und heben die Möglichkeiten hervor, dass man sich der Vergangenheit genauso zuwenden kann wie der Zukunft. Beispielhaft dafür ist das Graceland-inspirierte “Family Ties”. Darin geht es um Dans Erinnerungen daran, wie er seine verstorbene Tante in Südafrika besuchte. Der warme Sound bildet einen Gegenpart zu futuristischeren Klängen, wie den der neuen Single „Revolution“. Dieser Track war immer einer der Herzstücke von „Give Me The Future“ und wurde durch die Quincy Jones und The Weeknds Produktion „Can’t Feel My Face“ inspiriert. „Im Refrain geht es um die Intimität von menschlichen Beziehungen im Zusammenhang mit futuristischen Szenarien. Aber es geht auch um den Gedanken, dass diese umsichtigen Menschen versuchen die Welt auf eine positive Weise zu verändern“, so Dan. “Ich bin total überwältigt von solchen Menschen – wenn Du dazu gehörst und ein Initiator, Aktivist oder Wissenschaftler bist, dann bist Du in der Lage, Dir eine Version der Zukunft vorzustellen, die besser ist als das, was gerade passiert. Dann hast Du auch die Energie Dinge zu verändern, neben all den anderen Dingen, die das Leben von dir abverlangt. Deshalb möchte ich diese Leute und ihre Ideen motivieren bevor es zu großen Veränderungen kommt. Sie haben diese kleinen Veränderungen im Sinn, eine Änderung der Perspektive und Sichtweise, die dann automatisch zu etwas Größerem führt.“ Seit der Veröffentlichung ihres Albums, haben es Bastille geschafft ihre Vision in ausverkauften Live-Venues zum Leben zu erwecken. Und genau so soll es jetzt auch mit der Veröffentlichung von „Give Me The Future + Dreams Of The Past“ weitergehen.
Selten schafft es ein mainstreamiges Popalbum mich zu überzeugen, aber hier werden eingängige Airplay-Melodien mit Weltmusikeinflüssen, Singer/Songwriter-Einschlägen und Dancehall-Versatzstücken gemischt, so dass ein ungleich kurzweiliges Popalbum entsteht, dem man sich schlecht entziehen kann, wenn man denn Blicke über die gewohnten Genre-Tellerränder wagt.
„Shiki“, ein Opus aus dunklem und vielseitigem Black Metal, eingehüllt in traditionelle östliche Einflüsse, markiert das neueste Kapitel im Sigh-Erbe und enthält einige der härtesten und dunkelsten Materialien der Band seit einigen Jahren; ein feiner Hybrid aus manchmal primitivem Black Metal, der mit frühen Einflüssen wie Celtic Frost verwandt ist, inmitten epischer melodischer Heavy-Metal-Riffs und Soli. Es wird Dich auf eine Reise durch das Seltsame und Psychedelische mitnehmen und während ihrer gesamten Karriere eine ganze eklektische Mischung aus Genrestilen und Experimenten einbeziehen. Hervorzuheben, dass Sigh eine wichtige kreative Kraft im Avantgarde-Bereich geblieben ist, während es seine Wurzeln der alten Schule bewahrt hat.
Wem nicht vor dem Blick über den Tellerrand graut, der ist hier bestens aufgehoben. Sigh waren schon immer etwas Besonderes im Genre Metal und sie werden es auch wohl immer bleiben. Angst vor Schrägem darf man nicht haben, aber genau das macht dieses Projekt zu einem musikalischen Erlebnis.
Zu Mirai und Dr. Mikannibal gesellen sich für diese Veröffentlichung Frédéric Leclercq von Kreator, der US-Schlagzeuger Mike Heller von Fear Factory und Raven sowie ein Auftritt des langjährigen Mitglieds Satoshi Fujinami am Bass. „Shiki“ wurde in mehreren Studios aufgenommen und von Lasse Lammert in den LSD-Studios in Deutschland gemischt und gemastert. Das Album verwendet eine ganze Reihe von Instrumenten, um den Kompositionen und der unheimlichen Atmosphäre weitere Textur und Dynamik zu verleihen, darunter traditionelle orientalische Instrumente wie die Shakuhachi- und Sinobue-Flöten.
Das Wort „Shiki“ selbst hat im Japanischen verschiedene Bedeutungen wie vier Jahreszeiten, Zeit zu sterben, Orchester leiten, Zeremonie, Motivation, Farbe. Die beiden Hauptthemen des Albums sind „Vier Jahreszeiten“ und „Zeit zu sterben“. Das Konzept und die Grafik basieren auf einem traditionellen japanischen Gedicht, und auf „Shiki“ erkundet Mirai, wie er selbst in dieser Lebensphase den Herbst und den kommenden Winter durchlebt und fühlt sich so in die gegensätzlichen sentimentalen Gefühle ein, die beim Betrachten von Kirschblüten (ein Symbol des Frühlings) entstehen.
Mit "Fluid Ground" (EP) präsentiert Janou eine Sammlung verschiedener, neuer Tracks. Es geht um das Danach, um die Zukunft, um das Ungewisse. Es geht um lose Enden und um die Neugier auf das Kommende. Das Gefühl, wenn einem die Welt, die man kennt, wie Wasser durch die Finger rinnt, nennt sich "Fluid Ground". Janou stellt Fragen, aber voller Hoffnung und einer gewissen Aufbruchstimmung. Es siegt die Freude auf das Neue über den Schmerz des Vergangenen. Diese positive Atmosphäre der Texte spiegelt sich in der ehrlichen Produktion der Tracks wider.
Beim ersten Durchlauf war es kaum zu fassen, dass solche Popmusik doch noch aus heimischen Gefilden kommen kann, denn die Produktion und die Leichtigkeit im Ungang mit moderner Popmusik, tanzbaren Elementen, souliger Stimme und tiefgehenden Lyrics ist nun wirklich nicht unbedingt ein Markenzeichen deutscher Musikwertarbeit.
Janou bestehen aus Jana Hohmann und Marius Tilly. Kennengelernt haben sich die zwei in einer Kneipe. Mitten im Ruhrpott. In Bochum. Nicht unbedingt der musikalische Hotspot der Republik. Doch gerade das reizt die beiden. Erobere mal die Musikwelt aus Bochum heraus. Einer hats geschafft, das ist lange her. Nun machen sich Janou auf, dieses Wunder zu wiederholen. Auf musikalische Vorbilder und Referenzen angesprochen, erzählt Janou gerne von dem Journalisten, der sie in einer Rezension mit Bands verglichen hat, von denen Marius nie zuvor gehört hatte. Sie gehen auch hier einen eigenen Weg aus Gefühl und Technik, Akustik und Elektro und authentischen Texten über die Rutschpartie des Lebens. Davon kann Januo aus erster Hand eine Menge berichten.
Als einsamer Kämpfer an der Front der Kreativität steht John Mitchell seit Jahrzehnten an der Spitze des zukunftsorientierten und progressiven Rock. Als Mitglied solch angesehener Prog-Ensembles wie It Bites, Arena, Frost* und seiner eigenen Projekte Kino und The Urbane hat er sich zu einem einzigartig wichtigen Beitrag zur modernen Szene entwickelt, während seine Referenzen als Produzent unzähliger zeitgenössischer Rock-Acts unbestreitbar sind . Aber seit 2015 operiert John unter dem Namen Lonely Robot: ein Soloprojekt, das es ihm ermöglicht hat, seine eigene musikalische Vision durch einige der lebendigsten und faszinierendsten Musikstücke seiner bisherigen Karriere voll zum Ausdruck zu bringen.
Waren die ersten vier Lonely Robots wehmütige, Science-Fiction-beeinflusste Beobachtungen über den Stand der Dinge, so ist A Model Life vielleicht verständlicherweise von den Ängsten und ominösen Vorzeichen des gegenwärtigen, realen Lebens durchdrungen. Wie John erklärt, haben die neuen Songs etwas mehr Dreck unter den Fingernägeln als alle ihre Vorgänger.
Ein Album, das vor Frustration über den Stand der Dinge strotzt, während es unerbittlich an den Emotionen zerrt, A Model Life ist eindeutig das ehrlichste und verletzlichste Lonely Robot-Album bisher. Vom Opener Recalibrating, der über die Nachwirkungen einer zerbrochenen Beziehung nachdenkt, und Digital God Machine – eine Hommage an Keyboard-Krieger überall, über das Boys-Don’t-Cry-Pathos von Rain Kings bis hin zum absurd bewegenden Duty Of Care zum Thema Adoption, diese neuen Songs liefern einen verstreuten, aber zutiefst emotionalen Soundtrack zu einer rastlosen und unsicheren Welt.
John Mitchell liefert mit seinem fünften Album einen tiefsinnigen und herzzerreißenden Soundtrack zum Hier und Jetzt und für den kommenden Herbst, jedoch nie ohne das Licht am Ende des Tunnels aus den Augen zu verlieren.
2011 versammelte André Marcussen eine illustre Riege von Musikern aus dem Metal Underground um sich, darunter Autumn Eyes Sänger Daniel Mitchell, um seine Vision von Metal jenseits des Mainstreams zu verwirklichen. Vier Jahre später machten CHILD OF CAESAR auf ihrem Debüt „Love In Black“ erstmals mit düsterem, avantgardistischem Gothic Metal auf sich aufmerksam. Nun erscheint endlich der Nachfolger „Spirit & Liberation“ und zeigt eine vielschichtigere Band, die mit ihrem schonungslos wilden Dark Metal Kaleidoskop für Furore sorgen wird. Neu am Mikro ist Patrick Pagliaro, der sich genau wie Bassist Tobias Habel mit den Bands Slomind und Bunghole einen Namen gemacht hat. Weiter mit dabei ist Gitarrist Christopher F. Kassad (Ex-Jesus On Extasy, Aeranea) und Felix Haun (Karabooza) sorgt für ordentlich Druck an den Kesseln. CHILD OF CAESAR haben ein vielschichtiges Meisterwerk sinistrer Gothic Metal Tonkunst mit tief-schürfenden Lyrics über sensible Gedanken zum Leben und Tod geschaffen, dessen Artwork von dem herausragenden Künstler Eliran Kantor gemalt wurde, der mit beeindruckenden Cover-Ölgemälden für Bands wie Kreator, Tristania oder My Dying Bride für Furore sorgte.
Stark von den 90ern beeinflusster Gothic Metal gepaart mit schwermütiger Melancholie und Zerrissenheit bildet die Basis. Auf dem neuen Monument „Spirit & Liberation“ spielen auch Punk und Black Metal Einflüsse eine Rolle und verleihen dem Fundament so raue und wilde Momente. Die neuen Songs bringen den humanistischen Grundton von André Marcussens Projekt mit seiner Hommage an eine reife Welt ohne Götter und Religion auf eine andere Ebene. Liebhaber düsterer Alben mit einem 90er Dark Metal Feeling werden leuchtende Augen bekommen, wenn sich dieses bedrohliche Album in ihren vier Wänden akustisch entfaltet.
Wer sich nach dem alten Stoff von Tiamat sehnt, der hat hier einen Longplayer mit viel Potenzial zur Dauerrotation.
Bereits im Juni erschien das Full-Length-Debürtalbum "Fatum" der Belgier Patroness. Ihr Stil pendelt sich irgendwo zwischen Doom, Sludge und Black Metal ein und wird Fans von Katatonia, Solstafir, Paradise Lost oder Alcest erfreuen. Hier wurde nicht gekleckert, sondern geklotzt. Dass es sich um ein Debütalbum einer Band handelt, die sich erst 2019 neu erfunden hat, ist diesem kaum anzumerken.
Mit ihrem „dunklen, geschwärzten Metal“ wollen Patroness die Emotionen der Verzweiflung und des Gefühls, in dieser Welt verloren zu sein, in bedeutungsvolle, durchdachte Songs übersetzen.
Anfang 2019 beschlossen Guy (Sänger), Tom (Gitarren), Nicholas (Gitarren) und Steven (Bass), das Ruder herumzureißen und das Konzept ihres bisherigen Musikprojekts komplett zu ändern. Es dauerte nicht lange, bis die Band mit Frank Rotthier ins Studio ging, um ihre erste EP „Pyre“ aufzunehmen.
Mit „Pyre“, einer EP mit 4 Tracks und Einflüssen aus Doom und Post-Black Metal, erreichte die Band bald ein ganz neues Publikum. Die EP wurde von Publikum und Presse gut aufgenommen.
Trotz der Tatsache, dass „Pyre“ kurz vor der ganzen Covid-Situation veröffentlicht wurde, gelang es Patroness, 2020 und 2021 eine große Anzahl von Shows zu spielen, darunter einige Shows in Deutschland und der Schweiz.
Im Frühjahr 2020 beschloss die Band, sich von ihrem bisherigen Schlagzeuger zu trennen, und hieß Jannes in der Patroness-Familie willkommen. Aufgrund der Erfahrung, des Tatendrangs und der Musikalität von Jannes wurden in rasantem Tempo neue Songs geschrieben.
Ende 2021 nahm Patroness „Fatum“ auf, das erste Album der Band in voller Länge. Zusammen mit Yarne Heylen (Carnation, Project Zero Studio, Y-Productions) ist es ihnen gelungen, ein schönes, aber solides und beeindruckendes Metal-Album aufzunehmen, neue Sounds zu erforschen, intime musikalische Parts mit harten Riffs zu kombinieren und klaren Gesang mit verzweifelten Schreien und Growls zu mischen. Die Band nimmt den Hörer mit auf eine dunkle Reise, mit einem kleinen Schimmer unerreichbarer Hoffnung. Sie beschreiben das Album gerne als „großartig und cineastisch“.
Provectus ist eine Black Metal-Band der alten Schule, die 2015 in Vosselaar, Belgien, gegründet wurde. Verwurzelt in den Köpfen von Tempore Anomalia und Obitus, neigt die Band dazu, den Geist des Old School Black Metal wiederzubeleben und sich von den modernen Fusionen und endlosen Subgenres zu distanzieren. Sie konzentrieren sich darauf, qualitativ hochwertigen Black Metal der 90er Jahre zu kreieren und dabei eine Vielzahl von lyrischen Themen zu behandeln. In den Anfängen ihrer Existenz gab es keine Absicht, eine Live-Band zu sein, aber dies änderte sich während des Schreibens der ersten Songs. Roach (Bass) stieß Ende 2016 zur Band und machte Provectus zu einem Trio.
Das Album strotzt vor geradlinigem, kompromisslosem Black Metal der alten Schule und verdient aus diesem Grund schon Beachtung.
Bevor sie 2021 bei Necktwister unterschrieben, veröffentlichten sie ein Album: Existential Delusion (2018).
Das Album wurde in ihrem eigenen Proberaum in echter Black-Metal-Manier aufgenommen, wobei sie dazu neigten, es roh und sich selbst treu zu halten. Legion Soundworks unterstützte die Band bei diesem Prozess und übernahm das Mixing und Mastering des Albums. Existential Delusion wurde im Februar und April 2018 sowohl digital als auch in einer CD-Digipack-Version veröffentlicht.
Provectus spielt einen rohen Stil des Black Metal, brutal, aber dennoch melancholisch und nicht oft von Trauer angetrieben. Die Band wurde von frühen Black-Metal-Pionieren wie frühen Immortal und Dissection inspiriert. Die existenziellen Bedingungen und Fragen der Menschheit nähren die lyrischen Themen, verbunden mit einer Vielzahl philosophischer Exkursionen.
Im Jahr 2020, dem Jahr der großen Seuche, rief ein heimlicher Nekromantenkult Malfested aus der Unterwelt an. Nachdem Malfested die Überreste früherer totgeborener Projekte ausgegraben hatten, ließen sie „Shallow Graves“ nur wenige Wochen nach der Gründung der Band auf die Welt los und veröffentlichten es am Tag der Toten (02.11.2020). Sechs gut aufgenommene Songs, die diejenigen, die es wollen, mit ihrer einzigartigen Mischung aus Death Metal überzeugen. Heftiges Riffing im Wechsel mit eindringlichen Melodien und atmosphärischem Doom. Ein Konzeptalbum, das eine epische Geschichte über einen großen Kampf zwischen Menschen und Untoten erzählt.
Immer noch von der anhaltenden Seuche unter Quarantäne gestellt, erkundeten Malfested ihren Sound weiter, um ihr nächstes Monstrum „Unethical Creations“ zu erschaffen und es 2022 auf die Welt zu bringen.
Dieses Konzeptalbum erzählt eine dunkle Geschichte über einen genialen Wissenschaftler, der zu seiner Zeit aufgrund seiner unethischen Art nicht geschätzt wurde. Dies hält ihn jedoch nicht davon ab, die perfekte Seuche zu erschaffen, um sie auf die Welt loszulassen ...
Malfested spielen Death Metal der alten Schule und mixen neuzeitlichere Death Parts mit ein. Wer auf Bands wie Cannibal Corpse, Death, Morbid Angel oder Deceide steht, dem wird hier die Fortsetzung dieser großen Death Metal Ära geboten.
Mit dem Titel Song ihres neuen Albums „Milk & Money“ was laut MoPop „voller feinster Popmusik“ ist, bringt uns Sarajane den Soundtrack zum Sommer. Serviert wird "Milk & Money" mit coolem, gut gelaunten Elekto-Pop und einem Schuß Superpower.
Für alle die nach den Ferien jetzt wieder im Büro sitzen müssen gibt es ein bisschen „motivation, new affirmations“ womit wir uns den Montagsblues einfach wegdancen. Auch das Baby vom Albumtitelbild spielt im Video mit, aber wer da jetzt einen Mutti Soundtrack erwartet täuscht sich gewaltig.
Der Song ist eine Ode an unsere innere Kraft, „I got this power all from my mumma“ Sei zu 100% du selbst. Halt durch. Du schaffst das! Und auch wenn’s mal nicht so läuft, der Song und der Gesang sind „sweet als pie“ eine wunderbare neue Seite die wir so von Sarajane so noch gar nicht kennen.
Haven of Echoes ist ein neues Projekt der von der Kritik gefeierten Musiker Paul Sadler (Spires) und Andreas Hack (Frequency Drift), das anspruchsvolles Songwriting, durchdachte Texte und emotionale Gesangsdarbietungen in den Vordergrund stellt.
Heute veröffentlichte das Duo die erste Single und den Album-Opener „Sirensong“ vom Debütalbum „The Indifferent Stars“, das Anfang Oktober erscheinen wird.
Der Bandname sagt es vielleicht schon aus: diese Band zeigt sich gerne, sie sind für den Voyeur in uns allen. Eintertainment. Eine Band, die mehr ist als nur Musik. Tanz, Performance, Farbe, Sound…
Die Live-Shows von P.D.O.A. spiegeln das Image, das Berlin zu einem Magneten internationaler Künstler werden ließ und erinnern an die Exzentrik der West-Berliner Performance-Kunst- und Musikkollektive der 1980er Jahre. Anything goes.
Ein wildes Feuerwerk. Eben noch schleichend langsam, dann wieder voller Post-Punk Attacken. Noise, Blues, Elektronik,... Eine explosive und neue Art Crossover.
Die Dark-Psych- und Prog-Rocker Vitskär Süden aus Los Angeles unterschreiben bei Ripple Music für die Veröffentlichung ihres zweiten Albums „The Faceless King“ am 4. November. Ihre überragende und hypnotische erste Single „The Broken Crown“ ist jetzt auf allen Streaming-Plattformen erhältlich!
NOORD ist eine dreiköpfige Metalband aus Antwerpen, Belgien. Sie erblickten 2017 das erste Licht der Welt. Schon in der Anfangsphase war klar, dass diese Band nicht wie jede andere Band klingen würde. Die Wurzeln liegen in der Metalwelt, aber es gibt viele Wege, auf denen man gehen kann, ohne die Wurzeln selbst zu verlieren. Sie kombinieren verschiedene Elemente und Stile, um ihre eigenen zu bilden. In einfachen Worten; NOORD bringen etwas anderes in die Welt der harten Musik.
„What Am I Breathing For“ erschien am 19. August 2022 als erste Single ihres kommenden Konzeptalbums.
Behaltet den Horizont im Auge, um zu sehen, was der nächste Teil des Albums sein wird!
„Mother Baby“ ist die zweite Single von Sophie Groblers neuer EP „Women“ (VÖ 16.09 2022). Der Song erzählt vom unendlichen Glück, Mutter zu werden, aber auch vom Schmerz, ein Kind zu verlieren.
Mit viel Gefühl singt die Berlinerin über die Erfahrung einer Fehlgeburt und beschreibt den Weg in die darauffolgende Schwangerschaft. Freude und Angst, Hoffnung und Schmerz begleiten sie von nun an. Bis schließlich nur noch Liebe bleibt, denn sie wird beschenkt. „Mother Baby“ gibt tiefe Einblicke in die Gefühlswelt einer Mutter, die sich ihres Glückes in jedem Moment bewusst ist.
Ein Song für alle Mütter, werdenden Mütter, und jene, die ihre Kinder nie kennen lernen durften.
Tourdaten:
16.09.2022 Kulturhof Gohlis, Leipzig RELEASE KONZERT
17.09.2022 Schloß Sacrow, Potsdam RELEASE KONZERT
23.09.2022 Mon Ami, Weimar RELEASE KONZERT
01.12.2022 B flat, Berlin RELEASE KONZERT
02.12.2022 Focus Female Festival, Dresden RELEASE KONZERT
Am 19. August erschien das Album "20 Centuries Gone" von Spirit Adrift mit zwei Eigenkreationen und sechs Coverversionen.
Geht man mit dem Anspruch an das Werk heran, so stellt man fest, dass es sich um ein kurzweiliges, modern klingendes Rockalbum handelt, das sich aus den verschiedensten Rock/Metal-Ären der letzten 50 Jahre speist und diese Werke ins Hier und Jetzt transportiert.
Geschenkt, dass die Anhänger der jeweilig gecoverten Bands alles als Blasphemie betiteln. Für den ein oder anderen jüngeren Hörer wird sich mit diesen Coverversionen vielleicht ein Zugang zu den Originalen und damit ein ganz neuer Zugang zur musikgeschichtlichen Entwicklung des Rock und Metals eröffnen.
SPIRIT ADRIFT-Mastermind Nate Garrett kommentiert:
„Ich dachte immer, es wäre eine coole Erfahrung, einige Songs von Bands aufzunehmen, die grundlegend für die DNA von SPIRIT ADRIFT sind. Diese Entscheidungen sind für mich offensichtlich, aber vielleicht unerwartet für die Fans. Das Ganze hat viel Spaß gemacht. Eine Band wie Lynyrd Skynyrd ist vielleicht nicht das Erste, woran man denkt, wenn man die Einflüsse von SPIRIT ADRIFT betrachtet, also wurde es für mich zur Aufgabe, herauszufinden, wie man diese großartigen Songs würdigt, aber im unverwechselbaren SPIRIT ADRIFT-Stil. Um das Ganze noch spezieller zu machen, habe ich diese Einflüsse kanalisiert und zum Auftakt ein paar neue Songs geschrieben. Es gibt einen Text in „Sorcerer’s Fate“, der erwähnt, dass „Vergangenheit und Zukunft beide aufeinander abgestimmt sind“, und das wurde hier zum Konzept. Das Ganze wird in umgekehrter chronologischer Reihenfolge dargestellt. Auf diese Weise bekommst du ein Gefühl dafür, wohin die Reise von SPIRIT ADRIFT geht, aber du wirst auch auf eine Zeitreise durch unsere grundlegendsten Einflüsse mitgenommen. Ich hoffe, es gefällt euch allen!“
Ähnlich wie bei ihrem Vorgängeralbum Words Of Prey (2018) und ihrer Debüt-EP Meet Me In The Desert (2013) vollzieht die fünfköpfige Band den Spagat zwischen den Genres. Diesmal mehr denn je.
Schon der Albumtitel verrät die Intention der Band. Drei Bundles mit jeweils drei Songs werden derzeit auf das schwarze Vinyl ihrer dritten Veröffentlichung gepresst. Jedes der Bundles steht für ein Genre, das die Entwicklung der Band prägt. Mal braucht es Lap Steel, Bluesharp und Jazzbesen, mal muss die Kehle nach Blut schmecken, damit der Sound der Vision des Quintetts entspricht. Ihren Stil beschreiben die fünf ganz einfach als „stets im Wandel, mit einem festen Zuhause“.
Geht die Reise im ersten Drittel des Langspielers mit Country und Folk los, so versieht man sich im zweiten Teil in der psychedelischen Surf- und Nouvelle Vague Szene, um dann im letzten Teil ganz bodenständig die Entwicklung des Blues zum Garagerock zu vollziehen.
Langeweile kommt bei diesem Album nicht auf, wie sollte es auch bei einem Output aus dem Hause Tonezonen anders sein.
Metal der neueren Spielarten zielt in vielerlei Hinsicht darauf ab neben kleinen, akzentuierten Extrem-Metal-Einlagen viel Emo-, Singalong- und Pit-fähiges Material zu verarbeiten, um eine möglichst breite Masse im Metalspektrum abzugreifen.
Diesem Trend widersetzen sich Orthodox, in dem sie bei ihrem dritten Studiowerk "Learning To Dissolve" konsequent auf die Emo-Schiene verzichten und mit tiefgestimmten Gitarren eher auf die Nackenbrecher-Varianten des Nu angelehnten Mixes mit einer ordentlichen Portion Death Metal setzen.
„Von Anfang an sind wir in unsere eigene Richtung gegangen, egal was andere dachten“, sagt Adam. „Wir sind nicht mit Hardcore aufgewachsen. Wir sind mit Bands wie Linkin Park und System of a Down aufgewachsen.“ Mit „Learning to Dissolve“ haben sich diese Einflüsse zu einem Sound verfeinert, der eindringlich und unvergesslich ist, vom Eröffnungstrack des Albums „Feel It Linger“ bis zum persönlichen und klanglichen Zusammenbruch des Schlussstücks „Voice in The Choir“.
Wer auf harten, konsequenten und nicht weichgespülten Metal steht, der ist bei diesem Werk von Orthodox gut aufgehoben.