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Mit Vorfreude auf den bevorstehenden Kinostart des kommenden Horror-Thrillers THE RETALIATORS am 14. September, erscheint heute der Titeltrack "The Retaliators Theme Song (21 Bullets)" featuring MÖTLEY CRÜE, ASKING ALEXANDRIA, ICE NINE KILLS und FROM ASHES TO NEW via BETTER NOISE MUSIC. Der Song wird auch auf dem kommenden Soundtrack zum Film vertreten sein, der am 16. September erscheint. Der Vorverkauf für die Kinotickets startet heute.
“Writing a new theme song for a horror flick was inspiring,” kommentiert Nikki Sixx. “This was my first time writing for a horror-thriller film, and it took me in a different direction from the first theme song I wrote – ‘The Dirt (1981)’ by Mötley Crüe. I worked with some great new artists to create a new sound that will stretch Mötley Crüe’s audience to new fans. I had a great time writing it, and I think our fans will love it too!”
“We have a great lineup of artists on The Retaliators soundtrack,” sagt BETTER NOISE CEO Allen Kovac. “At Better Noise, we are in the business of bringing music and film together and fans are responding. We’re anticipating a great result.”
Der Soundtrack zum Film enthält eine bombastische Auswahl an Rocksongs von diversen Better Noise Music Artists, von denen viele auch auf der Leinwand zu sehen sein werden, darunter Tommy Lee (Mötley Crüe), Ivan Moody (Five Finger Death Punch) und Jacoby Shaddix (Papa Roach). THE RETALIATORS ORIGINAL MOTION PICTURE SOUNDTRACK kann ab sofort vorbestellt werden und ist als limitierte Sammleredition auf rot-schwarzem Splatter Vinyl im Gatefold-Sleeve mit exklusiven Filmausschnitten, einem Filmposter zum Sammeln, einer blutbespritzten O-Card und Download Code erhältlich. Außerdem wird der Soundtrack als Digipack CD, Kassette und Digital erhältlich sein.
Die digitale Version des Soundtracks wird zudem Ausschnitte der offiziellen Filmmusik enthalten, die von den "Stranger Things"-Komponisten Kyle Dixon und Michael Stein arrangiert wurde. Der Score wurde hierbei in die Tracklist eingebunden und unterstreicht die Hauptbotschaft des Films: “If you could have one minute alone with the person who hurt the one you love, what would you do?” Der Soundtrack kann ab sofort überall vorbestellt werden!
“A brutal and vivid punch to the gut, ‘The Retaliators’ is a rock song birthed onto screen and is sure to be a hit with fans of music and horror alike," kommentiert Hollywood News. THE RETALIATORS basiert auf der wahren Geschichte eines aufrechten Pastors, der auf der Suche nach Antworten zu dem brutalen Mord an seiner Tochter auf eine dunkle und verdorbene Unterwelt stößt. In den Hauptrollen spielen Michael Lombardi (FX's 'Rescue Me', 'The Deuce') und Marc Menchaca ('Ozark', 'Black Mirror'). Tickets zum Kinostart am 14. September können ab sofort für ein Kino in der Nähe auf RETALIATORSMOVIE.COM reserviert werden. Den offiziellen Trailer mit deutschen Untertiteln gibt es hier:
Endlich ist es soweit! Rap-Legende Eminem veröffentlicht heute die zweite Greatest-Hits-Collection seiner Karriere: Curtain Call 2 erscheint bei Shady Records/Aftermath Entertainment/Interscope Records – und kann ab sofort vorbestellt werden!
Neben der digitalen Standard- und einer regulären Vinyl-Konfiguration erscheint das neue Album auch als exklusive Vinyl- sowie als MC-Edition (beides D2C).
Dem zweiten Best-of-Release, der auf das in Deutschland fünffach vergoldete „Curtain Call: The Hits“ (2005) folgt, vorweggeschickt hatte der US-Rapper schon im Juni den aktuellen Song „From the D 2 the LBC“, den er zusammen mit Snoop Dogg aufgenommen hat und der zu – wie schon auf Teil I – insgesamt drei brandneuen Exklusiv-Tracks des Albums zählt. Das Video zur Leadsingle entstand unter der Regie von James Larese.
Ebenfalls zu den Exklusiv-Titeln zählt die im Juni (zum Kinostart des Elvis-Biopics von Baz Luhrmann) veröffentlichte Single „The King and I“, für die Eminem Unterstützung von CeeLo Green bekommt. Der dritte Exklusivtitel ist jetzt auch veröffentlicht, hierbei handelt es sich um eine Kollaboration mit niemand Geringerem als 50 Cent mit der Single „Is This Love?“!!.
Knapp 17 Jahre nach Teil I widmet sich „Curtain Call 2“ nun dem wortgewaltigen Output, das der legendäre Detroit-MC seit 2006 veröffentlicht hat: Sämtliche Highlights ab der „Relapse“-Ära bis zum jüngsten „Music To Be Murdered By – Side B“-Album vereint das neue Best-of-Album – neben den Keytracks der Soloalben auch diverse Seitenprojekte, Gastauftritte und sogar Soundtrack-Songs, die vom Über-MC aus Detroit für die Kinoleinwand konzipiert wurden. Der Vorgänger „Curtain Call: The Hits“ brach erst im März 2021 einen Rekord in den US-Charts: Es war das erste Hip-Hop-Album, das sich ein ganzes Jahrzehnt lang in den Top-200 der Billboard-Albumcharts halten konnte.
Wer sich mit Eminems Diskografie intensiver befasst hat, wird auch im grandiosen Flipper-Artwork der neuen Edition diverse Anspielungen auf die Cover der letzten Jahre entdecken – u.a. von „Relapse“ (2009), „Recovery“ (2010), „The Marshall Mathers LP2“ (2013), „Revival“ (2017), „Kamikaze“ (2018) und dem zuletzt veröffentlichten „Music to Be Murdered By“ (2020). Kleiner Tipp: Auch die Scores sollte man etwas genauer unter die Lupe nehmen ;) Der Flipper selbst taucht bereits im aktuellen Video zu „From The D 2 The LBC“ feat. Snoop Dogg auf.
Weltbekannt für seinen bissigen Humor und seinen einzigartigen Flow, zählt Eminem seit über 20 Jahren zu den größten Schwergewichten der Hip-Hop-Welt – und als popkulturelle Ikone. Schon kurz nach der Veröffentlichung der „The Slim Shady“ LP im Jahr 1999 avancierte er zum meistverkauften Rapper der Musikgeschichte. Mit 130 Millionen verkauften Alben und rund drei Mal so hohen Single-Sales, konnte Eminem bereits 15 GRAMMYs sowie einen Academy Award in Empfang nehmen. In den USA erhielt er zuletzt bereits seine sechste Diamant-Auszeichnung (!) und ist aktuell der am häufigsten mit Single-Gold und Single-Platin prämierte Künstler überhaupt. Kurz vor dem 50. Geburtstag richtet er den Blick auf die letzten Jahre und serviert den Fans nur die absoluten Highlights – auf „Curtain Call 2“!
Ripple Music wird diesen Freitag, den 5. August, das sonnengebräunte und Riff-verehrende Split-Album der australischen Stoner-Rock-Perlen Planet of the 8s und Duneeater weltweit veröffentlichen.
Ob Duneeater ihren geradlinigen und treibstoffgeladenen Wüstenrock à la Slo Burn und Kyuss abreißen oder Planet of the 8s ihren dunklen und magnetischen „QOTSA meets Alice In Chains“-Ansatz vom Stapel lassen, Fans von sonnengebräuntem Riffing werden vieles finden, um ihre Ohren mit diesem bemerkenswerten gemeinsamen Album zu verwöhnen!
Duneeater ist eine fünfköpfige Band, die von einem schweren Wüsten-Vibe angetrieben wird und aus echten australischen Autoteilen besteht. Ihre Liebe zu V8, treibenden Riffs und Groove zeigt sich in ihrer Musik. Auch wenn manche versucht sein mögen, sie ins Stoner-Genre zu packen, dauert es nicht lange, bis einem klar wird, dass ihre Riffs nicht nur für Spliffs gemacht sind... Es ist ein Roadtrip zum nächsten Outback-Pub. Die Musik von Duneeater wurde einst so beschrieben, als ob Kyuss und Fu Manchu ein Kind zeugen würden. Abgesehen davon haben es diese Typen geschafft, ihren eigenen klanglichen Raum auf ihrer Desertroad zu finden.
„Ich denke, wenn wir schreiben, arbeiten wir unterbewusst an einer Vorlage, bei der wir hoffen, dass der Zuhörer ein paar Bier trinken und einen Burnout erleben möchte.“
Planet of the 8s haben sich über sieben Jahre zu einem der führenden Desert-Stoner-Rock-Outfits Australiens entwickelt und liefern ein viszerales Live-Set, das von tiefen Grooves, harmonisch-melodischen Vocals und einer fetten Wand aus fesselnden Riffs und Leadgitarre unterbrochen wird. Ihr Sound hat sich kontinuierlich weiterentwickelt und während Einflüsse wie QOTSA und Kyuss in dem älteren Material offensichtlich sind, haben Planets Progressive- und Doom-Elemente in ihre neueren Veröffentlichungen eingebracht, mit einer Anspielung auf Bands wie Tool, Lowrider und Elephant Tree.
So hört sich Australiens Outback tatsächlich an!
Wie ihr aktuelles Video zu „To Dust“ zeigt, verkörpert „The RagBag Vol.1“ wirklich den Wahnsinn und die Gabe des Quintetts, reine Stoner- und Sludge-Metal-Banger zu liefern. Trotz ihrer düsteren und persönlichen Themen liefert diese neue EP drei Uptempo-Hymnen mit teerdicken, düsteren Vocals und knorrigen bluesigen Riffs. Diese erste EP eines kommenden Diptychons ist der beste Weg, um in die Diskographie des verrückten Belgiers einzutauchen und dürfte Fans von Bands wie High On Fire, Red Fang und Torche begeistern.
Bewaffnet mit einem riesigen DIY-Geist begannen YOUR HIGHNESS im Jahr 2009 damit, die belgische Underground-Szene und das Ausland mit Bulldozern zu bombardieren. Seit ihrer Gründung haben diese Sludge-Berserker drei Alben, drei EPs, einen Track und ein Video zum Thema Horrorfilm und ihr eigenes veröffentlicht Bier! Sie tourten mehrmals durch Belgien und Westeuropa, unterstützten Bands wie Corrosion of Conformity, High on Fire, Crowbar, The Sword, Weedeater, Torche und spielten Festivals wie Pukkelpop, Graspop, Desertfest, Roadburn, Ieperfest, Into The Void, Alcatraz, Groezrock und mehr. Bekannt für ihre intensiven Live-Shows und ihren starken DIY-Ethos, sind YOUR HIGHNESS bereit, die Zukunft bei den Hörnern zu packen.
Die nur 15-minütige 3-Track-Ep hat es so dermaßen in sich und geht so nach vorne, dass man es kaum erwarten kann, den Play-Button nochmal zu drücken, damit die Zeit bis zur nächsten EP-Veröffentlichung schneller vorbeigeht. Die Vocals erinnern an beste Lemmy-Zeiten, die Riffs knurren und fuzzen bestialisch und packen die Nerven direkt an ihren Wurzeln. Wer nach einer Minute Spielzeit der EP (okay, die ersten 49 Sekunden sind Intro) nicht bangt oder zumindest leichtes Nackenzucken hat, dem ist wohl nicht mehr zu helfen.
Die Londoner Heavy- und Progressive-Rock-Band ELEPHANT TREE veröffentlicht eine exklusive „Track By Track“-Live-EP, um Geld für die laufenden humanitären Bemühungen in der Ukraine zu sammeln.
Das aus zwei Songs bestehende Angebot wurde diesen Frühling beim Sonic Whip Festival in Nijmegen, Niederlande, aufgenommen und präsentiert eine mitreißende Interpretation von „The Fall Chorus“ und „Sails“ – beide von ihrem 2020er-Album „Habits“ –, auf dem ELEPHANT TREE zusammen mit Joe Butler am Cello und Charlie Davis an der Violine zu hören sind.
Die Band sagt: „Wir fühlen uns offensichtlich stark wegen des anhaltenden Krieges in der Ukraine, wie jeder es sollte, und dachten, dass es nur richtig ist, unsere Freunde und die Menschen in der Ukraine so gut wie möglich zu unterstützen.“ Jack hatte die Idee einen kurzen Ausschnitt aus einigen Live-Tracks zusammenzustellen und mit einem Künstler zusammenzuarbeiten, um etwas zu schaffen, das die Menschen genießen und für großartige Zwecke spenden können. Zusammen mit David Frankum wurde Track By Track geboren. Hoffentlich halten wir auch das Bewusstsein für das, was immer noch dort drüben passiert, aufrecht, und einige Leute fühlen sich inspiriert, weiterhin auf andere Weise zu helfen. Dies ist auch das erste Mal, dass viele Leute die Aufnahme unserer Streichergruppe als Teil einer Live-Performance hören werden!"
ELEPHANT TREE haben die letzten sieben Jahre damit verbracht, ihren schweren, melodischen Sound einem Publikum in ganz Großbritannien, Europa und den USA zu liefern, wobei ihr selbstbetiteltes Album von 2016 Lob von Kritikern und Fans gleichermaßen erhielt. Anfang 2019 betrat die Band die Church Studios, um ihr drittes Album „Habits“ (2020) mit Toningenieur und Produzent Riley MacIntyre (The Horrors, Thurston Moore, Adele) an der Spitze herauszubringen. „Habits“ ist ein introspektiver Blick auf die Muster und Erfahrungen, die uns zu Menschen machen – eine ehrgeizige, von Emotionen getriebene Reise aus weitläufigen, aber nie dagewesenen Klanglandschaften, die alle sanft in die bezaubernden Vocals von Jack Townley und Peter Holland gehüllt sind. Diese Champions des Underground haben ihr vielleicht bisher zusammenhängendstes Album abgeliefert, eine schillernde Mischung aus Prog, Psych und melodischem Heavy Rock.
- ohne Wertung -
Dieser Künstler mit seiner Band begleitet mich nun schon seit über 30 Jahren und so lange musste ich irgendwie warten, um diesen ganz speziellen Künstler live zu sehen, denn irgendwas war immer, wenn er in der Nähe spielte.
Das vertretene Publikum war ganz gemischt von jungen, depri-pubertierenden Teenies (das waren wir auch mal) bis zu deren Altvorderen im Bereich der Endvierziger und Fünfziger, die wie ich mit der Musik von unter anderem Nick Cave sozialisiert wurden.
Von der ersten Sekunde des Konzerts an zog der charismatische Sänger und Fronter der Bad Seeds das Publikum in seinen Bann und ließ sich frenetisch feiern, ging immer wieder auf Tuchfühlung mit den Besuchern. Er rannte den Laufsteg entlang, klatschte ab, hielt Händchen mit Zuschauerinnen, ließ sich in die Menge fallen, ließ einzelne Zuschauer bei Red Right Hand das Mikro halten während er sie ansang. Im späteren Verlauf des Konzerts ging er fast schon in einen sinnlichen Flirt mit einer Zuschauerin, die auf Schultern getragen wurde. Diese Szene glich schon fast einer obsessiven Geisteraustreibung.
Immer wieder scherzte er zwischen den Songs mit dem Publikum, dem „bunch of old cunts“ und forderte von seinem Wegbegleiter Warren Ellis höchste Konzentration ein, der dann in der Geschwindigkeit eines Rudolf Scharping den Song einzählte.
Waren die düstersten Songs eingehüllt in eine intime Atmosphäre mit Klavierspiel, so waren Songs wie Tupelo begleitet von hypnotischer Wut, schaukelte sich The Mercy Seat boleroartig in schwindelerregende Höhen unterlegt mit einem souligen Backgroundchor oder Janet Ramos (Backgroundsängerin) interpretierte Henry Lee mit einer perfekt passenden, rauchigen Soulstimme.
Während des kompletten Konzerts, dessen Set keine Langeweile aufkommen ließ und fast schon einem Best Of glich, war der Sound perfekt abgemischt, so dass man die einzelnen Instrumente hervorragend wahrnehmen konnte und auch der dreiköpfige Background entsprechend zur Geltung kam.
Nach zwei Stunden war der offizielle Gig beendet und die Band ließ sich zu zwei Encore Sets vom Publikum bitten. Mit Jack The Ripper schickten Nick Cave und seine schlechte Saat die Zuschauer nach zweieinhalb Stunden beglückt und verzückt nach Hause. Für viele (auch für mich) wird dieses Konzert ein unvergessliches Erlebnis bleiben, denn Nick Cave ist nicht nur ein herausragender Sänger, der es versteht auf der Klaviatur sämtlicher menschlicher Emotionen zu spielen, sondern es auch noch versteht ein fantastischer Entertainer zu sein.
Setlist (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
Get Ready for Love / There She Goes, My Beautiful World / From Her to Eternity / O Children / Jubilee Street / Bright Horses / I Need You / Waiting for You / Carnage / Tupelo / Red Right Hand / The Mercy Seat / Henry Lee / Higgs Boson Blues / City of Refuge / White Elephant
Encore 1: Into My Arms / Vortex / Ghosteen Speaks
Encore 2: Rings of Saturn / Jack the Ripper
"Es war der 28. November 2020, und als ich an einem Livestream-Event namens The Fusion Christmas Cracker teilnahm, sah ich eine Band namens I am the Manic Whale und war besonders beeindruckt von ihrem Leadsänger/Bassisten Michael Whiteman, also kontaktierte ich ihn, um zu sehen, ob er wäre daran interessiert, ein Mitautor für mein nächstes Soloalbum zu sein. Er sagte ja."
Es ist 20 Jahre her, seit ich mein viertes Album Coming Through [2002] aufgenommen und veröffentlicht habe, aber ich habe nicht aufgehört zu komponieren. Ich schickte Michael 30 Ideen, er machte sich an die Arbeit und schickte Demos zurück, eines nach dem anderen, und wie man so schön sagt: „Der Rest ist Geschichte“ – ich bekam mein Album! Aber warte… „Wer wird all die Songs spielen? Sie müssen nicht nur die besten Spieler sein, sondern ihre Persönlichkeit muss zu jedem Song passen.“
Ich wollte meine eigene Version von Spock’s Beard produzieren, also rief ich die Mitglieder an und sie stimmten zu, mitzumachen. Der erste Song auf der Platte heißt „Mirror, Mirror“, was zufällig die Episode aus „Star Trek“ ist, in der Mr. Spock einen Bart trägt. Es war perfekt! Ein weiterer Song, „The Myth of the Mostrophus“, ist ein 22-minütiges Epos und gleichzeitig der Titelsong der Platte. Wer mag keine epischen Songs?! „Myth…“ fühlte sich an, als sollte es der letzte Song auf dem Album sein, was auch zu meiner Entscheidung führte, mit Spock’s Beard-Mitgliedern zusammenzuarbeiten. Ich rief Nick D’Virgilio an, der seine Drums im Sweetwater [Studio] aufgenommen hatte, und die Räder waren in Bewegung. Dave und Alan nahmen dann Overdubs in ihren Heimstudios auf, und zum Schluss sangen Nick und Ted – Ryos Beard war komplett."
Vielmehr braucht es zu diesem Album gar nicht zu schreiben, außer die weiteren Projekt-Musiker: Steve Lukather, Steve Hackett, Mike Keneally, Marc Bonilla, Doug Wimbish, Randy McStine und Michael Sadler.
Das Album ist beim Hören definitiv ein verschollen geglaubtes Spock's Beard Album der Neal Morse Phase und nicht eine Instrumenten-Masturbationsorgie eines Derek Sherinians. Hier wird Retro-Prog zelebriert.
Endlich nach zwei Jahren unfreiwilliger Unterbrechung ging 2022 die legendäre Night of the Prog in der 15. Auflage als Version 3.0 an den Start. Trotz zweier Verschiebungen blieb das Lineup fast so erhalten wie es für das Jahr 2020 geplant war und das international breit gefächerte Publikum war ausgehungert nach 3 Tagen vollgepacktem Programm mit jungen, unverbrauchten Bands und den fast schon üblichen Verdächtigen des Genres.
Los ging es pünktlich um 14 Uhr mit SOULSPLITTER, einer jungen Band aus Rostock, die sich einer Mischung aus cinematischem Progressive Rock und Progmetal verschrieben hat. Als Opener des dreitägigen Festivals langten sie direkt schon kräftig hin und begeisterten die noch eintrudelnden Zuschauer. Man merkte den Gästen an, dass sie nach der langen Zeit ohne ihr heiß geliebtes Festival hungrig auf Livemusik und das komplette Felsenprogramm waren.
Nach diesem schon einheizenden Opener, die ihr neues Album „Connection“ vorstellten, das musikalisch irgendwo zwischen Haken und den alten Riverside zu verorten ist, wurde es mit BLANK MANUSKRIPT richtig bunt auf der Bühne. Das bezieht sich nicht nur auf die Kleidung, sondern auch die dargebotenen Stücke. In die Mischung aus frühen Genesis und King Crimson woben die Österreicher einen bunten Mix aus Jazz, Balkan Jazz, Free Jazz und sogar Reggae ein. Die Mischung wurde dann noch komplettiert mi Chören, die schon fast dem schwedischen Prog-Wohlklang entnommen schienen und verschieden Blasinstrumente wie Saxophon, Quer- und die meist verachtete Blockflöte.
Um dann nach so viel musikalischem Aktionismus wieder runterzukommen, begann der New Artrock Block mit SMALLTAPE, dem Soloprojekt von Philipp Nespital. Nach anfänglichen Soundproblemen, konnte die Truppe beweisen, dass sie sich zu Recht ihren zweiten Auftritt bei der Night verdient hatte. Es wurde wesentlich ruhiger im musikalischen Sinne und damit auch statischer auf der Bühne. Dafür wurden die Klangteppiche dicht gesponnen und entführten die Besucher bei den hitzigen Temperaturen zumindest gedanklich in kühlere Gefilde.
Der zweite Slot des New Artrock Blocks wurde mit den englischen ReComern von PURE REASON REVOLUTION besetzt, die „leider“ nicht mit Chloe Alper anreisten, sondern mit Annicke Shireen, was dem Auftritt allerdings keinerlei Abbruch tat. Die Band um Annicke und Jon Courtney bewiesen einmal mehr, dass sie zur Speerspitze dieses Genres gehören. Durch ihre Spielfreude und ihr starkes Set erhielten sie riesigen Zuspruch beim Publikum.
Den letzten Teil dieses Blocks übernahmen die Freitags-Co-Headliner von THE PINEAPPLE THIEF mit ihrem Fronter Bruce Soord und Gavin Harrison, der Drum-Maschine. So viel Lust auf Konzert man bei Bruce Soord und den anderen Bandmitgliedern verspürte, so wenig Emotion konnte man von der Maschine hinter den Fellen, Gavin Harrison, ablesen, der absolut abgeklärt ohne eine Miene zu verziehen sein Set (natürlich grandios) runtertrommelte. Das Set bestand aus allen Teilen der Bandära und sprach so die meisten im Publikum an, die die Briten frenetisch feierten.
Den Abschluss des ersten Tages machte das Folk-Prog-Urgestein RENAISSANCE, deren Sängerin Annie Haslam, die das dienstälteste Bandmitglied ist. Aufgrund ihres Kultstatus, der wenigen Auftritte auf dem europäischen Festland und des schon fortgeschrittenen Alters der meisten Bandmitglieder konnten sich alle Festivalbesucher glücklich schätzen, diese Formation noch einmal gesehen zu haben. Dies waren aber auch schon die einzigen Beweggründe der Band mehr als drei bis vier Songs an Aufmerksamkeit für diesen Auftritt zu widmen, denn was Annie Haslam stimmlich darbot, war schon recht grenzwertig und manchmal ganz schön daneben. So war es auch nicht verwunderlich, dass sich Großteile des Publikums nach den besagten drei bis vier Stücken auf den Weg zu ihren Zelten, Autos oder dem Transfershuttle machten.
Tag 2 des dreitägigen Hitze-Musik-Marathons eröffnete die Nachwuchsband SENTRYTURN aus Berlin, deren Mitglieder sich selbst als Hobbymusiker bezeichnen. Für einen Newcomer und Tagesopener erreichten sie durch ihren Mix an ruhigeren und härteren Stücken im Wechsel ein Vielzahl des sich immer zahlreicher ansammelnden Publikums vor der Freilichtbühne.
Als Blank Manuskript des zweiten Tages sollten sich die Argentinier von FUGHU herausstellen. Hier war viel geboten für die Ohren und Augen der Zuschauer. Mit ihrer modernen Prog Metal Spielart, die man zwischen Dream Theater und Symphony X ansiedeln kann und einigen Kostümwechseln des Sängers mit entsprechenden theatralischen Einlagen zogen sie die Zuschauer immer weiter in ihren Bann. Für Human Way luden sie noch Santiago Burgi, einen Opernsänger auf die Bühne ein, der ein verdammt gutes Intermezzo ablieferte, auch wenn einige erstmal skeptisch waren.
Nach so viel Power und Enthusiasmus muss auch an diesem zweiten, heißen Festivaltag das Publikum runtergekühlt werden. TRAUMHAUS betraten seit 2014 zum zweiten Mal die Bühne der Night Of The Prog. Dieses Mal mit einem (krankheitsbedingten) Novum: der Großteil des Gigs wurde in Englisch von Paul Adrian Villarreal vorgetragen. Aufgrund seiner Stimmfarbe und dynamischeren Intonation verlieh der Gastsänger den Stücken einen ganz neuen Glanz. Alexander Weyland, der eigentliche Fronter, ließ es sich trotz Stimmband-OP nicht nehmen das Epos „Das Vermächtnis“ selbst auf Deutsch vorzutragen.
Viele Anhänger zogen die Neo-Prog-Urgesteine von JADIS vor die Bühne, die viele alte Stücke vortrugen und natürlich von einem zurückgekehrten Martin Orford profitierten. Es blieb ein wenig statisch auf der Bühne, trotzdem zog das Tempo ein bisschen an, was die Vorfreude auf den samstäglichen Co-Headliner steigerte.
Mit LAZULI folgte eine Band, die definitiv zu den Lieblingen der Festivalgemeinschaft gehört und in diesem Jahr bereits nach 2009, 2012 und 2015 zum vierten Mal zu Gast war. Mit ihrer Energie, ihrer wunderbar positiven Ausstrahlung und den tollen Versuchen, die Ansprachen auf Deutsch zu halten gewannen sie zum wiederholten Mal die Herzen der Besucher. Den erst kürzlich aus der Band ausgeschiedenen Gitarristen Gédéric Byar ersetzte Arnaud Beyney. Auch wenn optisch ein Leuchtturm fehlte, so ersetzte ihn der „Neue“ musikalisch trefflich und man merkte, dass die Band ihn ohne Brüche integriert hat. Das eindreiviertelstündige Set riss die Besucher so mit, dass die Zaungäste hinter der Bühne (Nad Sylvan, Roger King und Rob Townsend – Steve Hackett Band) aus dem Staunen nicht mehr herauskamen und sich wohl Gedanken machten, wie man den Spannungsbogen als Headliner halten könne. In das Set integrierte die Band einen Song des für den Herbst angekündigten neuen Albums. Zum krönenden Abschluss des Gigs kam es zum bekannten Ritual „9 Hands Around The Marimba“.
Ob dieser furiosen Vorstellung der Franzosen, wagten es die Mannen und Amanda Lehmann um STEVE HACKETT, den Verwalter des „alten“ Genesis-Kosmos, die Bühne zu betreten und ihr Programm „Seconds Out & More“ vorzuführen. Nach den ersten beiden Songs „Every Day“ und „Shadow oft he Hierophant“ wurde die komplette „Seconds Out“ aufgeführt mit „Dance On A Volcano“, einem Drum Solo von Fellbearbeitungsmeister Craig Blundell und „Los Endos“ als Zugaben. Leider schien Nad Sylvan stimmlich nicht ganz auf der Höhe gewesen zu sein, denn an einigen Stellen patzte das Peter Gabriel Stimmedouble. Dass man mit den alten Genesis-Songs nie verkehrt liegt beim betagteren Progpublikum bewies ein weiteres Mal diese Show von Hackett. Es war alles schon zigmal gespielt und gehört (außer Hackett in dieser Deutlichkeit bei „Seconds Out“) und barg nichts Neues für den Hörer.
Der dritte und heißeste Tag des Festivals begann gleich schweißtreibend mit den Norwegern von INFRINGEMENT. Voller Energie, total auf- und abgedreht (wie aus der Irrenanstalt) jagten die Jungspunde alle aus dem noch verschwitzten Halbschlaf. Die teilweise sehr theatralische Bühnendarstellung der Band wurde wohl vom nicht nur musikalischen Vater Morten L Clason (The Windmill) des Gitarristen Stig André in die Band eingeschleust. Der Sänger rannte in Zwangsjacke über die Bühne oder auch mit einer dreigesichtigen Maske quer durchs Auditorium.
Nach solch einem fast morgendlichen Par-Force-Ritt mussten die Gemüter wieder runtergekühlt werden, was mit VOYAGER IV und einer sehr jazzigen, aber umso feineren Neuinterpretation der „Bilder einer Ausstellung“ und einer Voyager-IV-Version des Keith Emerson Klassikers „Lucky Man“ rundum gelang.
Nach dieser kurzen Abkühlung wurde es reichlich voll und bunt auf der Bühne. Denn es betrat das Musikerkollektiv von WIRED WAYS die Bühne, eine wirklich bunt zusammengewürfelte Truppe von langjährig gedienten Musikern, die sich zusammentaten, um ihr wildes Debütalbum aufzunehmen und gleich auf der Night of the Prog uraufzuführen. Vielleicht führte die Freundschaft zwischen Frank Grabowski (Artwork) und Winfried Völklein zu diesem Auftritt. Mit ihrer Mischung aus klassischem Prog der Frühzeit, Anleihen aus Psychedelia, Blues Rock, Jazz, Weltmusik und einer Prise Reggae verzauberten diese Truppe das Publikum und sorgte irgendwie für den sommerlichen Soundtrack des diesjährigen Festivals. Für einige Glückliche gab es am Merch-Stand eine kleine Anzahl an Pre-Sale-Exemplaren des Debütalbums, das am 09. September erscheint.
Mit BAROCK PROJECT betrat die erste der beiden italienischen Bands des Sonntags die Bühne. Die der klassischen Musik entliehenen und in den Prog transferierten Kompositionen hat die Band mit Bravour, auch Dank Alex Mari (Frontmann), dem Publikum nähergebracht.
COLOSSEUM – auch so ein Urgestein des Rock. Die Skepsis war riesig, ob die alten Recken (Chris Farlowe, Clem Clempson und Mark Clarke) verstärkt durch Ex-Gentle Giant Drummer Malcolm Mortimore und Kim Nishikawara als Ersatz für die leider kürzlich verstorbene Saxophonistin Barbara Thompson noch was reißen können oder auch ein Negativbeispiel für veraltete Bands sein würden. Chris Farlowe, dem man das Kind im Greis (er ist immerhin fast 82!) immer noch ansieht, war erstaunlich gut bei Stimme und brachte den kernigen Blues/Bluesrock ehrwürdig und glaubhaft rüber. Ein Höhepunkt des Auftritts war die „Valentine Suite“, die Barbara Thompson gewidmet wurde.
RPWL, die Band, die sich immer anhört, als wären sie ein Sideproject eines Pink Floyd Mitglieds, sollten als vorletzte Band in den Sonntagabend starten. Mit ausladenden Gitarrensoli von Kalle Wallner und traumhaften, floydesken Klangteppichen sorgten sie an diesem heißen Abend für einen perfekten Tagesausklang. Um die Pink Floyd Anhänger noch zu befriedigen setzten sie noch „Cymbaline“ und „Atom Heart Mother“, sowie den Syd Barrett Klassiker „Opel“ auf ihre Setlist.
Den Abschluss des Festivals bestritten Premiata Forneria Marconi, auch besser bekannt als PFM, die italienische Prog-Kultband um Franz Di Cioccio. Dieser Auftritt war ein ehrwürdiger Abschluss für dieses Festival, dessen Existenz durch Corona und unrühmlichen Auftritte zwischen Pächter und Stadt immer wieder bedroht schien. Franz Di Cioccio, der nicht müde wurde im Dauerlauf zwischen Schlagzeug und Mikrofonständer, hatte immer noch Luft für kleine Anekdoten und Scherzchen mit seinen Bandkollegen. Auch diese Seniorenband machte den musikalischen Ausfall des Freitagabends wieder wett.
Und so werden sich hoffentlich wieder Junge, Junggebliebene und Senioren im nächsten Jahr zur 16. Night of the Prog auf dem Loreley-Felsen treffen und dem Gott der Musik im Amphitheater huldigen.
Die schwedischen Melodic-Death-Metal-Pioniere AT THE GATES promoten weiterhin ihr gefeiertes neuestes Studioalbum „The Nightmare Of Being“, indem sie heute einen neuen Videoclip zum Track „Garden Of Cyrus“ veröffentlichen.
Der vom langjährigen Kollaborateur Costin Chioreanu / Twilight13Media erstellte Clip zum herausragenden Track „Garden Of Cyrus“ ist jetzt hier zu sehen.
AT THE GATES-Sänger Tomas Lindberg Redant kommentiert das Video wie folgt: „Für unser neuestes Video „Garden Of Cyrus“ haben wir uns erneut für die Zusammenarbeit mit unserem langjährigen Partner Costin Chioreanu entschieden. Und ich denke, man kann mit Sicherheit sagen, dass er sich dieses Mal wirklich selbst übertroffen hat! Es ist ein anderer Song, zumindest in Bezug auf Death Metal, und natürlich brauchte es eine andere Idee für das Video. Wieder einmal haben wir Costin seine eigene Interpretation der Musik und der Texte überlassen, und er hat uns mit diesem hier auf eine echte psychedelische Reise mitgenommen. Ich denke, das ist der Song auf unserem neuesten Album „The Nightmare Of Being“, der in der Metal-Community die meisten Augenbrauen hochgezogen hat. Und ich bin stolz darauf, dass wir als Band die Leute immer noch überraschen können, indem wir unserem Sound eine weitere Dimension hinzufügen, ohne die Essenz dessen zu verlieren, was AT THE GATES ausmacht. Genießen!"
Die Nashville-Metal-Band ORTHODOX hat gerade ihren neuen Track und ihr Musikvideo zu „Dissolve“ veröffentlicht. Sehen Sie sich das Video HIER an.
„Time kills everything“, sagt ORTHODOX-Frontmann Adam Easterling.
ORTHODOX haben zuvor Musikvideos zu „Cave In“ und „Head On A Spike“ veröffentlicht, die vom kommenden Album „Learning To Dissolve“ der Band stammen, das am 19. August über Century Media Records erscheinen wird.
SiX By SiX ist das aufregende neue Trio, das von Ian Crichton (Saga), Nigel Glockler (Saxon) & Robert Berry (3; Emerson, Berry, Palmer) gebildet wird, und ihr gleichnamiges Debütalbum wird am 19. August 2022 über InsideOutMusic/ veröffentlicht. Sony Musik.
Da die Veröffentlichung der Platte nur noch zwei Wochen entfernt ist, veröffentlicht die Band einen letzten Track, bevor die Fans das Album vollständig hören können. Sehen Sie sich jetzt hier das Video zu „China“ an:
Drake veröffentlicht heute das Video „Sticky“ aus seinem 7. Studioalbum „Honestly, Never Mind“
SURPRISE SURPRISE! Als besondere Überraschung für seine Fans hat Drake heute das Video „Sticky“ veröffentlicht, das man sich hier anschauen kann:
Erst kürzlich hat die gefeierte Rock-Band ALTER BRIDGE mit Pawns & Kings ihr siebtes Studioalbum angekündigt. Heute erscheint daraus die stark vom Metal beeinflusste Single “Silver Tongue”. ALTER BRIDGE sind bekannt für ihre charakteristische Gitarrenarbeit, die von treibenden Rhythmen befeuert wird, und präsentieren mit “Silver Tongue” einen der härtesten Songs ihrer Diskografie. Damit liefert das Quartett Myles Kennedy (Gesang/Gitarre), Mark Tremonti (Gitarre/Gesang), Brian Marshall (Bass) und Scott Phillips (Schlagzeug) einen mitreißenden Metal-Track, der zweifelsohne das Potential hat ein neuer Klassiker der Band zu werden. Die Nummer ist ab sofort weltweit über alle digitale Anbieter verfügbar. Jede digitale Vorbestellung umfasst einen sofortigen Download der Single, inklusive des kürzlich veröffentlichen Titeltracks “Pawns & Kings”.
Das Musikvideo zeigt zwei Protagonisten, die von einem zum Leben erwachten Gemälde in ihren Bann gezogen werden. Das Gemälde zieht sie in eine dunkle Welt und führt sie direkt in eine Schlacht zwischen Gut und Böse, in der sie um ihr Überleben kämpfen müssen. Entwickelt und gedreht wurde das animierte Musikvideo zu “Silver Tongue” von Ollie Jones/Better Feeling Films (Myles Kennedy, Prodigy, Psychedelic Porn Crumpets) und ist hier verfügbar:
Die schnellste, zynischste und provokanteste, aber vor allem bekannteste Punkband der USA seit den späten 70er und frühen 80er Jahren – das sind die Dead Kennedys!
Vor genau vier Jahrzenten veröffentlichten die Polit-Punks aus der Bay Area ihr legendäres Debütalbum „Fresh Fruit for Rotting Vegetables“.
Das im Jahr 1980 erschienene Manifest „Fresh Fruit for Rotting Vegetables“ enthält Klassiker wie „California über Alles“, „Holiday In Cambodia“, oder „Kill The Poor“ mit denen sich bis heute die Punk-Bewegung identifiziert.
Nach ihrer Gründung 1978 spielten die Dead Kennedys ihren ersten Gig in einem Restaurant namens „The Fap“ nahe der Nordküste San Franciscos, welches bereits seit Jahren als Zuhause für Punk Bands und Fans der Szene bekannt war. Es dauerte nicht lange bis die Band eine engagierte und teils militante Bewegung innerhalb San Franciscos anheizte. Bereits im folgenden Jahr brachten die Dead Kennedys ihre erste Single „California Über Alles“ raus und das direkt unter ihrem eigenen Label „Alternative Tentacle Records“. Der Song entwickelte sich zu einem wuchtigen Angriff gegen den damaligen Gouverneur Kalifornien’s Jerry Brown und dessen Politik.
Kurz darauf erschien „Holiday in Cambodia“, eine perfekte Mischung aus kritischen Lyrics an der erfolgsbesessenen Mittelschicht gepaart mit wütenden Klängen.
„Fresh Fruit for Rotting Vegetables“ (1980), erreichte in Großbritannien Gold Status.
Mit scharfem Humor ziehen die Dead Kennedys in Songs wie „Let’s Lynch the Land Lord“, „I Kill Children“ und „Chemical Warfare“ auf satirische Art über die Extreme zwischen Gewalt und Konservatismus innerhalb Amerikas her. Es folgte eine ausgedehnte und erfolgreiche Welttournee durch Nordamerika, Europa und Australien.
Zahlreiche rechtliche Verfahren und die Mühen der Mächtigen dieser Welt sie zum Schweigen zu bringen konnten den Dead Kennedy‘s nichts anhaben – sie sind und bleiben ihrem Stil kompromisslos treu – als Garant aggressiver Musik und energiegeladener Live-Shows, böser sarkastischer und humorvoller Texte die ideologische Standpunkte von Religion, sowie rechter und linker Politik mit Vorliebe auseinandernehmen.
Mit 40 Jahren Musik-Kulturgeschichte kommt die Punk-Legende endlich wieder nach Europa mit dem Namen ihres erfolgreichen Debutalbums.
Mit „Seeing the Elephant“ haben THE OFFERING ein Album zusammengestellt, das so reich, abenteuerlich und herzlich ist wie alles, was Sie in naher Zukunft hören werden. „Seeing the Elephant“ wurde während des Chaos der Proteste von 2020 und der darauf folgenden Kriegszone kultureller Umwälzungen konzipiert und ist ein herausforderndes (und letztendlich lohnendes) Album für extreme Zeiten. Auf dem Nachfolger des hochgelobten Debüts von THE OFFERING aus dem Jahr 2019, „Home“, startet die Band mit dem frenetischen, 7-minütigen Opener „Wasp“ in einem politisch aufgeladenen Gang.
Alexander Richichi (Gesang) kommentiert „Wasp“: „Wasp ist in erster Linie ein Knabberzeug.“ Nishad George (Gitarre) erklärt: „‚Wasp‘ ist einer der ehrgeizigsten Songs, die wir je gemacht haben. Es wurde nur einen Monat geschrieben, bevor es ins Studio kam! Wir hatten das Gefühl, dass wir bei einem so mutigen und emotional aufgeladenen Album die Stimmung bestimmen und so aggressiv wie möglich beginnen mussten. Wasp ist für uns ein siebenminütiges Statement, um alle wissen zu lassen, dass wir zurück sind, viel zu sagen haben und dass wir musikalisch so frei und ungehindert sind wie eh und je.“
„Seeing the Elephant“ soll am 4. November 2022 erscheinen.
ERA METALLUM - das erste Metal Album von Corvus Corax seit Bandbestehen (89) wurde Ende Juni veröffentlicht. Mit vielen musikalischen Gästen, u.a. Hansi Kürsch (Blind Guardian) Doro Pesch, Alan Averill (Primordial) und vielen mehr. Alle Gitarren wurden eingespielt von Sami Yli Sirniö (Kreator). Aber nach dem Release ist vor dem Release, und deshalb wird jetzt der nächste Video Release angekündigt:
Das Video BEOWULF feiert Premiere am Mittwoch, den 03.08. um 18.00 Uhr auf dem Video Kanal von Corvus Corax.
Beowulf ist eine alte Wikingergeschichte. Für dieses Video gab es ganz spezielle Ideen zur Umsetzung: Die Band baute in Eigenarbeit ein Stabpuppentheater. Alle Puppen und Vorlagen wurden von dem mexikanischen Dudelsackspieler und Maler Xandru Galvez gezeichnet, der seit einigen Jahren Mitglieder in der Band ist.
Auch live dreht sich derzeit einiges um ERA METALLUM. Am 04.08. wird die Band die ERA METALLUM Show auf dem WACKEN OPEN AIR auf der Louder Stage präsentieren. Als Gäste auf der Bühne werden Sabina Classen (Holy Moses) und Philipp Bischoff (Damnation Defaced) ihre zarten Stimmen erklingen lassen :-)
Für das Festival Mediaval am 09.08. in Selb wird an einer ganz besonderen ERA METALLUM Show mit vielen Gästen gearbeitet.
Aber neben den großen Festival Shows werden auch nicht die kleinen Sachen vergessen, die die Band durch die Corona Zeit brachten.
So spielen Corvus Corax am 27. und 28.08. auf dem Hof in Alt Lübars 11a jeweils täglich 4 Konzerte zwischen 14.00 und 18.00 Uhr, bei freiem Eintritt, Spenden sind willkommen.
Eminem, Dr. Dre & 50 Cent veröffentlichen nun nach über einer Dekade ihr Video „Crack A Bottle“
– Eminems Album "Curtain Call 2" folgt diesen Freitag!
Eigentlich gibt es nicht so viel über Eminem zu sagen, was nicht schon bekannt ist. Er ist einer der erfolgreichsten Rapper überhaupt, hat über 130 Millionen Alben und 389 Millionen Singles weltweit verkauft. Alleine in den 2000ern war er mit 32,2 Millionen verkauften Alben (nur in den US) der Künstler mit den meist verkauften Tonträgern. Billboard kürte ihn zum Künstler der Dekade von 2000 bis 2009 durchgehend. Er hat 15 Grammy Awards und einen Oscar gewonnen. Sein Album „Recovery“ aus dem Jahr 2010 war das erste Album, das in den Staaten Platinstatus für digitale Verkäufe erreichte. Im März 2021 war sein Greatest Hits-Album „Curtain Call: The Hits” das erste HipHop-Album das sich ein ganzes Jahrzehnt in den Billboard Top 200 Albumcharts aufhielt. Sein zuletzt veröffentlichtes Album „Music To Be Murdered By“ wurde am 17. Januar 2020 veröffentlicht und war damit sein neuntes Studioalbum, das den Direkteinstieg in die Billboard Top 200 schaffte mit über 279.000 verkauften Einheiten. „Music To Be Murdered By- Side B” wurde im Dezember 2020 als erweiterte Version des Vorgängers veröffentlicht und brachte das Album zurück auf #3 der Billboard Top 200 und brach damit den Rekord der letzten 50 Jahre für den größten Chartsprung.
Die Erfolgsgeschichte geht jetzt weiter mit der Ankündigung seiner zweiten Greatest Hits-Zusammenstellung „Curtain Call 2“ für 5. August. Einen ersten Vorgeschmack gab es bereits mit Release der Sensations-Single „From The D 2 The LBC“, einer Kooperation mit niemand Geringerem als Rap-God Snoop Dogg. Begleitet wurde der Song von einem nicht weniger großartigen Video des Regisseurs James Larese. Zusätzlich zu der Standard-CD wird es ein limitiertes Box-Set sowie eine kleine Anzahl an signierten Vinyl geben (erhältlich über shop.eminem.com). „From The D 2 The LBC“ war der Nachfolger der Single „The King And I”, einer Zusammenarbeit mit CeeLo Green und Teil des neuen Kinofilms "Elvis" von Baz Luhrmann, der gerade anlief. Zusätzlich zu diesen beiden Songs wird es einen weiteren bisher nicht veröffentlichten Track geben, der in den kommenden Wochen revealt wird. Stay tuned!
Großbritanniens heftig unabhängige Alternative-Metal-Formation Shadow Smile kündigen die Veröffentlichung ihrer epischen neuen Single „Dearly Departed“ an. Ein zutiefst herzlicher und emotional aufgeladener Track, der die Trauer und den Verlust des Verlustes eines nahen geliebten Menschen erforscht. Mit einer Fusion aus klassischem Metal und moderner Electronica strebt die Band aus Sheffield (UK) weiter nach vorne und verschiebt mit ihrem originellen und dennoch zeitlosen Sound musikalische Grenzen. Ein schnell aufstrebender und aufregender neuer Rock-Act, dessen klangliche Mischungen bei Fans zeitgenössischer Metal-Core-Acts wie Bring Me The Horizon, While She Sleeps usw. und Stadion-Metal-Schwergewichten wie Ghost und Avenged Sevenfold gleichermaßen Anklang finden werden.
40 Jahre nachdem er zum ersten Mal in Bands in seiner Heimat im Nordwesten Englands aufgetreten ist, ist Butterfly Mind die bisher unerwartetste Veröffentlichung von Tim Bowness, von den kurzen, scharfen Schocks von Always The Stranger und Only A Fool bis hin zu den langen Ambitionen von The Das sinnliche Dark Nevada Dream, der filmische Electro Ballroom von Glitter Fades und die dystopische Paranoia von Say Your Goodbyes Part 1 und 2 Butterfly Mind liefern eine aufregende Fusion aus Art-Rock-Erfindung, Post-Punk-Energie und epischen, gefühlvollen Balladen.
Tims siebtes Soloalbum, sein sechstes für InsideOutMusic Sony, enthält die herausragende Rhythmusgruppe von Richard Jupp (in seiner ersten großen Session, seit er Elbow verlassen hat) und Nick Beggs neben einer spektakulären generationen- und genreübergreifenden Gästeliste, darunter Ian Anderson (Jethro Tull), Dave Formula ( Magazine), Peter Hammill (Van Der Graaf Generator), Martha Goddard (The Hushtones), Gregory Spawton (Big Big Train), Mark Tranmer (The Montgolfier Brothers GNAC), Saro Cosentino (Franco Battiato), der italienische Jazzmusiker Nicola Alesini US-Sänger Devon Dunaway (Ganga), Stephen W. Tayler (Kate Bush) und, was seine erste Studioarbeit mit Tim seit fast drei Jahrzehnten markiert, der ehemalige No-Man-Geiger Ben Coleman.
Tim Bowness ist es gelungen ein Kunstwerk zwischen anspruchsvollem und trotzdem eingängigem New Art Rock, Elektronik-Rock wie ihn zuletzt David Bowie abgeliefert hat und stimmungsvollen Klanglandschaften zu schaffen. Dieses Album wird aufgrund seiner recht melancholischen Spielart definitiv zu den Herbstalben im Regal gehören.
Mit der Veröffentlichung von „Dig Your Own Hole“, dem zweiten Album der Chemical Brothers, am 7. April 1997, wurde die Musikwelt durcheinander gewirbelt. Was als musikalische Untermalung für Underground-Clubs gedacht war, stürmte ganz an die Spitze der UK-Album-Charts, einschließlich zwei weiterer #1 Singles (Setting Sun und Block Rockin’ Beats) und eroberte auch die US Billboard Charts auf # 14. Somit war es die erste, britische Electronic-Veröffentlichung die es überhaupt in die US-Charts geschafft hat und sich in den Staaten über 500.000 Mal verkauft hat.
„Dig Your Own Hole“ war schon immer und wird es auch immer bleiben – ein einzigartiger Trip. Aufgebaut wie ein Mixtape reist man eine Stunde lang durch einen kaleidoskopartigen Tunnel – das Ziel bleibt unbekannt. Unterstützt wird der Longplayer dabei von unzähligen Vocals und musikalischen Kontributoren, wie z.B. Noel Gallagher / Oasis bei „Setting Sun“, Langzeit-Kollaborateurin Beth Orton bei „Where Do I Begin“, Mercury Rev auf „The Private Psychedelic Reel“, Samples der Rapper Schooly D und DJ Kool Herc, Bassparts von Seggs und Ali Friend – und das alles bildet ein harmonisches, großes Ganzes.
Die 25jährige Jubiläums-Edition von “Dig Your Own Hole” enthält fünf bisher unveröffentlichte Tracks und andere Versionen der Aufnahme-Session. Den Anfang hat heute die Demo-Version “Elektrobank” gemacht, die anderen vier Titel - die bisher unveröffentlichten Aufnahmen von „Cylinders“ und „I Love Tekno“ und die alternativen Mixe von „It Doesn’t Matter“ und „Where Do I Begin“ – folgen in den kommenden Wochen.
“Dig Your Own Hole” wird als dreifach 12” Vinyl- Edition erhältlich sein, die das Original-Album und die fünf bisher unveröffentlichten Titel enthält. Die Vinyl-Edition ist in limitierter Auflage erhältlich, durchnummeriert bis 1.997. Es wird auch eine CD-Ausführung geben auf der die fünf Titel ebenfalls zu finden sind. Die Bonus-Tracks werden auch auf allen digitalen Plattformen erhältlich sein.
The Chemical Brothers arbeiten derzeit an dem Nachfolger ihres Award-Albums “No Geography” aus dem Jahr 2019. Des Weiteren ist das Duo dieses Jahr auf diversen Festivals und Konzerten zu sehen:#
16. Juni - O Son Do Camino Festival, Santiago de Compostela, Spain (sold out)
18. Juni - Sonar Festival, Barcelona, Spain
23. Juni - Musgrave Park, Cork, Ireland
26. Juni - Castle Howard, York, UK
2. Juli - Open’er Festival, Gdynia, Poland
7. Juli - Urban Park, Milan, Italy
8. Juli - Rock in Roma, Rome, Italy
9. Juli - Bologna Sonic Park, Bologna, Italy
10. Juli - Musilac Festival, Aix-Les-Bains, France
16. Juli - Gurtenfesitval, Berne, Switzerland
30. Juli - Suikerrock, Tienen, Belgium
20. August - Field Day, London, UK
27. August - Connect, Edinburgh, UK
2. September - Cala Mijas, Malaga, Spain
4. September - Forwards, Bristol, UK
Mit drei Bonustracks (ein Demo und zwei Remixes) ist die Vierteljahrhundert-Edition etwas dürftig ausgefallen, dafür kann man dieses Monsterteil sich endlich wieder in den verschiedensten Varianten ins Regal stellen und damit vielleicht die Heranwachsenden zu guter Musik verführen.