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Die in Austin ansässigen Stoner-Rocker DEMONS MY FRIENDS veröffentlichen die erste Single „Bring The Night“ aus ihrem Debütalbum, das Anfang 2023 erscheinen soll. Die Band kündigte gerade einen Auftritt beim Mexico Metal Fest VI am 3. September an.
Die Debütsingle „Bring The Night“ von DEMONS MY FRIENDS ist vollgepackt mit kräftigen Stoner-Grooves, einer feinen Mischung aus prahlerischem Riffing und scharfkantigen Heavy-Metal-Licks sowie packenden und magnetischen Vocals und passt genau zwischen Corrosion of Conformity aus der Deliverance-Ära und der Hook-geladene Fuzz der Austin-Rocker High Desert Queen.
14 Jahre dauerte es bis neues Material der legendären King's X in das dreizehnte Studioalbum "Three Sides Of One" mündeten. Also fast schon ein Comeback der alten Recken. Doch was die 3 Herren aus den Staaten hier abliefern ist grandios und so manche "junge" Band kann sich hier einige Scheiben von abschneiden. Der Heavy Blues ist schwer und schleppend, die Gitarren knarzen und das Zusammenspiel von Bass und Rhythmusfraktion ist phänomenal. Doug Pinnicks Stimme gibt man keine fast 70 Jahre. Aber auch die Anleihen an Led Zeppelin, Pink Floyd oder gar die Beatles lassen sich unschwer erkennen. Und manchmal kommen sogar vertrackte, proggy Songstrukturen wie in "Swipe Up" zum tragen.
Die Vielfältigkeit des Albums ist beachtlich und für viele wohl ein Knackpunkt, da sich hier kein roter Faden durchs Album zieht, sondern man eher auf einem Patchwork-Zauberteppich reitet und das macht das Album und die gewachsene Bandstruktur aus.
„Wenn ich darüber nachdenke, fühlt sich King’s X wie ein paar alte beste Freunde an, die zusammenkommen, die Scheiße drehen und eine gute Zeit haben, es ist instinktiv. Als ich mir Demotapes von Jerry und Ty für die Platte anhörte, gab mir das einen großartigen Einblick, wie gesegnet ich bin, bei KING'S X zu sein. Was sie auf Three Sides of One gemacht haben, klang so gut. Denn so vertraut es auch ist, es ist, als wäre ich in einer neuen Band.“ (Doug Pinnick)
Ty Tabor fügt hinzu:
„Dieses Mal saßen wir herum, hörten uns die Ideen der anderen an und sagten gemeinsam: ‚Lasst uns daran arbeiten‘. Es war das unterhaltsamste Album, das ich persönlich jemals in meinem ganzen Leben aufgenommen habe, Punkt.“
Jerry Gaskill fährt fort: „Ich werde das, was wir getan haben, für immer in meinem Herzen bewahren. Alles hat perfekt gepasst.“
Bereiten Sie Ihre Tanzbewegungen vor, wenn die New Yorker Garage-Psych-Rock-Enthusiasten SUN VOYAGER in ihrem hektischen neuen Video zu „God Is Dead II“ keine Gefangenen machen! Schauen Sie es sich unten an und bereiten Sie sich auf das neue selbstbetitelte Album des Trios auf Ripple Music vor, das am 7. Oktober veröffentlicht wird.
„Wenn Sie ein Kenner der neusten verzerrten Heavy-Musik sind, dann sind Sun Voyager eine Band, die einen Platz auf Ihrem Radar haben sollte.“ - Dezibel-Magazin
Die New Yorker Garage-Heavy-Psych-Rocker SUN VOYAGER haben kürzlich beim kalifornischen Powerhouse Ripple Music einen Vertrag für die Veröffentlichung ihres zweiten Albums in diesem Herbst unterzeichnet. Dieser hochoktanige und erhebende Sieben-Tracker verbindet frühe Metal-Einflüsse aus der Comedown-Ära mit Krautrock-Jam-inspirierten Freakouts und einer hektischen Dosis Orgel-geladener Psychedelia und ist ein Straight Shooter, der zweifellos Fans von Kyuss Fuzz-geladenen Grooves erfreuen wird. ausgedehnte Garage-Psyche à la Fuzz, King Gizzard und Oh Sees und erdlose Wah-getriebene Klangerkundungen.
Nach 40 ereignisreichen Jahren ihres Bestehens freuen sich die kanadischen Sci-Fi-Metal-Innovatoren VOIVOD, die Veröffentlichung der „Ultraman – EP“ am 4. November 2022 über Century Media Records bekannt zu geben, die ihre neueste „Synchro Anarchy“-Albumveröffentlichung im Timing für ihre bevorstehenden Tourneen als Special Guest bei Opeth in ganz Europa perfekt ergänzt.
Die „Ultraman - EP“ enthält eine äußerst originelle Hommage an das Thema der „Ultraman“-TV-Serie sowie bisher unveröffentlichte Bonus-Live-Aufnahmen, die sowohl als 12-Zoll-Vinyl-EP als auch als digitale EP mit den folgenden Tracklists erhältlich sind:
VOIVOD - "Ultraman - EP" / Vinyl (20:21) - Tracklisting:
Side A (08:45):
1. Ultraman - Opening Theme (Japanese & French [URUTORAMANNO UTA]) (01:30)
2. Ultraman - Victory Theme (URUTORAMAN BGM (00:39)
3. Ultraman - Closing Theme (English [URUTORAMANNO UTA]) (00:47)
4. Ultraman - Opening Theme (Japanese [URUTORAMANNO UTA]) (01:30)
5. Ultraman - Victory Theme (URUTORAMAN BGM) (00:39)
6. Ultraman - Closing Theme (Japanese [URUTORAMANNO UTA]) (00:47)
7. Ultraman - Opening Theme (Instrumental [URUTORAMANNO UTA]) (01:30)
8. Ultraman - Victory Theme (URUTORAMAN BGM) (00:39)
9. Ultraman - Closing Theme (Instrumental [URUTORAMANNO UTA]) (00:47)
Side B (11:36):
1. Overreaction (Return To Morgöth - Live 2018) (05:26)
2. Voïvod (Return To Morgöth - Live 2018) (06:09)
VOIVOD – “Ultraman - EP” / Digital (14:31) – Tracklisting:
1. Ultraman - Opening Theme (Japanese & French [URUTORAMANNO UTA]) (01:30)
2. Ultraman - Victory Theme (URUTORAMAN BGM (00:39)
3. Ultraman - Closing Theme (English [URUTORAMANNO UTA]) (00:47)
4. Overreaction (Return To Morgöth - Live 2018) (05:26)
5. Voïvod (Return To Morgöth - Live 2018) (06:09)
Opeth + VOIVOD – European Tour 2022:
Thu. 10.11.2022 Copenhagen (Denmark) - Grey Hall
Sat. 12.11.2022 Wiesbaden (Germany) - Schlachthof
Mon. 14.11.2022 Berlin (Germany) - Admiral Palast
Tue. 15.11.2022 Wuppertal (Germany) - Historische Posthalle
Wed. 16.11.2022 Paris (France) - Pleyel
Fri. 18.11.2022 London (UK) - Eventim Apolo
Sat. 19.11.2022 Utrecht (The Netherlands) - Tivoli Vredenburg Grote Zaal (Sold out!)
Sun. 20.11.2022 Utrecht (The Netherlands) - Tivoli Vredenburg Ronda
Mon. 21.11.2022 Zurich (Switzerland) - Komplex
Wed. 23.11.2022 Barcelona (Spain) - Razzamatazz
Thu. 24.11.2022 Bilbao (Spain) - Santana 27
Fri. 25.11.2022 Madrid (Spain) - La Riviera
Sat. 26.11.2022 Lisboa (Portugal) - Sala Tejo
Callejon wollen es wirklich wissen und veröffentlichen die dritte Vorab-Single aus ihrem kommenden Jubiläums-Album Eternia: Mit "Silver Surfer" feuert die Düsseldorfer Metalcore-Institution ein metallisches Groove-Monster raus, das mit explosiver Härte einschlägt und in einen breiten, hymnisch-getragenen Refrain mündet, der sich auf dem schmalen Grat zwischen stoischem Trotz und auswegloser Verzweiflung entlädt. Die Reminiszenz an die tragische Figur der Marvel-Comics ist ein Abgesang auf den Archetypus des ewig Suchenden, der das Leben als allmächtige Existenz erfährt, in der er schließlich die Unendlichkeit überblickt, aber keinen Sinn aus ihr ableiten kann.
Das hart geschnittene, roughe Musikvideo aus der Feder von Sänger und Callejon-Art-Director BastiBasti visualisiert die brutale, albtraumhafte Härte der Realität im Kontrast zu ihrer verzerrten Wahrnehmung und der verbissen Suche nach einem fragilen Stück Bedeutung darin.
Seht das Musikvideo zu "Silver Surfer" hier:
Der legendäre Gitarrist Steve Hackett freut sich, „Genesis Revisited Live: Seconds Out & More“ zu veröffentlichen, das visuelle Dokument seiner UK-Tour 2021 zur Feier des klassischen Genesis-Live-Albums. Heute als CD/Blu-ray, CD/DVD & Digital Audio (Vinyl erscheint am 25. November) erhältlich, werden Steve und seine Band „Seconds Out“ vollständig und nacheinander aufführen, sowie eine Auswahl an Solomaterial, darunter Tracks von seinem neuesten Studioalbum „Surrender of Silence“.
Um dies zu feiern, veröffentlichen sie einen Clip ihrer Aufführung von „The Lamb Lies Down on Broadway“. Jetzt hier ansehen:
Die Thrash Metal-Pioniere und -Ikonen MEGADETH krönen einen konzertreichen Sommer mit der Veröffentlichung ihres lange erwarteten 16. Studioalbums „The Sick, The Dying….and the Dead“, das heute erscheint. Mit 12 brandneuen Titeln, wird es “The Sick, The Dying….and the Dead“ in den Formaten CD, Vinyl und MC geben und natürlich auch auf allen gängigen digitalen Plattformen erhältlich sein.
Einen ersten Vorgeschmack auf das Album gab es bereits mit der ersten Single und dem dazu gehörenden Video „We’ll Be Back:Chapter I“ in typischer MEGADETH Manier und begleitet von einem actiongeladenen Kurzfilm, der die Geschichte des MEGADETH Maskottchen Vic Rattlehead erzählt. Produziert von Dave Mustaine ist „We’ll Be Back:Chapter I“ die Geschichte eines Soldaten, die von Mut, persönlichen Entbehrungen und dem Willen zu Überleben handelt. Es war der erste Teil einer Trilogie von Videos, die im Zusammenhang mit dem Release von „The Sick, The Dying….and the Dead“ erscheinen werden. Der zweite Teil folgte mit der Veröffentlichung von „Night Stalkers:Chapter II“ mit niemand Geringerem als Bodycount-Legende Ice-T als Feature-Gast!
„The Sick, The Dying….and the Dead“ ist das furiose Comeback, das mit dem Grammy-Album “Dystopia” begonnen hat und kennzeichnet auch Mustaines triumphalen Sieg über den Kehlkopfkrebs. Es vereint auch den MEGADETH Visionär und Bandleader Dave Mustaine mit seinem Co-Produzenten Chris Rakestraw (Danzig, Parkway Drive), der bereits 2016 auf „Dystopia“ mit ihm zusammengearbeitet hat. Aufgenommen wurde das Album in Mustaines Studio in Nashville, zusammen mit Gitarrist Kiko Loureiro und Schlagzeuger Dirk Verbeuren. Bassist Steve DiGiorgio war zeitweise bei den Aufnahmen mit von der Partie, außerdem stieß das ehemalige Bandmitglied James LoMenzo wieder als fester Bassist dazu. „Zum ersten Mal seit langem, war alles, was wir auf diesem Album benötigten genau so wie es sein sollte“, so äußert sich ein begeisterter Dave Mustaine. „Ich kann es kaum erwarten damit endlich rauszugehen“.
Mit Dave Mustaine in Höchstform, was das Songwriting angeht und unter Beteiligung der anderen Bandmitglieder bringt „The Sick, The Dying….and the Dead“ zusammen, was man sich von einem MEGADETH Album erhofft: von Singles wie „Night Stalkers“ (featuring Rap Ikone Ice-T), der ersten Single „We’ll Be Back“ bis hin zu dem melodischen „Soldier On!“ und dem sehr persönlichen Titel-Track.
Was MegaDave und seine Mitstreiter mit diesem Album offenlegen, ist Thrashmetal, an dem sich alle andere Größen des Genres messen lassen müssen. Außerdem beweißt der Thrash-Meister, dass das Genre mit vielen Anleihen an die ruhmreiche Zeit der 1980er und 1990er noch lange nicht tot ist. Hier wird Metal zelebriert, Daves Kehlkopferkrankung scheint ihn gesanglich nur noch stärker gemacht zu haben und seine Soli sind sowieso über jeden Zweifel erhaben.
Das vorliegende Vinyl-Reviewexemplar ist sauber produziert und abgemischt, die Scheiben sind erfreulicherweise in gefütterten Innensleeves verstaut und endlich ist auch wieder mal ein großformatiges Inlet mit Songtexten dabei. So freut man sich auch auch Vinyl-Releases.
Das multinationale Trio Behind Closed Doors bietet sorgfältig ausgearbeitete Kompositionen, die darauf abzielen, eine Vorstellung vom Kampf darüber zu vermitteln, wie es ist, ein Mensch zu sein.
Auf ihrer kommenden Veröffentlichung Caged In Helices haben die drei versierten Musiker, der niederländische Schlagzeuger Yuma van Eekelen, der Schwede Fred Jacobsson an Bass und Synthesizern und der in Deutschland geborene Christoph Teuschel an den Gitarren, sechs Songs mit Handlungssträngen geschaffen, die den achtsamen Zuhörer fesseln.
Heute veröffentlicht Behind Closed Doors die erste Single The Anti Will, gefilmt von Dries Alkemade im Recording Studio Hertz, Bialystok, PL und den Warning Studios, Amsterdam, NL.
Kunst entsteht aus magischen Beziehungen. Aus Austausch und Reibung. Die Hamburger Musikerinnen Meike Schrader und Agata Paulina Clasen sind einander Anker und Antrieb. Mit ihrer Band SCHWESTER veröffentlichen sie Ende November 2022 ihr Debütalbum „Der Himmel fällt‟. Deutschsprachiger Indiefolkpop, aufgenommen gemeinsam mit Produzent Gregor Henning als künstlerischem Komplizen im Studio Nord in Bremen. Einnehmend und mit Ellenbogen, harmonisch und dringlich, detailreich und soundverliebt. Zwei Künstlerinnen auf Augenhöhe. Klar feministisch und bereit, sich so offen wie möglich zu zeigen. Meike Schrader spielt Piano und Keyboards, Agata Paulina Clasen die Gitarre. Beide singen sie mit großer Wahrhaftigkeit.
Nach der kraftvollen ersten Single „Unser Haus“ folgt nun die 2. Single von SCHWESTER: Passend zum Spätsommer brodelt „Wo die Liebe hinfällt“ psychedelisch. Flirrende Gitarren und Rhodes-Sounds erzeugen eine Sommerhitzestimmung, in der sich ein Konflikt entlädt. Eine ungeklärte Situation zwischen Ich und Du: „Ich kann dir nichts versprechen, sagte ich / nur im Brechen von Dingen bin ich gut / so gut, dass es weh tut.“ Die Emotionen sind uneindeutig. Wann wird das Stolpern und Stürzen in einer Beziehung zum toxischen Erlebnis? Wie kann ich mich selbst besser schützen? „Die Verwirrung und Scham, mit der du zurückgelassen wirst, wenn jemand deine Grenzen überschritten hat. Die Sprachlosigkeit und Unfähigkeit, im richtigen Moment NEIN zu sagen und der Moment, wo du anfängst, das alles gegen dich selber zu richten und selbstdestruktiv zu sein“, erzählt Agata Paulina Clasen, „aus all diesen schmerzlichen Erfahrungen entspinnt sich die Geschichte zu dem Song.“ Während im Songtext die Grenzen zwischen Innen- und Außenwelt verschwimmen, halten ein lässig-mantrischer Schlagzeugbeat, gespielt von Max Schneider, und ein flowender Bass, gespielt von Oliver Karstens, die Leichtigkeit des Sommers hoch.
Mit "Terminal Society" veröffentlichen Infantry nach fünf Jahren ihr zweites Full-Length-Album.
Die ersten 50 Sekunden des Albums lassen sich behäbig und schleppend an, aber was dann kommt ist bezeichnend für den Rest des Albums, schwirrende Gitarrenriffs mit den typischen Thrash-Harmonien und entsprechendem Geballer. Stimmlich bewegt sich alles im Death Metal Bereich, so dass sich eine Abgrenzung zwischen den beiden Subgenres schwer ziehen lässt. Das ist auch gut so und gibt dem Album die richtige Würze. Die Produktion ist astrein und lässt den Hörer nie im Stich. Für Fans der Genres ein absoluter Ohrenschmaus.
Infantry ist eine Thrash/Death Metalband aus der holländischen Zaan Region. Sie sind bekannt für ihre Uptempo-Thrash-Songs, kombiniert mit Death-Slamming-Riffs im Stil von Bands wie Slayer, Kreator, Decapitated, Strapping Young Lad und vielen mehr. Die lyrischen Themen reichen von Weltkriegen, Tod, Zerstörung und Verfall bis hin zu perversen Fantasien.
Am 25. Februar 2022 wurde das zweite Album und das erste Full-Length-Album des belgischen Projekts Steegmoord mit dem Titel „Trepidation“ veröffentlicht. Dieses zweite Album wurde als Independent Release veröffentlicht.
STEEGMOORD, das neueste Projekt des belgischen Songwriters Maarten Doumen, reicht von funkelnden, sauberen Gitarren, gesprenkelt mit Ambient-Synth-Schwellungen, bis hin zu wilden, drop-gestimmten experimentellen Prog-Riffs.
Doumen präsentiert hier ein Album aus einem Guss, das sich als gekonnter Balanceakt zwischen hartem, riffigem Progressive Metal und atmosphärisch dichtem Postrock mit leichten Stoner-Einflüssen bewegt.
Der in Ertvelde ansässige Progressive-Metal-Künstler STEEGMOORD steuert 2022 auf einen anderen Sound zu. Beeinflusst von einer riesigen Bandbreite an Musik, darunter Mastodon, Opeth, In Flames, Dorje, Rabea Massaad und Toska, hat STEEGMOORD sein neues Album „TREPIDATION“ in voller Länge fertiggestellt. was zu etwas mehr als einer halben Stunde instrumentaler melodischer Metal-Riffs mit viel Dynamik und einigen Stoner-Vibes führt, um das Ganze abzurunden.
M/A/T? Nie gehört und vom Cover abgeleitet zuerstmal an 08/15-Mucke gedacht. Die Promofiles gestartet und uppps, was ist das? "Das Fundament" erinnert stark an die 1980er mit DAF (Der Mussolini) und die damit aufkommende EBM-Welle (z.B. Silke Bischoff). Und beim zweiten Track schon wieder direkt Assoziationen mit den 1980ern, diesmal mit - vielleicht liegts auch am Tracktitel - Liaisons Dangereuses "Los Niños Del Parque". Der dritte Song "Nueva Esperanza" schwenkt dann komplett um vom düsteren EBM zu spacigem Pop-Trance, der wie sollte es auch bei der Namenswahl anders sein, an Sven Väth erinnert. "Jupiter" liegt dann irgendwo zwischen diesen beiden Extremen und verbreitet den Flair eines Sci-Fi-Soundtracks. Ein knapp siebenminütiger Remix von "Das Fundament" schließt die EP ab.
Wer auf elektronische Musik aus den verschiedensten Epochen steht, der ist hier bestens aufgehoben.
M/A/T ist das elektronische Musikprojekt von Matthias Bischoff. Er ist Gründungsmitglied der ehemaligen Hamburger SynthPop Band Cyber und seit vielen Jahren als DJ aktiv. In den letzten Jahren produzierte Matthias Remixe für andere Bands, entschloss sich aber ab dem ersten Lockdown unter dem Namen M/A/T selbst wieder musikalisch aktiv zu werden und letztendlich eine EP zu produzieren. In den 80ern ist Matthias Bischoff mit den Musikgenres von SynthPop, Italo-Disco über New Wave bis EBM aufgewachsen, was natürlich Spuren hinterlässt - bis heute. Das ist zumindest in den Produktionen von M/A/T unüberhörbar. Zu tief stecken die synthetischen Wurzeln der 80er und die Begeisterung für elektronische Musik.
Bereits am 23. Mai haben Columbarium ihre 2-Track-Single "Rivers Of Blood" und "Save Our Children" veröffentlicht. Das geruhsame, ambientartige Intro bei Rivers Of Blood mit Klavier weicht schnell schweren, schleppenden Gitarren mit ordentlich düsterem Gebrüll, so wie man es bei Doom Metal mag um am Ende mit Blasts nochmal richtig Gas zu geben.
Die zweite Auskopplung Save Our Children kommt genauso verhangen und schleppend daher um noch mit reichlich verstimmten Gitarren noch mehr Unbehagen beim Hörer aufkommen zu lassen.
Columbarium erfinden den Doom Metal nicht neu, beweisen aber, dass sie mit diesen ersten beiden Single-Auskopplungen auf dem richtigen Weg sind und man in diesem Genre gerne noch von ihnen hören mag.
Columbarium ist eine belgische Doom-Band, die Mitte 2021 gegründet wurde, aber seit über zehn Jahren aus erfahrenen Mitgliedern der Doomszene besteht. Nachdem sie etwa 100 Gigs in einem ehemaligen Setup in Belgien, den Niederlanden und Frankreich mit Bands wie The Gates Of Slumber, Nekromant, Marche Funèbre, Serpent Venom, FAAL, Famyne, King Hiss und auf Festen wie Little Devil Doom Days etc. gespielt haben, haben sie sich in den letzten zehn Jahren einen ernsthaften Ruf als Live-Act aufgebaut. Das Hinzukommen eines zusätzlichen Gitarristen/Keyboarders vor einigen Jahren (Koen Biesbrouck, ebenfalls von der Avantgarde-Instrumentalband Locus Control) hat die Musik an einen anderen Horizont geführt, und der neu entdeckte Sound der Band war kürzlich die Wiege für die Wiedergeburt der Band.
Columbarium fanden ihren Sound in der Zusammenarbeit mit dem belgischen Produzenten Lander Cluyse vom Hearse Studio (Amenra, Aborted …) und mit Brad Boatright vom AudioSiege Mastering Studio (US/Portland, der mit Größen wie Monolord und Pigdestroyer zusammenarbeitete …). Gemeinsam fanden sie den Klang, nach dem sie schon immer suchten. Columbarium spielten ihren ersten Gig Ende September 2021 mit der Brothers in Arms Funeral-Doomband FAAL im bekannten Underground-Club Little Devil in Tilburg/Niederlande.
Die Berliner Sängerin Sophie Grobler veröffentlicht dieses Jahr mit „Woman“ eine EP, die wie eine einzige Befreiung klingt.
Es geht um Frauen, die nie Mutter werden wollten, um Bodyshaming und Bodypositivity, um eine Sängerin, die beginnt sich ihrer Rolle als Frau in einem männerdominierten Business bewusst zu werden. Sophie Grobler singt von schmerzhaften Widersprüchen, die das Leben von Frauen heute prägen und richtet ihren Blick doch immer nach vorn. Diese Suche nach gemeinsamen und verbindenden Erfahrungen zieht sich durch all ihre Songs.
Mit Leichtigkeit changiert die Sängerin, die schon mit Bobby McFerrin und Clueso zusammengearbeitet hat, zwischen Soul, Pop und Jazz. Ihre Stimme scheint wie gemacht für das Überwinden von musikalischen Stereotypen und klingt doch nie glattgeschliffen. „Woman“ ist eine Liebeserklärung an alle Frauen, Musik, die etwas will, die bewegt und einlädt.
Tourdaten:
16.09.2022 Kulturhof Gohlis, Leipzig RELEASE KONZERT
17.09.2022 Schloß Sacrow, Potsdam RELEASE KONZERT
23.09.2022 Mon Ami, Weimar RELEASE KONZERT
01.12.2022 B flat, Berlin RELEASE KONZERT
02.12.2022 Focus Female Festival, Dresden RELEASE KONZERT
Der US-Folk- und Alternative-Country-Künstler MICHAEL RUDOLPH CUMMINGS präsentiert einen zweiten Auszug aus seinem neuen Soloalbum „You Know How I Get“, das diesen Herbst als drittes Kapitel der Akustikserie „Blood And Strings“ von Ripple Music veröffentlicht wird. Jetzt „62 Westbound“ ansehen und anhören!
Der US-Folk- und Alternative-Country-Künstler MICHAEL RUDOLPH CUMMINGS präsentiert einen zweiten Auszug aus seinem neuen Soloalbum „You Know How I Get“, das diesen Herbst als drittes Kapitel der Akustikserie „Blood And Strings“ von Ripple Music veröffentlicht wird. Jetzt „62 Westbound“ ansehen und anhören!
Die neue Single „62 Westbound“ stammt direkt aus dem neuen Soloalbum und Ripple Music-Debüt „You Know How I Get“ von Michael Rudolph Cummings und enthält ein intimes Live-Video unter der Regie von Courtney Gauger. The Obelisk sagt über das Album: „Michael Rudolph Cummings bringt klassischen Pop-Singer-Songwriterismus, zeitgenössischen ‚New Dude‘ Outlaw-Country-Folk und emotionale Grunge-Helden der 90er-Ära zusammen, Neil Young über Pearl Jam über Neil Young, mit Nirvana, Unplugged in New York."
InsideOutMusic freut sich sehr, die Unterzeichnung eines neuen weltweiten Vertrags mit den anglo-finnischen Progressive Metallern Wheel bekannt zu geben. Da die Band kurz davor steht, zusammen mit Apocalyptica und den neuen Labelkollegen Leprous in Nordamerika auf Tour zu gehen, freuen sie sich auch, eine brandneue Single mit dem Titel „Blood Drinker“ herauszubringen. Dies ist der erste Song von ihrer bevorstehenden „Rumination“-EP, ihr könnt euch den Track hier anhören:
Nachdem sie ihr Handwerk am Jazzkonservatorium in Trondheim erlernt haben, haben WIZRD die Arbeit an ihrem neuen Album „Seasons“ abgeschlossen und Karisma Records haben heute den Track „Lessons“ aus dem Album veröffentlicht.
Lessons ist ein Track, der einen Einblick in das gibt, was wir vom Debütalbum dieses talentierten norwegischen Quartetts erwarten können, bestehend aus Hallvard Gaardløs (SPIDERGAWD, DRAKEN und mehr) am Bass und Lead-Gesang, Karl Bjorå (MEGALODON COLLECTIVE und mehr) an der Gitarre und Gesang, Vegard Lien Bjerkan (SOFT FFOG und mehr) an Keyboards und Gesang und Axel Skalstad (KROKOFANT, SOFT FFOG und mehr) an den Drums.
Seasons selbst soll am 21. Oktober erscheinen und zeigt, wie gerne WIZRD mit einem Sound, der Rock und Indie bis hin zu Jazz und Prog umfasst, ihre Grenzen austesten und dabei ein paar Regeln brechen. Das Endergebnis ist eine Meisterklasse darin, wie man ein eingängiges Album produziert, das mit wunderschönen Gesangsharmonien, atemberaubenden Melodien, schrulligen Jazz-Grooves und einem Rock’n’Roll-Drive zum Sterben gefüllt ist.
Produziert vom norwegischen Filmmusikkomponisten und JAGA JAZZIST-Schlagzeuger Martin Horntveth, wurde Seasons im Studio Paradiso in Oslo von Marcus Forsgren (BROR FORSGREN, JAGA JAZZIST) und Horntveth aufgenommen und vom Bergener Musiker und Produzenten Matias Tellez (YOUNG DREAMS, GIRL IN ROT).
Das am 9.9. erscheinende Album „Wired Ways“ ist das Debüt des gleichnamigen Bandkollektivs aus Berlin und Hamburg. Ursprünglich konzipiert als reines Studioprojekt, haben Richard Schaeffer und Dennis Rux hier über 40 Musiker*innen vereint, um eine detailverliebte Platte als moderne Hommage an die späten 60er und frühen 70er Jahre zu kreieren. Das Resultat ist ein vielschichtiger, beatlesker Prog-Rock mit Elementen aus Pop-Art, Psychedelic und Weltmusik. Hinter eingängigen Melodien und imposanten Gesängen entfalten sich überraschende Wendungen und spannende Instrumentierungen, die den Hörer auf eine genussvolle Klangreise schicken.
Im inspirierenden Ambiente der Yeah Yeah Yeah Studios zwischen Instrumenten und Technik aus analogen Zeiten entwickelten die Songs ihr Eigenleben. Ideen, Aufnahmemethoden und Einflüsse verdrahteten sich stetig neu und dabei entstand ein kreatives Netzwerk an Musikschaffenden, ein buntes Kollektiv aus Künstler*innen vieler Länder, die ein gemeinsames Gefühl für unverbrauchte Musik miteinander verbindet.
Weil fast alle Ideen zunächst von Richard Schaeffer in öffentlichen Verkehrsmitteln geschrieben wurden, geht es in den komplexen Songtexten und Geschichten um Themenwelten wie Transport, Kommunikation, Konnektivität, Trennung & Loslassen: Die Wahrnehmung oszilliert dabei zwischen Realität und offenen Traumsequenzen, sie bietet dem Zuhörer miteinander verwobene Meta-Ebenen der Interpretation. Textzeilen berühren einerseits, weil sie auf einer persönlichen, intimen Ebene stattfinden, während gleichzeitig gesellschaftliche Fragestellungen aufgeworfen werden und der Zuhörer zum Weiterrecherchieren angeregt werden soll, jedoch ohne moralischen Zeigefinger.
Was sich die Musiker hier musikalisch im positivsten Sinne zusammenspinnen, ist eine Hommage an die Hochphase der kreativen 1960er und 1970er. Dass die Beatles in diesem Zug mitfahren, lässt sich unschwer an den Arrangements erkennen und das nicht nur als Schwarzfahrer (Ticket Tally Man). Aber auch die Nähe zu modernere Prog-Ensembles sind nicht zu verleugnen. So klingt Lazy Daisy entfernt an eine Transatlantic-Nummer und Hanoi Tram könnte eine fernöstliche Moon Safari Geschichte sein. Und Wenn dann noch bei Planet 9 die Beach Boys zusteigen, dann ist die Kollektion komplett.
Jetzt werden viele Leser sagen: "Ich bin raus bei so vielen Plagiatsvorwürfen" - Nein, nicht aussteigen, denn die Kiste wird erst rund durch das Zusammenspiel und die Kreativität der beteiligten Musiker, die ihre eigen Note einbringen und das Feeling der damaligen Zeit ins Hier und Jetzt transportieren. Das ist nunmal das Ziel des Öffentlichen Personenmusikverkehrs.
Das Artwork zur Platte ist ebenfalls ein Kunstwerk für sich und wurde vom Prog-Art-Künstler Frank Grabowski gemalt, der auch ein treuer Unterstützer des Projekts ist. Dank ihm konnte bereits der ehemalige Genesis-Gitarrist Steve Hackett eine Vorabversion hören und zeigte sich begeistert: „It has a strong feel and is atmospheric, with a great use of Mellotron.“
In der Zukunft soll das Projekt auch vermehrt live auf die Festival-Bühnen gebracht werden, bereits diesen Sommer spielten sie ein umjubeltes Konzert beim „Night of the Prog“ an der Loreley, neben Genre-Größen wie Steve Hackett, Colosseum und Renaissance.
The HU veröffentlichen am 02.09. ihr lang ersehntes zweites Studioalbum „Rumble of Thunder" über Better Noise Music. Die Platte wurde erneut in der Heimat der Band, in deren Musik traditionelle mongolische Instrumente und Gesangspraktiken zum Einsatz kommen, aufgenommen.
Ihr Debütalbum „The Gereg“ erschien 2019 und landete in der ersten Woche auf Platz #1 der World Album und Top New Artist Charts.
Insgesamt 12 neue Songs werden darauf enthalten sein. Ihre zweite Single "Black Thunder" thematisiert mongolische Werte und erzählt lyrisch und visuell eine kraftvolle Geschichte über Kampf, Glauben und Tod. Die erste Singleauskopplung "This Is Mongol", wurde bereits im Mai veröffentlicht. Die Band hat einen ersten Geschmack ihrer neuen Musik bereits auf Tour und beim Coachella Festival vorgestellt. Im September werden sie als Support von Five Finger Death Punch und Megadeth in US live zu sehen sein. Im Anschluss daran werden sie in Europa auf Tour gehen, um ihre neue Musik ab Oktober live zu spielen. Das zweite Album wurde erneut in ihrer Heimat, der Mongolei, aufgenommen. Ihr Debütalbum „The Gereg“ wurde im Jahr 2019 veröffentlicht und landete in der ersten Woche auf Platz #1 der World Album und Top New Artist Charts.
Das zweite Album einer Band ist das schwierigste, so sagt man. Und das trifft auch auf das "Rumble Of Thunder" zu. Ist der Zauber des Debüts mit seinen ungewöhnlichen Instrumentierungen, den Kehlkopfgesängen geschwunden und der Erfolg beim Publikum durch Verkaufszahlen und Tourneen hat gewissen Maßstäbe an das gesetzt, was da kommen mag, so bleibt die Qual der Wahl: alles beim Alten lassen, gewagte Experimente zur Weiterentwicklung vollführen oder den Mainstream noch weiter bedienen.
The HU haben sich für den dritten Weg entschieden, um die Massen zu bedienen. Die Arrangements sind westlicher geworden, teilweise sogar mit Shanty-Einflüssen, das Songwriting ist vorhersehbarer. Das mag für die Band, ihre Wahrnehmung gut sein und hoffentlich auch genügend Reichweite bringen, um dann an der nächsten Kreuzung den zweiten Weg einzuschlagen.
Grundsätzlich bin ich allen Genres im Metalbereich aufgeschlossen, doch der Bereich Symphonic Metal, den Bands wie Nightwish oder Epica in den 1990er Jahren nach Vorne gebracht haben ist mittlerweile fast schon zu sehr ausgelutscht und viele neue Ideen kommen dabei auch nicht mehr rum (Ayreon sei hier mit seiner progressiven Spielart mal ausgenommen).
Auch Gallia erfinden das Genre nicht neu und das Album "Obscura" mag zwar für Fans des Genres eine Bereicherung sein, aber mehr auch nicht. Natürlich ist das Album hervorragend produziert und handwerklich gut gemacht, aber die hinter dem Album stehende Story macht das Album auch nicht interessanter.
So mancher Track könnte beim nächsten ESC aufgeführt werden, andere Tracks könnten der nächste Riverside-Marionetten-Tanz sein.
Obscura wird auf der Geschichte aufbauen, die von EP Everflame (veröffentlicht 2019) ins Rollen gebracht wurde. Bei Everflame ging es um den Kampf der Band gegen die Dunkelheit. Solange das Feuer brannte, würde es Hoffnung geben. Es war die Pflicht der Band, die Flamme am Laufen zu halten, diese Aufgabe wurde ihnen von einer alten Göttin anvertraut. Also haben sie all die Jahre hart gearbeitet, um das Feuer am Laufen zu halten und die Dämonen fernzuhalten. Manchmal war es hart und es fühlte sich an, als würde die Flamme erlöschen. Zweifel und Ärger schlichen sich in ihre Gedanken ein, aber solange sie zusammenblieben, würden sie das Feuer am Laufen halten.
Obscura wird die Geschichte der Band erzählen, die ihre Pflicht bei den Everflame beendet hat und zu einem Leben in Freiheit zurückkehrt und eine andere Welt findet als die, die sie zurückgelassen haben. Sie fühlten sich verloren und machten sich auf die Reise, um diese neue Welt wiederzuentdecken. Jeder Song erzählt einen neuen Teil der Welt, die sie entdecken, eine viel dunklere Welt, als sie zurückgelassen hatten.