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Drei Marken. Ein gemeinsames Fundament. Für digitale Identität, klangliche Erfahrung und kulturelle Kommunikation.
H.C. BEHRENDTSEN kreieren Sounds zwischen experimenteller Musik und Math-Rock. Eruptive Spontaneität, vertrackte Grooves und mashupartige Texturen zwischen erhebend und skurril sind Folgen von beidem: der Faszination für zeitgenössisches Komponieren ebenso wie für die Helden ihrer Jugend.
Wer schon einmal einen Live-Auftritt der Band Math Rock Experimental erlebt hat, weiß, dass es keine Party ohne drei Röhrenfernseher und einen Tumult computergenerierter Avatare gibt. Diesen Herbst bringt die Band ihr erstes Album auf den Markt: neun kantige Klangexkursionen, die ihre Zuhörer fesseln, verstören und verunsichern.
Schwer in einem Durchgang zu erfassen, offenbart dieses Debüt ein eingängiges und verblüffendes Kuriositätenkabinett, umhüllt von der reichlichen Präzision der Band sowie ihrem zarten und perlenden Sound. In der Tat aufgeregt, aufrührerisch nein.
Mit gewissem Wahnsinn und unverblümter Liebe zum Detail haben die Leipziger H. C. BEHRENDTSEN clevere kompositorische Sophistik und eine Handvoll popkultureller Referenzen zu einer Platte von etwa 40 Minuten verschmelzen lassen. Dauer. Wo unverschämte Surf-Rock-Anspielungen selbst die stabilsten Gitarrenwände durchbrechen, haucht ein Hauch 90er-Rock-Nostalgie der kristallklaren Math-Rock-Struktur eine gewisse Wärme ein. Ein Sound, der akademische und Do-it-yourself-Sphären ganz nebenbei überbrückt und Jazzer und Hardcore-Kids gleichermaßen zu Hause fühlen lässt.
Das Album ist nichts für schwache Nerven und konsumorientierte Ohren, dafür aber großartig!
Das neue Album von Noah Levi trägt den Titel „555“. Die drei selben, aufeinanderfolgenden Ziffern stehen in der Zahlenmystik und Numerologie für Veränderung. Dafür, dass neue Dinge in ein Leben treten und sich ganz unverhofft alles zum Guten oder noch Besseren wendet. Denn genau das ist Noah Levi seit der Veröffentlichung seiner „INDIGO“-EP im letzten Jahr widerfahren.
Alles fängt an mit einer unscheinbaren Begegnung auf den Straßen Berlins. Dort trifft Noah Levi nach vielen Jahren auf seinen alten Mitschüler Joel Olchow. Nach einer kurzen Unterhaltung ist klar, dass die beiden sich einiges zu sagen haben. Aus ersten Ideen werden schnell konkrete Pläne, auf die schon ganz bald die konkrete Umsetzung folgt. Das Duo reist für eine gemeinsame Session nach Mallorca – und dort wird klar, dass sich alles verändern muss. Die Vision für „555“ ist geboren: Alles minimieren, aus der immergleichen Routine ausbrechen und sich neu erfinden.
Der Beginn einer beschwerlichen Reise. Ein, auf der Noah Levi und Joel Olchow nicht alleine bleiben. Immer mehr junge Musiker;innen aus dem Umkreis der beiden beginnen, ihren Teil zu dem Projekt beizutragen. Mit der Zeit entsteht so ein umfangreiches Team, das alle Bereiche von Fotografie bis Mixing und Produktion abdeckt. Mit der Zeit entsteht nicht nur eine neue visuelle Welt rund um Noah Levi, sondern vor allem reifen und wachsen auch rund 20 Songs, aus denen sich nach und nach ein Album formt.
Ein Album, das ganz anders als alles klingt, was man bisher aus der Discographie des Berliners kennt. Da ist zum Beispiel „Sternenhagel“ – ein Song über gebrochene Versprechen und in Scherben liegende Hoffnung. „Wir zwei ganz allein, wir dachten echt, dass es reicht / doch wir fahren immer schneller in eine andere Zeit“, singt Noah Levi zu rockigen Gitarren und lauten Drums – und zeigt eine ganz neue Seite von sich. Ganz anders „3:15“, für das Noah Levi sich zu laid back Sounds wieder ins Cabrio und die gemeinsame Zeit träumt, während „Immer“ mit smoothen Synthies zu neuen Ufern aufbricht und die Vergangenheit endlich ruhen lässt.
Alles in allem ist das Album ein modern produziertes Popalbum, dass den derzeitigen Zeitgeist trifft, aber genau da liegt das Problem. Es ist Pop-Massenware.
Der Titel "A Song For You" leitet sich von dem Song von Donny Hathaway ab, der zu Evans' lebenslangen Lieblingsliedern gehört und mit dem er die 14 Titel umfassende Auswahl eröffnet. Sie werden alle in seiner überragenden Tenorstimme vorgetragen, mit orchestraler Unterstützung durch die Prager Philharmoniker. Die wichtigsten Titel werden zusätzlich begleitet von dem weltberühmten, 130 Jahre alten Treorchy Male Voice Choir.
Die Grundlage bilden vier Songs, die sowohl von seinem Talent als auch von dem Respekt zeugen, den er bei seinen Kollegen genießt: darunter die beiden Titel, die er zusammen mit Amy Wadge geschrieben hat, und zwei hervorragende Duette mit Nicole Kidman bei "Say Something" und Charlotte Church bei "Come What May".
Seine großartige Zusammenarbeit mit Nicole Kidman kam zustande, nachdem sich die Schauspieler bei den Dreharbeiten zur Hulu-Miniserie Nine Perfect Strangers in Australien kennengelernt hatten. Sie arbeiteten fünf Monate lang zusammen und lernten sich näher kennen, vor allem über Kidmans Ehemann Keith Urban und ihre gemeinsame Liebe zur Musik. Das zweite Duett ist mit Charlotte Church in dem Moulin-Rouge-Epos "Come What May". Luke kennt die Sängerin seit sie 10 Jahre alt ist. Sie hatten zu Beginn ihrer jeweiligen Karriere einen gemeinsamen Gesangslehrer.
Der Waliser ist ein gefragter Schauspieler, sowohl im Vereinigten Königreich als auch international. Vom Kino-Thrill bis zum prestigeträchtigen TV-Drama, vom klassischen Zeichentrickfilm bis zur kleinen Polizeiserie, von Actionfilmen über die Komödie bis zum Thriller. Wenn man ihm aber nur eine Chance gibt, tut der Star aus "Der Hobbit", "The Alienist", "Fast and Furious 6", "Dracula Untold" und "Die Schöne und das Biest" das, was er schon immer am liebsten gemacht hat: singen.
Und es ist natürlich Vorweihnachtszeit und diese Songs werden natürlich ihr Publikum finden. Aber braucht es immer wieder Alben mit pathetisch vorgetragenen Coverversionen?
Auf Seeing the Elephant weben The Offering eine Sammlung von 10 Tracks, die konzentriert, abenteuerlich und und doch von Herzen kommen. Seeing the Elephant wurde während des Chaos der Proteste in Washington von 2020 und der darauf folgenden Kriegszone kultureller Umwälzungen konzipiert und ist eine herausfordernde (aber letztendlich lohnende) Platte für extreme Zeiten.
Die Band startet das Album in einem politisch aufgeladenen Hochgang mit dem frenetischen, 7-minütigen Opener „WASP“, und erhöht nur den Einsatz und die Klangdynamik, indem sie sich durch elektronisch durchdrungene Tracks wie „With Consent“, das treibende „ Rose Fire", die mit dem epischen Schlusstrack "Esther Weeps" zu etwas Wunderschönem und Erhabenem gelangt.
Sänger Alex Richichi und Gitarrist Nishad George konstruieren mit Hilfe des Mixers Zach Weeks (Kvelertak, The Armed) in den renommierten God City Studios von Salem, Massachusetts, einen neuen Rahmen aus früheren Arbeiten und beweisen, dass The Offering eine Band ist, die nicht nur die Norm herausfordert, sondern aber eine, die es auch verfeinert und neu definiert.
Seien es Power Metal Phasen, Death- und Metalcore Einwürfe, vertrackte Prog Metal Episoden oder auch mal Nu-Metal-Phantasien, die Band beherrscht das Mischen der Genres und Konstruieren einer gnz speziellen Metalspielart, die nicht für alle Metalfans zugänglich sein wird und auch nicht unbedingt den gemeinen Prog Metalfan ansprechen kann. Wer aber über den Tellerrand blicken kann und will, der wird hier ein sehr spannendes Album vorfinden, das ganz oben in der kreativen Metalliga spielt.
Was soll man dazu schreiben? Voivod bringen eine EP auf den Markt, deren Unterhaltungswert gegen 0 geht, da das neue Material gerade mal 3 Minuten umfasst. Als Zugabe gibt's zwei Live-Versionen von Overreaction und Voivod.
Bei den drei "Songs" handelt es sich um Interpretationen von Ultraman-Themes. Ultraman ist eine japanische Sci-Fi-Serie aus dem Jahr 1966.
Hierfür den kompletten PR-Apparat anzuwerfen, die Kommunikations- und Vinyl-Vertriebswege zu verstopfen grenzt schon fast an eine Unverschämtheit.
Etwa 5 Jahre nach der Veröffentlichung der EP „Daídalos“ präsentiert das Schweizer progressive Post-Metal-Kollektiv Nevborn sein bisher ehrgeizigstes Projekt.
Mit einem ersten Album ('Five Horizons' 2015) und dann der EP gibt die Band derzeit den letzten Schliff an einer diskografischen Trilogie namens 'Alkaios' als Ergebnis von 6 Jahren harter Arbeit.
Mehr als nur klassische Platten, es ist ein komplettes Projekt, das viele Künstler mit unterschiedlichem Hintergrund zusammenbringt. Es besteht aus zwölf Musikstücken von jeweils etwa fünfzehn Minuten für insgesamt drei Stunden, verteilt auf drei Doppel-LPs.
3 Alben, die in einem Zeitraum von 4 Jahren auf Doppel-Vinyl veröffentlicht werden, begleitet von exklusiven Illustrationen, die den künstlerischen Ansatz des Projekts vervollständigen.
Diese atypischen und abwechslungsreichen Stücke sind nach Art einer Filmmusik komponiert, wiederholen sich selten und mit unkonventionellen Strukturen entfalten sie eine Geschichte entlang der Furchen einer ganzen Seite der Scheibe. Wie Kapitel in einer Kurzgeschichte enthält jedes Stück unterschiedliche Themen und verhält sich wie mehrere Songs in einem.
In der Zwischenzeit hat Nevborn gerade einen ersten Einblick in die Trilogie mit einem 18-Minuten-Track namens „NEMEA“ gegeben, der ab sofort auf Bandcamp erhältlich ist.
Die in North Dakota ansässigen Death Dealers GORGATRON werden die EP „Agony Reborn“ am 4. November als Digital- und Kassettenformat über Blood Blast Distribution veröffentlichen. Die Kassettenversion ist auf 100 Exemplare limitiert und enthält außerdem vier exklusive Live-Tracks auf Seite B.
Die EP, die letzte Veröffentlichung des Blood Blast Distribution Deals, besteht aus drei Original-Studioaufnahmen und einem Cover von Sepulturas „Dead Embryonic Cells“. Gorgatron sucht derzeit nach einem neuen Label für die Veröffentlichung des kürzlich aufgenommenen Albums der Band. Interessenten wenden sich bitte an
GORGATRONs Sound basiert auf einer „Liebe zum Riff“-Ansatz beim Schreiben und wurzelt in den Stilen von Old School Death Metal und Thrash, die auf Agony Reborn laut und deutlich rüberkommen. Die EP ist ein Produkt dessen, was die Band als „Covid Sessions“ bezeichnet hat. Wie Bassist Cameron Dewald weiter erklärte:
„Wir waren auf dem Weg, eine Reihe von Tourneen usw. zu machen, um unser letztes Album Pathogenic Automation (2020) zu unterstützen, aber klar und deutlich aus offensichtlichen Gründen ist das nicht passiert… Also blieben wir 2020 und 2021 so beschäftigt wie wir konnten, spielten ein paar Shows und brachten ein paar neue Songs heraus. Das Cover von ‚Dead Embyronic Cells‘ war ursprünglich für die ‚Metal Injections‘-Reihe ‚Slay At Home‘, aber am Ende haben wir daran festgehalten und auf dieser EP ein passendes Zuhause dafür gefunden.“
Fans der alten Sepultura, Morbid Angel oder Slayer Scheiben werden sich in den Gorgatron-Gefilden wohlfühlen und so einige Parallelen zu den Old School Scheiben entdecken. Die Band beweisst mit der EP, dass auch diese Spielart immer noch Freunde findet und ihre Daseinsberechtigung hat.
Ein paar Monate nach der offiziellen Veröffentlichung ihrer neuesten EP „Worth The Run“ teilte das französische Punk’n’Roll-Power-Trio Deep Merries gerade die EP für KOSTENLOSES STREAMING auf Bandcamp.
„Wir sind DEEP MERRIES. Wir sind eine französische Punk’n’Roll-Band.
Nach 8 Jahren Bestehen, 4 Alben, einem halben Dutzend Musikvideos, einer US-Tournee, über hundert Gigs in ganz Frankreich … und viel zu vielen verschluckten Tankstellen-Hotdogs …
Wir stehen kurz vor einer neuen Tour durch Europa!
Unser Ziel: das größtmögliche Publikum dazu zu bringen, zum Sound unserer neuen EP Worth The Run zu tanzen."
Fans von NoFX, Blink 182, Green Day, Jimmy Eat World oder Sum 41 dürften mit den ausgelassenen Tanzbewegungen definitv keine Probleme haben.
Das neue Album „Ebb & Flow“ von The Kompressor Experiment ist im Frühjahr 2021 von Ludovic Volper (Méande) aufgenommen worden. Dunkler und hektischer denn je bieten die 7 Tracks einen Einblick in die Geschichte der Menschheit, ihre unsicheren Anfänge (Endure The Sky, Riss-Würm), durch ihre exponentielle Entwicklung (Epigenesis), ihre unendlichen Gewaltzyklen (Tooth & Nail, Castle Bravo I und II), um mit der Hoffnung auf Resilienz zu enden (Liminal Space). Musikalisch schöpft das Album aus Post-Metal und Prog-Metal mit Einflüssen wie The Ocean, Leprous oder Russian Circles, integriert Elemente aus der elektronischen Musik und verleiht Synthesizern eine größere Präsenz.
Für Fans von Long Distance Calling, Leprous, Russian Circles oder The Ocean ist dieses Album ein absoluter Anspieltipp und könnte sich auch in diesen Kreisen etablieren.
WARLUNG eroberten 2017 mit der Veröffentlichung ihres Debütalbums „Sleepwalker“ den Heavy Rock Underground im Sturm. Sie spielten auf Festivals wie dem End Hip End It Fest und eröffneten Acts wie Wo Fat und Dead Meadow und erlangten schnell eine Kult-Anhängerschaft und hohes Lob von Fans und Kritikern gleichermaßen. Weniger als ein Jahr später betraten sie das Studio, um ihr zweites Album aufzunehmen, das im Februar 2019 veröffentlicht wurde. Immortal Portal erreichte Platz 14 der Doom Charts und wurde in Weedians erste Künstler-Compilation aufgenommen.
Über ihr bevorstehendes neues Album „Vulture’s Paradise“ sagt WARLUNG: „Wir wussten, dass wir auf Vulture’s Paradise groß rauskommen mussten. Diese Songs fanden die perfekte Balance zwischen rohem Live-Sound und Psychedelia. die Musik ist lebendiger und kreativer als je zuvor."
"Vulture's Paradise" wurde von Jacob Rodriguez im King Benny's House of Sound aufgenommen, von Jeff Henson (assistiert von Jeff Klein) auf der Red Nova Ranch gemischt und von Alberto de Icaza gemastert. Das Artwork wurde von Meike Hakkaart entworfen.
Das Stoner/Doom Paket hat sich Richtung Southern Hard Rock entwickelt mit Sabbath-Einwürfen, aber auch die Stoner/Doom Parts kommen immer wieder durch. Genau das macht das Album zu einem fröhlichen Stoner/Doom Werk.
Der Name „Lightwork“ repräsentiert die Musik sowie den Akt des Musikschaffens als eine Art „Licht im Dunkeln“, während man versucht, die scheinbar endlosen Herausforderungen zu meistern, die das Leben oft mit sich bringen kann.
Zusammengestellt aus einer Flut von Material, das während der Pandemie geschrieben wurde, repräsentiert „Lightwork“ (und sein begleitendes Album mit B-Seiten und Demos; „Nightwork“) Devin in dieser Phase seines Lebens, nach der Pandemie, und seine Überlegungen darüber, was er und viele von uns alles durchgemacht haben.
Auch wenn das Album sehr songdienlich und poppig da herkommt, so ist es doch nicht ganz so leicht verdaulich, wie vieles dies empfinden mögen. Wenn man Devin Townsend kennt, so muss man sich auch hier jeden Song in irgendeiner Art und Weise erarbeiten. Dies gelingt bei diesem doch sehr positiv aufgeladenen Longplayer besser als bei so manchem düster-dystopischen Werk des Kanadiers, aber dennoch Eigenleistung wird auch hier wieder gefordert.
Ein kleiner Tick fehlt dem Album dann doch um es in die Heavy Devy Spitzenliga zu schaffen. - Das ist aber Jammern auf gaaaanz hohem Niveau!
DAYSEEKER verkörpern, was eine Rockband im 21. Jahrhundert sein kann. Ungebunden an Regeln und agnostisch gegenüber Genregrenzen existiert das südkalifornische Quartett – Rory Rodriguez [Gesang], Gino Sgambelluri [Gitarre], Ramone Valerio [Bass] und Mike Karle [Schlagzeug] – außerhalb aller Grenzen. Als solche nehmen sie Kultur nahtlos in Lichtgeschwindigkeit auf und schichten hypnotischen Hardrock und metallische Katharsis über Klanglandschaften, die von gleißendem Post-Pop, experimentellem Indie und alternativem R&B unterbrochen werden. Mit Hunderten von Millionen Streams, ausverkauften Shows und Anerkennung von Alternative Press und mehr verdeutlicht die Band diese ausgefallene Vision auf ihrem fünften Album „Dark Sun“ aus dem Jahr 2022.
Und genau diese Mischung ist die Krux am neuen Dayseeker Album. Es klingt bliebig zusammengewürfelt und gestückelt. Auch wenn einige metallische Versatzstücke eingewoben werden, so ist das Album im Grunde ein Pop-Album, mit Synthies, viel Emo und Autotunes. Alles was die Generation Z vielleicht noch hört, weil sie sich in allen Bereichen bedient, aber sich nicht wirklich entscheiden will, wohin die persönliche Reise gehen soll/will.
A Fate Unbroken ist ein Album mit neun Titeln, das den Einfluss der breitesten Palette von Heavy Metal, Thrash im Stil der 80er, Death Thrash und Hardcore aufnimmt, die die entscheidenden Genres zu bieten haben. Nicht nur die Riffs, konsequenten Gitarrensoli und geschwärzten Vocals führen den Zuhörer durch einen Wirbelsturm aus dem Thrash Metal der Slayer/Demolition Hammer-Ära, sondern die Lyrik und der durch und durch rohe Fantasy-Stil ihrer Kunst und Themen erinnern an Frank Frazetta/Ralph Bakshi Zeitalter des reinen Sword & Sorcery. A Fate Unbroken ist in jeder Hinsicht der Versuch einer Band aus Maryland, eine Wiedervereinigung von Heavy Metal und Hardcore-Punk zu ihren rohen, alten Wurzeln zurückzubringen.
NINTH REALMs Lyrik und ihr Gesamtthema basieren auf dem ursprünglichen Fantasy-Reich von Tythorin und liefern eine elektrisierende Synthese aus traditionellem Heavy Metal und Hardcore-Punk, die Fans beider Genres genießen können.
Hier ist ein Metal-Genre-Mischmasch veröffentlicht worden, das aus der Zeit gefallen scheint und doch aktueller denn je wirkt, denn Ninth Real schaffen es, diese Melange ins Hier und jetzt zu katapultieren.
„Evolver war drei Jahre in der Entwicklung und jeder Schritt auf dem Weg dorthin erforderte echte Anstrengung“, sagt Simon. „Wir haben zwei Besetzungswechsel durchgemacht, unseren Bandnamen verloren und mussten das Album von Grund auf neu aufbauen. Die gute Nachricht ist, dass wir trotz all der Missgeschicke auf der anderen Seite mit neuer Energie herausgekommen sind und das fertige Album als musikalischen Sieg empfinden, weil sich all die harte Arbeit ausgezahlt hat.“
Herausgekommen ist ein Album, das sich an gitarrenlastigem AOR orientiert und einen guten Schlag Progressive Rock abbekommen hat. Hier und da hört ma Saga, ein klein wenig fishige Marillions, ein bisschen Dream Theater und jede Menge Toto.
Mit atemberaubendem Artwork von Samuel Araya ist „The Faceless King“ ein Dark-Fantasy-Konzeptalbum, das den Vitskär-Süden-Mythos erweitert und die Entstehungsgeschichte des Antihelden-Namensgebers der Platte verwebt. Der gefeierte Horrorautor Laird Barron beschreibt es als „wunderschön und finster; es schießen Bilder in mein Gehirn von Schwarzlichtplakaten von geheimen Riten in verlorenen, entweihten Tälern, die aufgeführt werden, während eine Bastard-Metalband aus den 70ern eine Sword & Sorcery-Drogenrock-Begleitung spielt und Song für Song eine schreckliche Sache benennt, die namenlos bleiben sollte."
„The Faceless King“ befasst sich mit Themen der Wiedergeburt und der Gier nach Macht und behält die kosmischen Horroruntertöne des selbstbetitelten Debüts der Band aus dem Jahr 2020 bei, während es sich weiter in das Fantasy-Reich lehnt, um die Mythologie der schattenhaften Mächte, die in ihrem ersten Album am Werk sind, weiter auszubauen . Es wurde von Vitskär Süden und Don Cento im Studio 64 in Los Angeles aufgenommen und produziert, von Don Cento bei CenTones, Austin, TX, gemischt und von James Driscoll gemastert.
Das Album wirkt nur in Gänze. Einzelne Songs können nicht wirklich rausgepickt werden. Und für die dunkle Jahreszeit macht sich dieses Album hervorragend als Trigger fürs düster-schamanische Kopfkino.
Aeveris ist eine fünfköpfige belgische Metalband, die 2021 das Licht der Musikwelt erblickte. Bestehend aus Mitgliedern von Fields Of Troy, Thorium, Lethal Injury, Always Fallen und Horizons, schlossen sich diese fünf Herren zusammen und kombinieren melodisches Riffing, technische Drumbeats und vielfältige Gesangstechniken, erschaffen etwas Stampfendes und Schweres, aber dennoch einprägsam von der ersten Drehung an. Beeinflusst von Bands wie Lamb Of God, Killswitch Engage, Slipknot, At The Gates und Trivium fallen Aeveris Euch an um Euch zu packen.
Der erste Auftritt auf der Metalbühne schaffen die Jungs mit ihrer modernen Mischung aus Old-School-Death Metal, Nu Metal und einer kleinen Brise Metalcore. Für eine Newcomer-band ist das Songwriting schon nahezu perfekt. Mit Sicherheit wrd man von den Belgiern in Zukunft noch viel mehr hören und bei dem Tempo, das sie an den Tag legen, werden sie auch eine entsprechend große Hörer- und Fangemeinschaft generieren können.
„In einer Zeit, in der die psychische Gesundheit im Vordergrund steht, ist Rock so wichtig, weil er aggressiv ist, ins Gesicht springt und offensichtlich zeigt, wofür er steht und welches Gefühl er hervorruft. Er ist ein großartiges Ventil, da er laut, heavy und kathartisch ist. Die Punk-Attitüde steigt wieder, und die Gitarrenmusik schließt den Kreis. Es gibt eine Generation verärgerter Jugendlicher, die von all dem Scheiß, der in den letzten paar Jahren passiert ist, auseinandergerissen wurde. Wenn überhaupt, war Rock noch nie so relevant.“ (Justin Benlolo, Fronter)
Das sind markige Worte, die der Fronter da in der Album-Ankündigung raushaut.
BRKN LOVE vereinen die verschiedenen Alternative und Indie Spielarten der 1990er und 2000er zu einer Gemengelage, die für sich spricht und viele ansprechen wird, die diese Zeit mitgemacht haben und wird auch eine neue Generation ansprechen, die diese Melange für neu erachten wird, da sie sich frisch anhört und auch neuere Genres miteinbezieht (z.B. Emo).
Die elf Tracks verteilen sich auf eine Speilzeit von 38 Minuten und somit sind die Songs prädesitiniert für den Airplay bei den rocklastigen Radiosendern und somit für eine breite Hörerschicht.
The Pretty Reckless gaben dem Rock 'n' Roll den Startschuss, den er für eine neue Generation brauchte – aber sie taten dies ganz nach ihren eigenen Vorstellungen.
Seit 2008 hat sich die Gruppe – Taylor Momsen [Gesang, Gitarre], Ben Phillips [Gitarre, Keyboards, Klavier], Mark Damon [Bass] und Jamie Perkins [Schlagzeug] – zu einer der seltenen Naturgewalten entwickelt, die international viel Beachtung fanden – und sich sogar eine Bühne mit Guns N' Roses und Soundgarden teilten.
Diese Grenzenlosigkeit treibt Other Worlds an, wo sie ihre ersten richtigen akustischen Aufnahmen, unerwartete Coverversionen und andere Neuinterpretationen liefern und wieder einmal Neuland betreten.
„Wir haben lange versucht, einen alternativen Weg zu finden, um Musik zu veröffentlichen, einschließlich Songs, die wir lieben, die es nicht auf unsere Platten, Covers und alternativen Versionen geschafft haben“, erklärt Taylor. „Wir haben einen Weg gefunden, dies kohärent und konsistent mit Other Worlds zu tun. Wir sind eine Rockband, also gibt es viele E-Gitarren auf unseren Platten. Wir haben jedoch unglaubliches Feedback von Fans zu unseren akustischen Darbietungen erhalten, und wir würden diese niemals in einem echten Format veröffentlichen. Das ist also eine andere Herangehensweise an das traditionelle Format einer Platte und eine abgespeckte Version von uns, die unsere Fans noch nie zuvor gehört haben, aber wir sind es immer noch.“
Als solches stellt die Platte beeindruckende akustische Interpretationen persönlicher Favoriten zusammen, begleitet von einigen ganz besonderen Gästen. Die Aufnahme von Elvis Costellos „(What’s So Funny ‘Bout) Peace, Love and Understanding“ diente als Taylors erstes Cover, das ursprünglich für den Livestream „Fearless at Home“ inmitten von COVID aufgeführt wurde.
Als weiteres Cover aus der Pandemie-Ära spielte Matt Cameron Gitarre und sang, während Taylor eine luftige und geschmeidige Neuinterpretation von Soundgardens „Halfway There“ von King Animal vorantrieb und Hunderttausende Aufrufe für seinen ersten Beitrag generierte. Der legendäre Multiinstrumentalist, Produzent und Künstler Alain Johannes spielte die Gitarre bei The Pretty Reckless' nachdenklicher und poetischer Interpretation von „The Keeper“ im Original von Chris Cornell, während David Bowie-Pianist Mike Garson einen mitreißenden Klaviersatz für „Quicksand“ von The Thin White Duke aufführte.”
Mit diesem (halb)akustischen Album, das vielleicht dann doch auch in der Tradition der MTV Unplugged Serie stehen könnte, gelingt der Band ein wunderbarer Wechsel und liefert ein Album ab, das auch in mancher Hinsicht an das Debüt der 4 Non Blondes erinnert.
Die Postrocker von rýr, die ihrem Genre eine gute Portion Metal beimengen, bauen in ihren Songs Landschaften ähnlich denen Islands, der Insel aus Feuer und Eis, auf. Keyboard- und Gitarrenflächen so weit und breit wie die periglazialen Wüsten Islands, Riffs so scharf und schroff wir die Gletscher und explosiv wie die Geysire, blubbernde Sounds wie die toxischen Schwefelfelder und immer die Gefahr eines Vulkanausbruchs im Hinterkopf. So fühlt sich die musikalische Reise durch ein sehr interessantes zweites Album der Band aus Berlin an.
rýr (isländisch: karg, spärlich, schwach) ist eine instrumentale Post-Metal-Band aus Berlin, Deutschland. „transient“ ist ihr zweites Album in voller Länge. Wie auf dem ersten Album „left fallow“ erschafft die Band divergierende Sphären und schwere Riffs, aber mit einem stärker riffzentrierten Fokus auf diesem Album, um eine etwas vielseitigere und zukunftsorientierte Atmosphäre zu schaffen. Der klangliche Ursprung liegt im Post- und Black Metal, jedoch versucht die Band, Inspirationen aus allen Musikrichtungen mit atmosphärischen und zukunftsweisenden Parts einfließen zu lassen, ohne dabei zu gefällig zu sein. Die fünf Songs bilden eine kurzweilige, 40 Minuten lange Hörreise.
„transient“ wurde 2020 und 2021 von der Band geschrieben und dann im September 2021 von Jan Oberg in den Hidden Planet Studios (The Ocean, Abest, Sun Worship) aufgenommen, der die Songs auch gemischt und gemastert hat.
“Soul Revolution” wurde von Erik Ron (Godsmack, Motionless In White, Panic! At The Disco) produziert und gemixt. FIRE FROM THE GODS werden im Herbst mit Five Finger Death Punch, Megadeth und The HU auf US Tour unterwegs sein und stellen dort erstmals ihr neues Album Live vor.
Als Künstler werden FIRE FROM THE GODS von etwas angetrieben, das größer ist als sie selbst. Sie haben sich den Slogan "In Us We Trust" gegeben, was sowas bedeutet wie "we the people", sind für den Wandel verantwortlich. Es ist ihre verbindende Aussage, die sich in Soul Revolution widerspiegelt und die verhindern soll, dass die Gesellschaft dem wachsenden Unbehagen erliegt, das durch seelenverschlingende Technologie, spaltende Politik und Umweltzerstörung hervorgerufen wird.
So ehrbar die Anliegen und Texte der Texaner sind, so so verwunderlich ist der musikalische Wandel weg von härterem Metalcore mit ordentlich Nu-Metal-Anteilen hin zu airplayversessenem, mainstreamigem Metalcore. Geht der Opener Soul Revolution noch in die Vollen, so ist der Abfall zu schon fast gefälligem Pop mit härteren Rock- und Rapanteilen kaum zu glauben.
Naja, macht Euch selbst ein Bild. Wir halten es mit AJs Statement: "This is who Fire From The Gods is. Take it, or fucking leave it."