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Drei Marken. Ein gemeinsames Fundament. Für digitale Identität, klangliche Erfahrung und kulturelle Kommunikation.
Solitär aus Stockholm, Schweden, ist das Soloprojekt von Mikael Tuominen, einem Multiinstrumentalisten, bekannt aus Bands wie Kungens Män und Automatism, der 1973 als Sohn finnischer Eltern in Schweden geboren wurde. Er hat im Laufe der Jahre in einem großen Musikspektrum gearbeitet, das von Doom Metal über avantgardistische freie Improvisation bis hin zu Filmmusik und Indierock reicht.
SOLITÄR präsentiert eine einzigartige Interpretation von sanftem Indie-Rock. Die erste Veröffentlichung auf Tonzonen – Bus Driver Immigrant Mechanic – ist oft entspannt und zerbrechlich, aber darunter kocht eine bassgetriebene Härte mit einem klaren Einfluss von Psych und Shoegaze.
Die Musik reist frei durch die Jahrhunderte, lässt Klanglandschaften von den späten sechziger Jahren bis heute erahnen, ohne den Fokus zu verlieren – es gibt eine Geschichte zu erzählen. Die Texte handeln von Tod, Zeitreisen, Familie und alten Geistern.
Hier ist ein Künstler am Werk, der genau weiß, was er macht und sich in den verschiedensten Genres auskennt und auch schon ausprobiert hat. Trotz der kurzen Spielzeit von 30 Minuten fühlt man sich am Ende nicht im Stich gelassen, sondern man ist versucht, sich dieses Album ein zweites oder drittes Mal am Stück anzuhören, um weiter und wieder in diese wundersamen Klanglandschaften einzutauchen.
Die beiden Dortmunder Sympathie-Brocken legen ein Album auf den Tisch, das zeitgemäße Rockmusik spiegelt! Nicht mehr, aber auch nicht weniger!
Tolles Songwriting, eingängig und kraftvoll. Frisch, laut und ungebremst. Null retro, aber dennoch schwitzen die beiden 40 Jahre Rockgeschichte aus allen Poren.
Eine Melange aus Grunge, Punk, Hardcore, Rock und Alternative... Vor allem aber tolles, eingängiges Songwriting!
Hier klingt nichts nach deutschem Jammer-Pop und nach tröger, biederer Anpassungsmucke. Wer es laut, noisy und frei braucht und will, der ist mit diesem rauen, authentischen und sympathischen Rock-Duo auf der richtigen Seite.
Die Melodic/Blackened Death Metal-Crew SCARS OF THE FLESH wird am 18. November ihr neues Album „In Darkness Alone“ veröffentlichen.
„In Darkness Alone“ ist die dritte Veröffentlichung in voller Länge von SCARS OF THE FLESH und enthält fünf brandneue Originaltracks plus vier Coversongs. Dieses neue Album, das vor düsterer melodischer Atmosphäre brodelt, taucht tiefer in die Elemente ein, die SOTF mit ihren ersten beiden Veröffentlichungen skizziert haben, und erweitert gleichzeitig die 2017er Harvest of Souls und die 2020er Reaching into the Void.
Mit epischen Songstrukturen, gemischt mit Brutalität, Melodie und purer Emotion setzt In Darkness Alone ein definitives Zeichen in einem Genre, das bereits von vielen großartigen Bands definiert wurde, ohne jedoch wie bloße Nachahmung zu klingen.
An den eigenständigen Songs gibt es nichts auszusetzen, denn sie markieren das Revier, in dem die Band wildert. Das machen sie grundsolide mit einem für das Genre ordentlichen Songwriting und einer ordentlichen Produktion.
Am Ende des Tages muss man aber feststellen, dass man entweder noch zwei, drei Songs aus der eigenen Feder hinzufügen könnte, und eine Coverversion als Rausschmeißer, um ein komplettes Album zu erreichen oder man hätte die 5 Tracks als EP veröffentlichen sollen. So wirkt dieser Output etwas unausgegoren.
FFO: Death, Hypocrisy, Amon Amarth, Dark Tranquillity, At The Gates, Arch Enemy, The Black Dahlia Murder, Shadow Of Intent, Insomnium, Behemoth, The Forsaken
Xeno veröffentlichen über Art Gates Records „Reconstruction“. Auf dieser 22-minütigen EP haben Xeno ihr erstes Album Atlas Construct (2016) überarbeitet und drei Songs in ihrem neuen Stil als Hommage an ihre Vergangenheit neu geschrieben.
Xeno ist eine Progressive-Metal-Band aus Middelburg, Niederlande, die extrem klingende Zutaten mit genreübergreifenden Passagen mischt. Kombiniert mit inspirierenden Texten, die aus einer Reihe philosophischer und persönlicher Themen stammen, schafft Xeno eine einzigartige Storytelling-Atmosphäre, die den Zuhörer verschlingt und gefangen nimmt. Die Musik selbst ist beeinflusst von Bands wie Periphery, Tesseract, Opeth, Plini und Porcupine Tree, aber auch Haken, Leprous und Lamb of God.
Freunde des Genres dürfen sich hier über diesen Output freuen und auf ein neues Album hoffen.
Nach zwei langen Jahren pandemiebedingter Verschiebungen des Konzerts fand nun endlich am 12. November das Konzert des ehemaligen Police-Fronters Sting in der Rockhal im luxemburgischen Esch-sur-Alzette statt.
Der Support-Act seines Sohnes Joe Sumner war ein grundsolider Auftritt ohne Schwächen, allerdings auch nicht mit den musikalischen Highlights und dem Charisma seines Vaters.
Das sollte sich mit dem Bühnengang von Sting selbst ändern. Pünktlich um 20:45 betrat der 71-Jährige die Bühne und haute gleich drei seiner absoluten Megahits raus, wobei zwei aus seiner Police-Fronter-Phase stammten: Message In A Bottle, Englishman In New York und Every Little Thing She Does Is Magic.
Auch wenn Sting nicht der redseligste Gastgeber zwischen den Songs ist, so versprüht er jede Menge Energie und Spielfreude und beweist dem ein oder anderen wesentlich jüngeren Musiker, dass auch ältere, über 70-jährige noch jede Menge Zauber und Funken versprühen können. Was außerordentlich bemerkenswert ist, ist die immer noch wunderbare präsente und verfügbare Stimme (auch in den hohen Lagen) von Sting.
Die mitgebrachte Live Band überzeugte durch die Bank mit ihrem eingespielten Auftritt. Seien es die vereinzelten, kleinen Gitarrensoli von Dominic Miller oder das virtuose Mundharmonika-Spiel von Shane Sager (z.B. bei Brand New Day). Absolut überzeugen konnten die Background-Sänger, die auch ihre Duett-Möglichkeiten mit Mr. Sumner bekamen und ihm schon fast die Show stahlen. Gene Noble erntete immer wieder gewaltigen Szenenapplaus beim Duett "Shape Of My Heart", was wohl auch Melissa Musique im Duett "Whenever I Say Your Name" zu Höchstleistungen anspornte und ebensolchen Applaus für sich beanspruchte.
Der Tournee-Titel "My Songs" sprach bereits Bände über die Zusammensetzung der Setlist, die sich auf die absoluten Highlights der langjährigen Musikerlaufbahn beschränkte und knapp ein Drittel des Auftritts auch mit Police-Nummern aufmischte. Das Publikum war begeistert von der Zusammensetzung des Programms, konnte aufgrund ihres mitgereiften Alters fast alle Texte mitsingen und so den Abend wieder einmal zu einem unvergesslichen Event werden lassen.
Setlist:
Message in a Bottle / Englishman in New York / Every Little Thing She Does Is Magic / If It's Love / For Her Love / Rushing Water / If I Ever Lose My Faith in You / Fields of Gold / You Still Touch Me / Brand New Day / Shape of My Heart / What Could Have Been / Whenever I Say Your Name / Walking on the Moon / So Lonely / Desert Rose / King of Pain / Every Breath You Take
Encore:
Roxanne / Fragile
Lola Marsh stehen für Pophits, warme Harmonien und smarte Texte. Die aus Tel Aviv stammende Band wurde 2013 von Gil Landau (Gitarren, Keyboards) und Yael Shoshana Cohen (Gesang) gegründet. Zusammen mit ihrer 5-köpfigen Band machten sie beim Primavera Sound 2014 zum ersten Mal in großem Stil auf sich aufmerksam. Es folgten Festivalauftritte, wie beim Exit und Pukkelpop und eine große Europatour. Das Debütalbum “Remember Roses” erschien im Juni 2017 auf Anova Music / Universal; die Single “Wishing Girl” wurde ein Europa-weiter Fanfavorit und stieg in Deutschland bis in die Top 40 Airplay Charts. Auch international wurde man auf Lola Marsh aufmerksam: So kamen mehr als 40 Millionen Streams und einige US-Synchs zusammen – zum Beispiel bei “Better Call Saul”.
Gehen die flotten Tracks wie der Opener und Titeltrack, "Run Run Baby" und "Never Grow Up" eher in die Disco-Richtung, dann liebäugeln "If You Wanna Be My Lover", "Satellte" oder "Going Back" mit dem speziellen, melancholischen Lana Del Ray Charme. Songs wie "Because Of You" oder "Chasing Storms" kommen mit einem Singer/Songwriter-Touch um die Ecke. Der Rausschmeisser "End Of The World" bringt die sozialkritische Nummer mit dem Thema Klimawandel aufs Tapet, überzeugt aber nicht wirklich, denn sollte es so sein, dann werden wir auf Konzerten Smartphone-Taschenlampen-winkend in den Untergang ziehen.
Ein bisschen mehr Mut zu mehr Ecken und Kanten könnte man sich trauen, dann sind auch in Zukunft großartige Songs, wenn nicht sogar Hymnen möglich.
Leider ist Nik Turner von Hawkwind, Inner City Unit und vielen anderen Projekten verstorben. Er wurde 82 Jahre alt. Seine Social-Media-Plattform veröffentlichte eine Erklärung: "We are deeply saddened to announce the passing of Nik Turner - The Might Thunder Rider, who passed away peacefully at home on Thursday evening. He has moved onto the next phase of his Cosmic Journey, guided by the love of his family, friends and fans. Watch this space for his arrangements."
GHOST:WHALE ist eine neue Band aus Brüssel, die im Oktober 2021 gegründet wurde und sich aus Mitgliedern der Punkband „Frau Blücher and the Drunken Horses“, Sludge-Punk-Noise „Missiles of October“ und Industrial Sludge „[P.U.T]“ zusammensetzt.
GHOST:WHALE besteht aus zwei Bassisten, einem Schlagzeuger und Samples für die industriellen Sludge-Instrumental-Stoner-Geräusche.
Das erste Album wurde vom 20. bis 21. Januar 2022 im Magasin4 aufgenommen, gefolgt von einem Abschlusskonzert am 22. Januar.
Der Sound ist angesiedelt zwischen repetitiven Kraut-Elementen, postrockigen Klangstrukturen und Sonic Youth bekanntem Noiserock. Hier gibt es viel zu entdecken und hoffentlich in Zukunft noch mehr zu hören.
MMXX wurde während des anfänglichen Lockdowns von Rom und New York City geboren und im Laufe der Jahreszeiten inkubiert. MMXX ist der Klang der globalen Pandemie-Isolation. Andrea Chiodetti kanalisierte in Zusammenarbeit mit Jesse Haff und Egan O’Rourke Inspiration für eine Komposition nach der anderen. Eine geografisch, kulturell und stilistisch vielfältige Sammlung berühmter Sänger und Musiker, die in ihrer eigenen Perspektive geschichtet sind und in diesem vielseitigen Musikkompendium gipfeln, das eine Erfahrung widerspiegelt, die leider von allen verstanden wird.
Die vielfältige Gruppe gefeierter Sänger auf Sacred Cargo:
Dan Swanö von Edge of Sanity, Nightingale etc. (Schweden), Yann Ligner von Klone (Frankreich), Mick Moss von Antimatter und Sleeping Pulse (UK), Aaron Stainthorpe von My Dying Bride (UK), Mikko Kotamaki von Swallow the Sun (Finnland), Carmelo Orlando von Novembre (Italien), Marco Benevento von The Foreshadowing (Italien), Chris Cannella von Autumns End (USA) und Egan O'Rourke von Daylight Dies (USA).
Das Line Up verspricht so einiges für alle Doom Freunde und Anhänger düsterer Musikrichtungen. Und das Line Up hält diese Versprechungen durch und durch. Wer sich in Schmerz baden will, darf sich hier gerne ein Bad einlassen und darin ertrinken.
Armed for Apocalypse haben es noch nie auf die einfache Tour gemacht.
Sie gründeten sich in Chico, CA. und veröffentlichte schnell Defeat (Ironclad) von 2009. Dort legten sie ihr Leitbild dar: Wir werden tief stimmen, Riffs spielen und Heavy Metal machen, der dich zum Bangen bringt. Echte Verstärker wurden aufgedreht, echte Drums wurden geprügelt, kein Bullshit. Es führte zu Tourneen mit Napalm Death, Sepultura, Crowbar, Revocation, Unearth und vielen mehr.
The Road Will End (Ironclad) aus dem Jahr 2013 verkomplizierte ihre These, die Band experimentierte mit neuen Strukturen und integrierte eine breitere Klangpalette. Aber Mitgliederwechsel und neue Lebensrichtungen führten zu herausfordernden fünf Jahren bis zu ihrer nächsten Veröffentlichung, der Palm Reader EP 2018.
Diese Zeit stellte ihr Engagement auf die Probe, aber Armed for Apocalypse hat jeden Rückschlag, jeden Trend, der gekommen und gegangen ist, jede Show, die doppelt so viel gekostet hat, wie sie sich ausgezahlt hat, überstanden. Von den höchsten Höhen bis zu den tiefsten Tiefen haben sie sich über Wasser gehalten.
Und bei all dem haben sie nie aufgehört, an das zu glauben, was sie tun. Nicht für eine Sekunde.
Vielleicht ist das einer der Gründe, warum Armed For Apocalypse ihre neueste Veröffentlichung Ritual Violence nennt. Genau das – rituelle Gewalt – hat diese Band zu dem gemacht, was sie heute ist: eine Gruppe von Brüdern, die kompromisslos die Musik machen, die sie bewegt.
Ritual Violence ist sowohl Produkt als auch Ausdruck dieser Never-Die-Einstellung. Es ist das Album, das sie machen wollten, mit dem Toningenieur, den sie haben wollten (Kurt Ballou, God City) und dem Label, mit dem sie zusammenarbeiten wollten (Candlelight).
Es ist eine Platte von einer Band, die weiß, wer sie sind und was sie tun wollen. Und wer stellt sich dem in den Weg? Nicht die Jahre. Nicht der Herzschmerz. Keine Branche, die Schöpfer abwertet. Nichts.
Armed for Apocalypse haben es noch nie auf die einfache Tour gemacht. Aber auf dieser neuesten Platte ist es ein Statement und ein Versprechen: Sie werden es auf ihre Art machen.
„Eine Naturgewalt des Dark Metal“ Aus Nordirland stammend, haben sich Darkest Era den Ruf erarbeitet, einige der emotionalsten, atmosphärischsten und kraftvollsten Heavy Metals im Underground zu erschaffen.
Sie wurden 2006 gegründet und beziehen Einflüsse aus einer Vielzahl von Quellen von Bathory bis Nick Cave, Irish Folk bis Yorkshire Doom, die alle von ihrer einzigartigen sehnsüchtigen Melancholie durchdrungen sind, die ihren Sound von anderen abhebt. Sie veröffentlichten 2011 das von der Kritik gefeierte „The Last Caress of Light“ auf Metal Blade Records, wobei das Album auf verschiedenen Top-10-Listen zum Jahresende auftauchte. Die Band fand sich auf UK- und Europa-Tourneen (RTN Touring) wieder und etablierte sich als lebendige Kraft, mit der man rechnen muss.
Das Folgealbum „Severance“ fesselte erneut die Fantasie der wachsenden Fangemeinde der Band und sah die Band auf einer Reihe von Festivals auftreten, darunter RAGNAROK (DE). Im Juli 2021 betrat die Band das Studio, um ihr lang erwartetes drittes Album mit Chris Fielding aufzunehmen (Winterfylleth, Conan, Primordial). Das Ergebnis ist „Wither on the Vine“; die die Band auf dem Höhepunkt ihres Songwritings und ihrer Performance präsentiert. Es ist ein Album von verheerendem emotionalem Gewicht und musikalischer Katharsis, das Themen wie menschliche Tragödien, bittere Misanthropie und heidnische Spiritualität erforscht.
Das Album besticht nicht durch einzelne, herausragende Songs, sondern durch eine durchgängige, dichte Amosphäre.
Wie ein wahrer amerikanischer Klassiker an dieser Stelle ähnelt He Is Legend einem alten Eselsohrenroman oder einer fast abgenutzten VHS-Kassette, die Sie abstauben, um eine vertraute Fahrt zu unternehmen und gleichzeitig begeistert zu sein.
Ihre Alchemie aus rücksichtslosen Rock 'n' Roll-Grooves, Heavy-Metal-Unvorhersehbarkeit und geradezu undefinierbarer Magie verzaubert, fesselt und entzückt weiterhin eine fromme Fangemeinde, die leise an kultische Faszination grenzt. Sie werden sehen, wie ihre Anhänger bei jedem Wort mitschreien, sobald die Band die Bühne betritt, oder im Vorbeigehen das Aufblitzen eines He Is Legend-Tattoos sehen. Es ist so herrlich zurückhaltend wie eine rituelle Geheimgesellschaft mit einem ebenso intensiven Versprechen. Das Quartett – Schuylar Croom [Gesang], Adam Tanbouz [Leadgitarre], Matty Williams [Bass] und Jesse Shelley [Schlagzeug] – erzeugt dieses Maß an Hingabe, weil es niemals Kompromisse eingeht. Ihr Katalog umfasst I Am Hollywood, Suck Out the Poison, It Hates You, Heavy Fruit und Few.
Es war jedoch White Bat aus dem Jahr 2019, das sie auf eine ganz andere Ebene gehoben hat. Revolver hob es als „ausgelassen“ hervor, während Metal Injection es mit „9/10“ bewertete und sie „tatsächlich Legenden“ taufte. Das Riff Magazine bejubelte sie als „eines der am besten gehüteten Geheimnisse des Metal“, und Heavy Blog Is Heavy lobte White Bat als „mit Abstand das beste Album der Band seit einem Jahrzehnt, aber es hat sogar den Ruf, die stärkste Sammlung ihrer Karriere zu sein“. Außerdem generierte es insgesamt fast 10 Millionen Streams.
Die Pandemie und eine Reihe von Prüfungen und Wirrungen unterbrachen diese Dynamik, nur damit die Gruppe mit ihrem siebten Album in voller Länge, „Endless Hallway“, zurückbrüllte und einen 50-minütigen, kurzweiligen Alternative Rock Longplayer vorlegt.
Für The White Buffalo – alias Sänger/Songwriter/Gitarrist Jake Smith, in Oregon geboren und in Südkalifornien aufgewachsen – war es an der Zeit, den weniger befahrenen Weg einzuschlagen; Ideen für das Studioalbum Nummer 8, den Nachfolger von „On The Widow’s Walk“ (Snakefarm, 2020), zusammenzustellen und sich auf eine Entdeckungsreise zu begeben.
Raus mit dem Alten, dem Organischen, dem Erwarteten, dem Bewährten; Rein ins Neue – neuer Produzent, neues Studio, neue Location, keine Ablenkung, kein Zurückblicken …
Der Country-Einschlag ist immer noch da, auch ein bisschen Americana und ein bisschen Rock, aber dennoch hört sich alles neu an.
Der “Man in Black” Johnny Cash hätte bei diesem Album seine wahre Freude, denn es vermittelt Stimmungen in den "Country"songs, wie es nur Cash gekonnt hätte und “The White Buffalo” entstaubt mit diesem Werk das hierzulande ungeliebte Genre und macht sich auf in neue Gefilde.
“Für mich ist es das ultimative Ziel etwas Originelles zu sein. Ich mag die Tatsache, dass ich ein Außenseiter sein kann, ein kleiner Tom Waits. Ich glaube, ich habe eine Inselmentalität, ich mache einfach das, was ich mache, und alles kommt aus einer bestimmten Quelle.“
Midwest Death Machine CASKET ROBBERY werden ihr mit Spannung erwartetes zweites Album „Rituals of Death“ am 11. November über Blood Blast Distribution veröffentlichen.
CASKET ROBBERY kommen aus den dunkelsten und trostlosesten Gegenden des Mittleren Westens und kreieren ihren eigenen charakteristischen Stil des Death Metal, indem sie Horror und okkulte Themen einfließen lassen. Ihre markanten riesigen Riffs und unaufhaltsamen Grooves erzeugen den unerbittlichen, brutal eingängigen und unheimlichen Sound, für den nur CASKET ROBBERY bekannt sind. Death Metal mit einem Augenzwinkern.
Die intensiven, energiegeladenen Shows von CASKET ROBBERY haben schnell zu einer eingefleischten Anhängerschaft geführt. Sie zeigen weiterhin eine unerbittliche Arbeitsmoral und Hingabe an ihre Fangemeinde. Nach der Veröffentlichung ihres Debütalbums tourten CASKET ROBBERY kontinuierlich durch die Vereinigten Staaten und traten auf großen Festivals wie dem Full Terror Assault und dem Milwaukee Summerfest auf. CASKET ROBBERY hat sich die Bühne mit Cannibal Corpse, Jungle Rot, Psycroptic, Immolation und anderen geteilt.
Das Pariser Black-Metal-Duo ZËLOT kündigt die Veröffentlichung ihrer 4-Track-Debüt-EP „Supplices“ für diesen 11. November auf Chien Noir an und präsentiert einen ersten Auszug mit ihrem hypnotischen „Chrysalide“-Video.
ZËLOT sind zwei hingebungsvolle Mitglieder des düsteren Pariser Undergrounds, die rohen Black Metal der alten Schule liefern. Über das Thema der Debütsingle kommentiert die Band: „Die Texte von Chrysalide handeln vom Übergang vom Unbewussten zum Bewussten und dem existenziellen Schmerz, der chemisch, aber natürlich durch das Gehirn oder in diesem Fall durch Pilze gemildert wird. Am Ende wird das Bewusstsein die einzige Hexerei in unserem Leben sein und uns wahrscheinlich daran hindern, spirituelle Erleuchtung zu erlangen."
ZËLOT ist ein Projekt, das aus einer gemeinsamen Leidenschaft für die Black Metal-Szene der 90er entstanden ist. Zwei Musiker mit unterschiedlichem Hintergrund, NZ (Krv/DDENT/Les Tigres du Futur/Fiend) und OD (Maudits/Throane/Ovtrenoir/Krv), schlossen sich spontan zusammen, um die EP zu schreiben, ohne andere Absichten, als den Prozess der Herstellung ihrer eigenen Mischung aus Melancholie, Hass und kalten Melodien zu genießen. Gesang, Bass und Tasten wurden von Louis Lambert (DDENT, NNRA) in der Putridity Chamber aufgenommen. Gitarren und Schlagzeug wurden von Sylvain Masure in den Le Chalet Studios aufgenommen, gemischt und gemastert von Sylvain Masure in den Le Chalet Studios.
Zwanzig Minuten Black Metal der alten Schule, die den Hörer in die Abgründe der menschlichen Seele ziehen.
Die anglo-finnischen Progressive Metaller Wheel freuen sich, die EP „Rumination“ zu präsentieren, eine neue 3-Track-Sammlung, die die Band Anfang dieses Jahres aufgenommen hat.
Nach dem kraftvollen Debütalbum der Band „Moving Backwards“ im Jahr 2019 kehrten sie 2021 mit dem druckvollen „Resident Human“ zurück, einer Platte, die voller lebendiger Ausblicke auf sich ausdehnende und zusammenziehende Klänge war, während sie die Intensität der Band zu etwas Überzeugendem und Energievollem verfeinerte. Die Band krönte das Jahr 2021 damit, Leprous auf ihrer Jubiläumstour durch ganz Europa zu unterstützen, mit umfangreichen Live-Plänen für den Rest des Jahres 2022 und bis 2023, wenn sie ihr drittes Studioalbum veröffentlichen werden.
Wurden anfangs noch Parallelen zu TOOL gezogen, so entwickelt sich die Band immer weiter und präsentiert zwar mit dem Opener der EP immer noch ein recht Djentlastiges TOOL-Versatzstück, zeigt aber in den beiden übrigen Songs, wo die zukünftige Reise hingehen wird. Einige Anlehnungen an die härteren Riversides sind durchaus vernehmbar.
Die anglo-finnischen Progressive Metaller Wheel freuen sich, die EP „Rumination“ zu präsentieren, eine neue 3-Track-Sammlung, die die Band Anfang dieses Jahres aufgenommen hat.
Nach dem kraftvollen Debütalbum der Band „Moving Backwards“ im Jahr 2019 kehrten sie 2021 mit dem druckvollen „Resident Human“ zurück, einer Platte, die voller lebendiger Ausblicke auf sich ausdehnende und zusammenziehende Klänge war, während sie die Intensität der Band zu etwas Überzeugendem und Energievollem verfeinerte. Die Band krönte das Jahr 2021 damit, Leprous auf ihrer Jubiläumstour durch ganz Europa zu unterstützen, mit umfangreichen Live-Plänen für den Rest des Jahres 2022 und bis 2023, wenn sie ihr drittes Studioalbum veröffentlichen werden.
Sie haben bereits zwei Tracks der EP veröffentlicht, und heute könnt ihr euch den dritten und letzten Track „Impervious“ anhören. Der Bandkommentar: „'Impervious' ist ein Song über die bemerkenswerte Belastbarkeit einiger moderner Politiker, die in Skandale um Skandale und Lügen um Lügen verwickelt werden, aber dennoch eine Karriere und (zumindest etwas) öffentliche Anerkennung haben.
Viele Bands scheuen sich heutzutage davor, ihre politische Meinung zu äußern, da die Rhetorik dazu neigt, ziemlich giftig zu sein, aber wir wollen Bullshit dort herausstellen, wo wir ihn sehen: Politiker sollten nicht über dem Gesetz stehen, aber in vielen Fällen scheint es, dass sie es tun. Der Refrain des Liedes war eine Gelegenheit, meiner Frustration darüber Luft zu machen.
Nur um es klar zu sagen – dies ist kein Angriff auf unser Publikum und welcher politischen Seite auch immer sie sich zugehörig fühlen – es ist ein aufrichtiger Wunsch, dass die einflussreichsten und mächtigsten Persönlichkeiten in unserer Gesellschaft denselben Gesetzen und Standards unterliegen wie alle anderen .
Auch wenn es sich nicht immer so anfühlt, müssen wir uns daran erinnern, dass wir nicht gegeneinander sind, wir sind gegen sie.“
The Quiet Rebellion Of Compromise, das heute bei Karisma Records erscheint, ist das bisher dynamischste Album von Oak, mit einer breiten Palette von Einflüssen, die durchscheinen. Wir befinden uns immer noch in einem sehr vertrauten Oak-Territorium, aber mit einigen schärferen Kanten und einigen überraschenden Drehungen und Wendungen. Nach ihrem Vorgängeralbum False Memory Archive hat sich die Band vorgenommen, zur Abwechslung mal ein paar kürzere Songs zu schreiben – und ist am Ende bei ihren bisher längsten Songs gelandet. Wie auf ihren anderen Alben gibt es subtile Hinweise auf vergangene und zukünftige Songs im Oak-Universum.
Das Album selbst ist das perfekte Beispiel dafür, was entsteht, wenn eine Gruppe von Musikern mit unterschiedlichem Hintergrund zusammenkommt, um Musik zu machen. Mit einem Können, das von klassischem Klavier über Electronica bis hin zu Prog und Hard Rock reicht, besteht OAKs Besetzung aus Simen Valldal Johannessen an Gesang, Klavier und Tasten, Øystein Sootholtet an Bass, akustischen und elektrischen Gitarren, Sigbjørn Reiakvam an Schlagzeug, Percussion und Programmierung , Keyboards und Gitarren und Stephan Hvinden an Lead-, Rhythmus- und Slide-Gitarren ist es gelungen, einen Sound zu produzieren, der sich sowohl durch die Alternative- als auch die Progressive-Rock-Szene schlängelt.
Das mit Abstand dynamischste Album von OAK, The Quiet Rebellion of Compromise, präsentiert sich schärfer als seine beiden Vorgänger. Mit einigen Überraschungen auf dem Weg dorthin ist der Sound immer noch unverkennbar OAK und bietet einen subtilen Einblick in das, was von der Band vorher war und was noch kommen wird.
Was dieses Album jedoch zu etwas Besonderem macht, ist sein Thema – das häufig missverstandene Thema psychische Gesundheit mit einem Fokus auf Selbstmord. Aber um es ganz klar zu sagen: OAK hat der Versuchung widerstanden, diese Dinge in die „sensationelle“ Sichtweise zu verfallen. Stattdessen haben sie diese kontroversen Themen mit dem Respekt und der Sympathie behandelt, die sie verdienen, und den Rat erfahrener Gelehrter eingeholt, damit die Botschaft klar rüberkommt.
OAKs akribische Bemühungen mit The Quiet Rebellion of Compromise spiegeln sich sogar im Coverdesign wider, das von Remi Juliebø / Deformat stammt. Basierend auf der Totenmaske eines unbekannten Ertrinkungsopfers aus dem Paris der 1880er Jahre, bekannt als "L'Inconnue de la Seine", ist Anne-Marie Forkers Fotografie ein ergreifender Hinweis auf das Thema des Albums, während die Schriftart selbst teilweise auf der Handschrift von zwei echten Abschiedsbriefen basiert .
Mit Nigel Connell präsentiert sich ein musikalisches Ausnahmetalent aus Irland: Ein Performer mit einer außergewöhnlichen Stimmgewalt, der sich in jedem Genre stilsicher bewegt, ob er nun mit einem Orchester auf der Bühne Klassik singt oder das Haus mit seiner Rockband zum Beben bringt.
Seine Talent ist zum Fühlen greifbar, wenn man ihn in einer Akustik-Session sein eigenes Material darbieten hört und er die Geschichte hinter den Texten erzählt, aber auch Coversongs drückt er seinen eigenen musikalischen Stempel auf.
Nach Stationen wie der Hauptrolle in Irish the Musical oder als Finalist bei The Voice of Ireland macht er sich nun auf den Weg zu einer glänzenden Solokarriere.
Die Musik liegt Nigel in der DNA: Bereits seine Eltern spielten gemeinsam in einer Band, und so konnte er gar nicht anders, als im Alter von 15 Jahren auch selbst aufzutreten. Sein Instrument war das Schlagzeug, welches er kraftvoll und filigran in einer herausragenden Präzision spielte und durch ausgefeilte Percussion untermalte.
Nigel Connells Stimme als Frontmann ist kraftvoll und sanft zugleich, egal ob Rock, Pop oder Klassik. Stilsicher bewegt er sich zwischen den Genres und nimmt sein Publikum mit auf eine musikalische Achterbahn durch sein Leben – Musikalisch vielfältig, aber ganz deutlich geprägt nicht nur von seiner irischen Herkunft sondern auch durch die typische irisch-amerikanische Querverbindung, wobei er den „Boss“ Bruce Springsteen als eines seiner Vorbilder nennt.
Diese musikalische Referenz hört man in den rockigen Stücken deutlich heraus, wobei in den poppigen Stücken eher ein Ronan Keating durchschlägt.
Das Progressive-Death-Metal-Quartett LAMENTATIONS wird am 11. November über Willowtip Records sein zweites Album „Passion Of Depression“ in voller Länge auf CD, Doppel-Vinyl-LP und digitalen Formaten veröffentlichen.
LAMENTATIONS sind zurück mit ihrem zweiten Full-Length-Album, nach dem 2016 erschienenen Debütalbum „Echoes in the Wind“. Frontmann Danny „Jungle“ Jacob arbeitet jetzt mit Mitgliedern der Schwesterband Monotheist zusammen: Chris Stropoli (Schlagzeug), Prophet (Gitarre); und José Figueroa (Bass).
Passion Of Depression ist ein cineastisches Konzeptalbum, das den Schmerz, das Vergnügen, die Freude und den Kummer darstellt, die die Lebensreise eines Menschen umfassen. Rasiermesserscharfe, methodische Riffs treiben komplexe, gewundene Kompositionen voran, die von einer Vielzahl von Keyboards und anderen klassischen Instrumenten unterstützt werden. Die Musik auf dem Album wird von verschiedenen Gastmusikern unterstützt, die einer bereits jenseitigen Reise einen Hauch von Mystik verleihen, darunter die Gitarristen Jason Gobel (ex-Cynic), Santiago Dobles (ex-Cynic), Ole Borud (Extol) und Ethan Mckenna (Black Crown Initiate), Max Phelps (Ex-Cynic, Exist), die den ohnehin schon vielschichtigen, grandiosen und emotionalen Sound des Albums noch weiter steigern werden.
Lamentations schaffen es den Geist der frühen Opeth mit der Zwischenphase von Damnation, Ghost Reveries bzw. Watershed zu verbinden. Glockenklare Stimmen und Chöre, Höllengrowls, Akustikklampfen und hirnzermalmende Doublebass mit messerscharfen Riffs. Schmacht, mehr braucht es dazu nicht zu schreiben.